Hier geht es zur kompletten Seite :
    www.Oekosophie.de 

    Jeder Mensch hat grundsätzlich von der Natur die Anlage, einen hohen Grad an Weisheit zu erlangen. Die bisherigen Kulturen lassen jedoch eine solche Entwicklung nur in Ausnahmefällen zu. Die Menschheit insgesamt zeigt keine Weisheit, sie gleicht einem Bakterienstamm, der sich ungehemmt solange vermehrt, bis seine Lebensgrundlagen verbraucht sind.
    Kultur braucht deshalb Erneuerung: eine humanistische Orientierung!
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Es ist nicht von Bedeutung, ob wir gläubig sind.
    Wichtig ist nur, daß wir ein gutes Herz haben.
    Dalai Lama
     


    Was kann ich selbst tun ?

    Hinweise auf umweltbewusstes Handeln: Siehe Seite 1.3

    Auf dieser Seite gebe ich die Weisheitslehren kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher verstanden habe.

    Aus den Seiten der ganzen Homepage kann man zahlreiche Lebensregeln ableiten, wie man sich der  “Kunst des Lebens” annähern kann, auch wenn man nicht erleuchtet ist.

    Besonders wichtig ist für Sie zu wissen, wie Sie das, was Sie interssiert,
    in dieser umfangreichen Homepage finden können.
    Beispiel: Wenn Sie sich z.B.  für den “Sinn des Lebens” interessieren, dann können Sie in einer Suchmaschine eingeben: sinn site:oekosophie.de   . Dann finden Sie alle relevanten Stellen. Oder Sie verwenden die Suche am Ende des Inhaltsverzeichnisses.

    Hier noch eine (unvollständige) Zusammenfassung, deren Reihenfolge willkürlich ist, denn jeder Mensch wird für sich eigene Prioritäten selbst setzen.

    In der einfachsten Form kann man schlicht die 10 Gebote befolgen!
    Oder ist das zu einfach?
    Besonders wichtig ist vielleicht: Sich kein Bildnis machen von Gott!
    Weiter Gebote finden Sie am Schluß dieser Seite.

    Gemäß der Tugenden leben
    Griechische Tugenden: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Besonnenheit
    Theologische christliche Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung. 

    Gegenwärtigkeit im Hier und Jetzt
    In der Gegenwart von Moment zu Moment spüren, was da ist, statt über Vergangenheit oder Zukunft zu grübeln, nachzudenken und von Sinnen zu sein.
    Wenn Sie einen Vogel zwitschern hören, bedeutet präsent zu sein: Das Zwitschern wahrnehmen ohne zu denken. Wenn man z.B. denkt, “jetzt höre ich den Vogel”, ist die Gegenwart schon vorbei und man ist in der Vergangenheit.
    Präsent zu sein ist wie das Gehen auf einem Grat: Fast ständig ist man links in die Vergangenheit oder rechts in die Zukunft abgeglitten. Beobachten Sie doch bitte mal bei sich, wie schnell man aus der Präsens herausfällt. 
    Der Weise weiß, dass kein einziger Gedanke ernst genommen zu werden braucht. Nur das Tun zählt. Durch die Gedanken entstehen Stimmungen, die zur wahren Realität keinen Bezug haben. Mit den Gedanken hält man sich in seiner eigenen Gehirnzelle gefangen.
    Wenn es Ihnen gelingt, präsent zu sein und zu spüren, sind Sie frei von Sorgen und Ärger. Versuchen Sie es doch einfach immer und immer wieder.
    Nur das Spüren des Mysteriums in der Gegenwart zählt.

    Nicht - Wollen
    Nicht stets sagen; “Ich will ....,   Ich möchte ... Es sollte so oder so sein”.
    Statt dessen sich fragen: “Was will mich”? Siehe auch Seite “Wei Wu Wei”.

    “Ich” weglassen
    Versuchen Sie mal, alle Ihre Sätze ohne “ich” zu denken und zu sprechen:
    Beispiel: Nicht “Ich sitze hier” , sondern  “Ich bin mir eines Körpers gewahr, der hier sitzt”.
    Oder “Ich bin mir mir eines Egos gewahr, das etwas will”,
    Oder “Ich bin mir mir eines Egos gewahr, das etwas mit dem Ego-Maßstab bewertet”.

    Nicht bewerten mit dem Ego - Maßstab.
    Mit Bauch, Herz und Geist ganzheitlich wahrnehmen und erfahren
    statt nur mit dem Gehirn auffassen und bewerten.

    Nichts ist gut oder bös; das Denken macht´s dazu.
    (There is nothing either good or bad; but thinking makes it so).
    William Shakespeare (1564 - 1616)

    Sich auf den Tod vorbereiten,
    indem man langsam sein Ego sterben lässt.

    Ärger, Wut, gewaltfreie Kommunikation (GFK)
    Wenn Sie sich ärgern, so seien Sie sich bitte bewußt, dass hinter Ihrem Ärger ein unerfülltes Bedürfnis von Ihnen steht. Beobachten Sie das mal und finden Sie heraus, welches Bedürfnis Sie eigentlich haben.
    Sich ärgern heißt, das Sie sich selbst ärgern - nicht der andere ärgert Sie:
    Wenn Sie auf eine Äußerung oder ein Verhalten anderer, das Ihnen nicht gefällt, 
    reagieren, dann haben Sie vier Möglichkeiten: 

         1. Sie geben sich selbst die Schuld.
         2. Sie geben dem anderen die Schuld. Das führt zu Zank, Wut und Scheidung!
         3. Sie nehmen Ihre Gefühle und Bedürfnisse wahr.
         4. Sie nehmen die Gefühle und Bedürfnisse des anderen wahr.

    Wenn Sie die 4. Möglichkeit wählen, werden Sie sich nie mehr ärgern.
    Es liegt also an Ihrer inneren Einstellung, ob Sie sich ärgern oder nicht.
    Mehr dazu erfahren Sie bei
    Marschall B. Rosenberg,
    www.cnvc.org (Center for Nonviolent Communication)
    und seinen Schülern, z.B.  
    www.gewaltfrei-frankfurt.de , besonders auf Seite “4-Schritte-Modell” oder bei www.gewaltfrei.de  .

    Erleben und genießen, statt besitzen.
    Alles Übel auf der Welt hat nur eine Ursache: "Das gehört mir!" Mello 
    Nutzen (z.B. car sharing) statt besitzen.
    Immaterielle Werte schätzen statt materielle Werte besitzen.

    Erfurcht vor den Kräften,
    die größer sind als wir und die wir nicht verstehen,
    statt diese in den Griff bekommen zu wollen oder sie zu verneinen.

    Einverstanden sein mit der Wirklichkeit statt zu klagen
    „Unwillig klagst du und willst nicht einsehen, dass bei allem, was du beklagst, nur eines von Übel ist: dein Unwillen und deine Klagen. Nur ein Unglück gibt es für einen Menschen, nämlich, dass es Dinge in seinem Leben gibt, die er als Unglück ansieht.“
    Seneca

    Übereinstimmen mit dem Willen der höheren Intelligenz, statt mit dem Ego gegen die Wirklichkeit anzukämpfen. Also nicht: Meine Willkür geschehe.
    Dazu gehört Resilienz – Gedeihen trotz widriger Umstände
    Wissen, dass jeder sich trotz früherer Widrigkeiten positiv weiter entwickeln kann,
    siehe z.B. Tagungsbericht Resilienzkongress Zürich 02/2005.

    Wenn z.B. jemand sich als Kind von der Mutter nicht geliebt fühlte, so kann er als Erwachsener entweder jahrelang darüber klagen, was nichts bringt, oder er weiss: Klagen ist kindisch, ein Erwachsener sieht sich die Situation an und fragt: Was kann ich aufgrund dieser Vorgeschichte jetzt tun? Man kann immer innere Arbeit tun, sich weiterentwickeln und sich entfalten.
    Beispiel: Ein Mann wirft seiner Mutter vor, sie sei mit Ihm als Baby auf den Balkon im 10. Stock getreten, um mit ihm hinunterzuspringen. Er wirft ihr jahrzehntelang vor, dass sie ihn habe umbringen wollen und das dieses Trauma ihn an einem guten Leben hindere. Dabei übersieht er völlig, dass die Mutter im letzten Moment nicht gesprungen ist, sondern ihn anschließend jahrelang großgezogen hat.

    Erste Ursache
    Sie könnten - wenn Sie  wollten - bei jeder Ihrer Körperbewegungen die Erste Ursache wahr-nehmen - denn Sie können nichts bewegen ohne ihre Lebensenergie, ohne ihr Bewusstsein, ohne die Erste Ursache.

    Die Wirkung des Numinosen als Erste Ursache ist wie folgt leicht einsehbar:
    Derselbe Wind läßt viele Drachen steigen.
    Gunthard Weber

    Ruhe, Stille und Meditation
    Haben Sie einen “Raum der Stille”, in den Sie sich täglich zurückziehen, um “aufzutanken”?
    Das kann irgendwo in der Wohnung sein , in der Natur, unter dem Sternenhimmel
     oder, oder , oder....  .
    Wichtig ist, dass Sie dort täglich zur Ruhe kommen , dort vielleicht “Ihre lächelnde Stille im Zentrum des Herzens” spüren. So können Sie täglich Stille, innere Ruhe, inneren Frieden und Gelassenheit spüren und erfahren.
    “Nur in der Stille können wir die feine Stimme in uns erfahren, die uns Führung zuflüstert. Sie ist so leise und zart, dass unsere Gedanken still stehen müssen, damit wir sie überhaupt wahrnehmen können.” Barbara Simonsohn.
    Sie können meditieren oder kontemplieren und dabei üben, in der Gegenwärtigkeit, siehe oben,  zu sein.
    Siehe auch den Text  “Stille und Ruhe statt Hast und Hetze. Bei sich sein statt außer sich zu sein.” im Anhang auf dieser Seite “Wer bin ich”.

    Innerer Frieden
    in der Stille suche und finden, statt Streit, Gewalt und Krieg anzuzetteln.
    Siehe auch am Ende der Seite “Wer bin ich”.
    Siehe auch den Text  “Stille und Ruhe statt Hast und Hetze. Bei sich sein statt außer sich zu sein.” im Anhang auf dieser Seite.

    AIlein-Sein genießen,
    um zu sich selbst zu kommen und die Geborgenheit in meinem Sein zu spüren statt vor der Einsamkeit Angst zu haben und ihr sofort zu entfliehen. Gegenstandslose Meditation (die von jeder Konfession frei ist).  Siehe auch den Text  “Stille und Ruhe statt Hast und Hetze. Bei sich sein statt außer sich zu sein” im Anhang auf dieser Seite.

    Ganzheit
    Versuchen, die Ganzheit zu spüren. Stets den Dualismus bemerken, wenn er auftritt.

    Furchtlos und frei durchs Leben gehen,
    weil man weiß, wer man in Wirklichkeit ist, also keine Furcht vor dem Tod hat,
    statt ständig Angst zu haben, dass dem Körper etwas zustoßen könnte.
    Das bedeutet, sich bei allem stets zu fragen: “Wer bin ich?”
    Siehe auch das Thema “Freiheit” auf der Seite “Wer bin ich?”

    Den eigenen, inneren Kritiker abwehren
    statt sich ständig selbst Vorwürfe zu machen. Wer kann eigentlich wem Vorwürfe machen?

    Minderwertigkeitsgefühle zurückweisen:
    Das Minderwertigkeitsgefühl ist eine falsche Emotion, die nicht ernst genommen zu werden braucht.
    Beispiel:
    Ein Seminarleiter hält einen 100 Euro-Schein hoch und fragt die Gruppe:
    “Wer möchte diesen Schein?”. Alle melden sich.
    Er zerknüllt den Schein und fragt dann: “Wer möchte diesen Schein?”. Alle melden sich.
    Nun wirft er den Schein auf schlammigen Boden, tritt darauf herum, bis der Schein ein unansehnliches, dreckiges Häufchen ist und fragt:
    “Wer möchte diesen Schein?”. Wieder melden sich alle - weil der Schein seinen inneren Wert behält.
    So ist auch der innere Wert eines jeden Lebewesens unvergänglich vorhanden, egal, wie die Oberfläche aussieht oder wie man sich (fälschlicher Weise) fühlt.
    Stellen Sie sich mal vor, Sie bestünden im Kern aus einem Smaragd, so groß wie die Zugspitze. Dann spüren Sie Ihren Wert in sich und fühlen sich unabhängig von der Beurteilung anderer Leute und unabhängig von der Beurteilung durch Ihren inneren Richter.
    Aber werden Sie bitte nicht übermütig: Wenn Ihr Wahres Wesen so wertvoll wie ein Smaragdberg ist, dann ist dieser Smaragdberg auch in jedem anderen Lebewesen genauso vorhanden! Jedes andere Lebewesen - Pflanzen, Tiere Menschen- ist ebenso kostbar.
    Mehr dazu auf den anderen Seiten.
    (Sie können in einer Suchmaschine suchen mit:     wert site:oekosophie.de   ).

    Güte und Großzügikeit
    statt Engherzigkeit und Rechthaberei.

    Freude im Herzen finden
    statt Vergnügen und Nervenkitzel von außen.

    Sich seines Lebens freuen
    statt das Leben gequält aushalten.
    Über die Gabe des Lebens glücklich sein.

    Sich und die anderen lieben
    statt sich und die anderen gering schätzen.

    Mit der Seele verbunden sein
    statt von der Seele abgeschnitten zu sein
    und nur vom Ego angetrieben zu sein.

    Dankbar sein
    statt haben wollen, was mir fehlt ( Ressourcenverbrauch).

    Lesen
    Jeder kann Bücher auswählen und lesen, die entweder aus dem Dualismus heraus von Normalbürgern oder aus der All-Einheit heraus von Weisen geschrieben wurden.
    Auf meiner Seite “Bücher” finden Sie sehr viele Anregungen dazu.
    Sie haben die Wahl.
    Das gilt nicht nur für Autoren, sondern auch für Ihre Auswahl von Philosophen, Psychoanalytikern, Menschen, Lehrern oder Meistern, mit denen Sie sich künftig intensiv befassen wollen.
    Kurse , Workshops besuchen
    Es gibt zahllose Angebote. Aus meiner Sicht sollten Sie sich nur Referenten oder Lehrer auswählen, die die All-Einheit kennen und leben. Auf meiner Seite “Bücher” finden Sie sehr viele Anregungen dazu.
    Besonders könnten Sie sich die Programme ansehen bei:
    http://www.benediktushof-holzkirchen.de/
    http://www.bildungsstaette-seeg.de/
    www.zist.de
    Therapie machen
    Achtung: Ich schätze, dass 99% der Psychotherapeuten selbst nichts von unserer Waren Natur oder der Seele verstehen. Das wird an der Universität nicht gelehrt!
    Suchen Sie sich also einen Therapeuten, der mit der Seele arbeitet.
    Sich einen Lehrer suchen
    Wozu braucht man einen spirituelle Lehrer?
    Beispiel 1:
    Wenn Sie als Wanderer an den Rand einer 5 Millionen Stadt in Indien ankommen und eine bestimmte Strasse in der Stadt suchen, können Sie entweder alleine (sehr lange) herumsuchen oder sich führen lassen.
    Beispiel 2:
    Die mystischen Traditionen der fünf Weltreligionen sind wie fünf verschiedene Aufstiegs-Wege auf einen Berg. Für den schwierigen Aufstieg durch die Felsen können Sie entweder alleine den Weg suchen oder einen erfahren Führer um Hilfe bitten. Laufen müssen Sie aber selbst.
    Beispiel 3
    Als der Meister gefragt wurde, was er an seinen Schülern tue, sagte er:
    “Dasselbe, was ein Bildhauer an einer Tigersstatue tut: Er nimmt einen Marmorblock und schlägt alles ab, was nicht wie ein Tiger aussieht.”
    Als sein Schüler später wissen wollte, was er damit genau meine, sagte der Meister:
    “Meine Aufgabe ist, alles wegzumeißeln, was nicht du bist: Jedes Denken, Empfinden, jedes Verhalten, jeden Zwang, der dir aus deiner Bildung und Vergangenheit anhaftet.
    Mello
     
    Sich entfalten, sich weiterentwickeln
    Jeder kann an sich arbeiten, sprich “Innere Arbeit” tun, um sich weiterzuentwickeln zu mehr Bewusstheit und um sein volles menschliches Potential zu entfalten, das durch die Erziehung im Kindesalter zugedeckt wurde,
    Wenn Sie die Sehnsucht nach ihrer wahren Natur und der absoluten Wahrheit haben, wenn Sie Ihr Ego und Ihren Inneren Richter loswerden wollen und zum egolosen Sein kommen wollen, dann tun sie das, wonach es sie drängt.
    Nicht wissend den Weg, gehe ich den Weg mit offenen Händen.
    Das bedeutet, dass niemand seinen Entwicklungsweg mit dem Ego steuern kann.
    Jeder kann also nur stets versuchen, sein Bestes zu tun und zu geben. Wo das hinführt, ob in eine Sackgasse oder ob es weiterführend ist, wird sich später herausstellen. Man tut also in jedem Moment sein Bestes.
    Beispiel: Haus durchlüften:
    An sehr heißen Sommertagen schließt man Fenster und Läden, um sich vor der Hitze zu schützen. Wenn man abends Durchzug haben will, muß man abends selbst die Läden und Fenster öffnen. Ob dann aber ein kühler Wind bläst oder es windstill bleibt, steht nicht in unserer Macht. Fazit: Sich dafür öffnen, was kommt!
    Die Erleuchtungs-Erfahrung – die unio mystica – kann man nicht mit dem Ego-Willen erlangen, sie kann einem nur als Gnade geschenkt werden - nach entsprechender eigener Vorbereitung.

    Bewusst leben
    Jeder wird mehr oder weniger von seinem Unbewussten regiert. Wenn Sie bewusst leben, können Sie ab und zu erkennen, was gerade unbewusst abgelaufen ist. Wenn Ihnen Unbewusstes bewusst wird, dann tritt eine Änderung von selbst ein. Eine Methode der Selbstentfaltung ist es, sich immer mehr seiner unbewussten Antriebe bewusst zu werden. Siehe auch Seite “Freiheit”.


    Beispiel:
    Autobiographie in fünf Kapiteln 
    1. Ich gehe die Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich falle hinein.
    Ich bin verloren ... Ich bin ohne Hoffnung.
    Es ist nicht meine Schuld.
    Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

    2. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich tue so, als sähe ich es nicht.
    Ich falle wieder hinein.
    Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
    Aber es ist nicht meine Schuld.
    Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

    3. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich sehe es.
    Ich falle immer noch hinein ... aus Gewohnheit.
    Meine Augen sind offen.
    Ich weiß wo ich bin.
    Es ist meine eigene Schuld.
    Ich komme sofort heraus.

    4. Ich gehe dieselbe Straße entlang.
    Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
    Ich gehe darum herum.

    5. Ich gehe eine andere Straße.

    Sogyal Rinpoche

     

    Homo sapiens sein
    statt homo egoisticus sein.

    Einfache Zusammenfassung:    Wahrer Mensch sein.

    Lebensweisheit:
    Möge ich die Gelassenheit haben,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
    und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

    nach Ch. F. Oettinger

    Üben und nicht verzweifeln
    Wenn Sie vorhaben, das eine oder andere täglich zu üben, dann werden Sie immer wieder merken, dass Sie das Üben vergessen und Ihr Ziel immer noch nicht erreicht haben.
    Natürlich machen Sie sich dann Vorwürfe deshalb. Ist das förderlich? Nein !
    Es ist völlig normal, dass das Üben die ersten 10 000 Mal nicht klappt und nicht fruchtet.
    Dann übt man eben weitere 10 000 Mal.
    Weisen Sie Ihren inneren Richter = inneren Kritiker zurück, behandeln Sie sich selbst liebevoll und fangen Sie einfach unentwegt immer wieder an zu üben.
    Wer in Ihnen ist es eigentlich, der Sie kritisieren darf? Die Antwort finden Sie auf den anderen Seiten.
    Was wissen Sie mehr als Ihr Selbst ?

    Der wahre Friede
    Wahrlich, wir sind und wollen und wollten
    stets etwas sein,
    immer einer über dem anderen.
    Darum aller Streit und alle Mühe: dass man etwas ist,
    dass man groß, reich, hoch und mächtig ist.
    Ein jeder will stets etwas sein und scheinen.

    Aller Jammer kommt allein davon,
    dass wir etwas sein wollen.
    Das Nichts-sein,
    das hätte in allen Lebensweisen,
    an allen Orten,
    an allen Leuten,
    völligen, wahren,
    wesentlichen, ewigen Frieden
    und es wäre das Seligste,
    das Sicherste und das Edelste,
    das diese Welt hat,
    - aber niemand will daran,
    weder reich noch arm,
    weder jung noch alt.
    Johannes Tauler, 1300 - 1361.

     


    Das Ende der Grossen Suche
    Menschen im Dualismus wollen stets etwas, wünschen sich etwas, suchen etwas. Das hängt mit der eigenen Bewertung ab: Etwas ist geeignet, etwas anderes unmöglich, usw.
    Das, was in uns bewertet, nennt man  den Inneren Richter oder Über - Ich. Die Art, wie man bewertet, hängt von der früheren Konditionierung und den Verhaltensmustern ab, siehe Kapitel 2.0 und 2.4.

    Dazu schreibt Assagioli:
    Wer über seine Bewertungen nachdenkt, wird erkennen, dass “gut” und “schlecht” keine objektiven Eigenschaften sind, die einer Gegebenheit oder einem äußeren Geschehen innewohnen, sondern dass deren Wirkung in der Hauptsache von unserer Haltung abhängt, von unserer Beurteilung oder unseren Reaktionen. Folglich hängt es vor allem von uns selbst ab, ob das, was uns widerfährt, sich für uns als gut oder schlecht erweist.
    Diese Erkenntnis hat eine äußerst wichtige, wenn nicht im wahrsten Sinne des Wortes eine “revolutionäre” Auswirkung; sie verlegt oder “kehrt” das Zentrum des Problems von außen nach innen. Wir verstehen, dass nichts uns wirklich “Schmerz” zufügen kann, wenn wir dies nicht durch unsere Haltung zulassen und dass uns nichts wirklich “gut” tun kann, wenn wir es nicht wertschätzen und weisen, sinnvollen Gebrauch davon machen.
    Auf diese Weise gelangen wir zu einem freudigen Gefühl innerer Freiheit und Unabhängigkeit von der Welt, von äußeren Umständen und anderen. Aber gleichzeitig werden wir uns unserer Verantwortung bewusst. Wir können nicht mehr Menschen und das Schicksal anklagen, die einzigen, das heißt nicht einmal mehr die Haupturheber unseres Leidens zu sein, sondern wir erkennen, wie weit dies von unserer Art des Denkens, Fühlens und Handelns abhängt.
    Roberto Assagioli

    Unsere innere Haltung ist also sehr wichtig und wir können diese selbst bestimmen, falls wir uns von unseren Konditionierung und Verhaltensmustern unserer Kindheit befreit haben.

    Suchst Du die Wahrheit, wirf deinen Maßstab weg.
    Uta Dreisbach

    Nichts ist gut oder bös; das Denken macht´s dazu.
    (There is nothing either good or bad; but thinking makes it so).
    William Shakespeare (1564 - 1616)

    “Ich ärgere mich über ...” bedeutet:
    Nicht ein anderer ärgert mich, sondern ich ärgere mich selbst.

    Das Ende der Grossen Suche
    Menschen im Dualismus wollen stets etwas, wünschen sich etwas, suchen etwas. Wenn Sie es haben, sind sie bald wieder unzufrieden und suchen etwas Besseres. So geht es das Leben lang: Man sucht etwas in der äußeren Welt oder auch in der inneren Welt.  Die meiste Zeit ist man unglücklich und leidet. So geht es auch bei der spirituellen Suche. Ursache dafür ist die Unzufriedenheit mit dem, was ist.

    Hierzu schreibt Joko Beck:
    All das, wonach wir suchen, wird uns enttäuschen. So endet die Suche immer in einer Enttäuschung.
    Wenn wir auch nur ein bißchen Verstand haben, dämmert es uns schließlich: Ich tue ja immer wieder dasselbe. Und wir beginnen zu erkennen, daß wir am falschen Ort suchen. Wir kehren immer wieder zur Enttäuschung zurück, die immer wieder der Mittelpunkt von allem ist.
    Und was ist der Grund all des Suchens? Unbehagen, Kummer, das Gefühl von Schwäche und Elend. Wir leiden, weil wir die Suche benutzen, um unser Leiden zu lindern. Wir beginnen zu sehen, dass der Schmerz daher rührt, dass wir uns selbst quälen und einengen. Und schon diese Erkenntnis ist Erleichterung, gibt uns sogar Frieden. Der Frieden, nach dem wir so verzweifelt gesucht haben, liegt in der Erkenntnis dieser Tatsache: Ich quäle mich selbst, niemand anderes tut es mir an.

    Und so geben wir das Suchen auf und beginnen zu erkennen, daß der Übungsweg keine Suche ist. Üben, das heißt bei dem und in dem zu sein, was die Suche motiviert. Unser Unbehagen, unser Kummer. Und das ist der Punkt, an dem sich alles wendet.

    Das geschieht aber nie auf einmal. Unser Drang, etwas nachzulaufen, ist so mächtig, daß er uns überwältigt. Gleichgültig, was ich gesagt habe, wenn wir diesen Raum verlassen haben, werden wir fünf Minuten später alle nach etwas suchen, was uns rettet. "Wünsche sind unerschöpflich.“  Doch durch Suchen werden wir die Wünsche nicht erschöpfen. Wir werden sie erschöpfen, indem wir das erleben, was ihnen zugrunde liegt.
    Joko Beck ,  Zen im Alltag  

    Die Zenmeisterin  Joko Beck sagt also, wir sollten uns mit unserem täglichen Unbehagen, Kummer, unserem Gefühl von Schwäche und Elend beschäftigen, indem wir es fühlen und spüren, statt diese Gefühle immer wieder durch die Erfüllung nichtiger Wünsche zu unterdrücken. Wenn wir die Motivation unserer Suche erkennen, dann hört sie auf. Es wird vermutlich lange Jahre dauern, um diese Selbsterkenntnis zu erreichen,.

    Ken Wilber weist darauf hin, dass kein Mensch ohne Bewusstsein sein kann. Man muss das Bewusstsein also nicht suchen, es ist da. Deshalb hat die Grosse Suche ein Ende:

    Wenn wir wirklich wach verweilen,
    in der einfachen und klaren immer-gegenwärtigen Bewusstheit
    verweilen wir im grossen Ungeborenen, verweilen im innersten Geist,
    ruhen in der Uranfänglichen Leere, in der Unbegrenzten Freiheit.

    Wenn wir wirklich wach verweilen,
    als aufmerksame Zeugen, ist die grosse Suche vorbei.
    Denn die grosse Suche ist der Feind, des immer gegenwärtigen Geistes,
    eine grausame Lüge ins Angesicht der freundlichen Unendlichkeit.

    Dinge die man sehen kann sind angenehm oder schmerzhaft,
    beglückend oder traurig, friedvoll oder furchteregend,
    gesund oder krankmachend

    Aber diese Bewusstheit, die alles wahrnimmt,
    ist weder glücklich noch traurig
    weder freudvoll noch furchtsam,
    weder gesund noch krank,
    sondern einfach klar und frei.

    Die grosse Suche wäre die Gier, nach einem letztgültigen Erlebnis
    einer grossartigen Zukunftsvision,  einem Paradies des Vergnügens, 
    einem Schlaraffenland der Lust, einer nie endenden Zeit des Wohlseins,
    einer Gier nach Gott, der Göttin, dem Geist.

    Aber Geist ist kein Gegenstand, Geist kann nicht begriffen oder erreicht, gesucht, gesehen oder gefunden werden.
    Reiner Geist ist grenzenlos und leer, ist immer-gegenwärtiges Bewusstsein, 
    ist das, was immer-gegenwärtig lebt und sieht.
    In ihm bewegen wir uns, leben wir und sind wir.
    .........
    …..
    Ken Wilber aus The Eye of Spirit
    Quelle:
    https://taozazen.wordpress.com/2011/09/11/das-ende-der-grossen-suche/

    Wir sind also im Bewusstsein und müssen es nicht noch suchen.

     

    Als Naturgesetz gilt:
    Man kann niemals glücklich sein, wenn man danach strebt.
    Ursache dafür ist die Unzufriedenheit mit dem, was ist.

    Das sagt Hesse so:

    Glück 
    Solang du nach dem Glücke jagst,
    Bist du nicht reif zum Glücklichsein
    Und wäre alles Liebste dein.

    Solang du um Verlornes klagst
    Und Ziele hast und rastlos bist,
    Weißt du noch nicht, was Friede ist.

    Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
    Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
    Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

    Dann reicht dir des Geschehens Flut
    Nicht mehr ans Herz - und deine Seele ruht.
     Hermann Hesse

     

    Liebe
    Gott hat viele Aspekte oder Qualitäten. Eine davon ist die Liebe. Wie man weiss, ist Gott allgegenwärtig. Daraus folgt: Wir haben nicht nur Liebe im Herzen, sondern wir sind in der Liebe oder wir sind in Gott. Man muss nichts suchen, die Große Suche kann beendet werden, denn ES ist bereits da. Dafür muss man offen sein, keine Vor-Stellungen haben (siehe 2.4 Freiheit), man braucht ES “nur” wahr- zu nehmen.
    Aber: Die eigene Unzufriedenheit blockiert alles!

     

    Suche nicht Gott,
    suche den, der Gott sucht.
    Doch weshalb suchen?
    Er ist wahrhaftig hier:
    Näher als dein eigener Atem.
    Rumi


     

    Anhang:
    Hier noch weiter Gebote zum selbst Nachdenken und Weiterdenken:
    Aus den 300 Mönchsgeboten des Kloster-Taoismus in China:

    1. Gebot. "Du sollst kein lebendes Wesen töten noch sein Leben schädigen."
    2. Gebot. "Du sollst keines lebenden Wesens Fleisch und Blut als Speise verzehren."
    3. Gebot. "Du sollst keine starken Getränke trinken."
    4. Gebot. "Du sollst die fünf Bitterkräuter (Knoblauchgewächse) nicht essen ,
    5. Gebot. "Du sollst nicht einschmeichelnd, noch doppelzüngig, noch unwahr reden."
    6. Gebot. "Du sollst keine boshaften noch beschimpfenden Reden führen."
    7. Gebot. "Du sollst nicht grundlose Lügen als begründet annehmen und
                       unbezeugte Lügen als bezeugte."
    8. Gebot. "Du sollst nicht heimlich nach Frauen und Mädchen blicken
                        und so auch nur die  geringsten unzüchtigen Gedanken wecken."
    9. Gebot. "Du sollst Niemandem etwas stehlen noch rauben."
    10. Gebot. "Du sollst andere nicht (einmal) um eine Kupfermünze betrügerisch
                          übervorteilen."
    11. Gebot. "Du sollst nicht Anschläge machen auf irgendwelchen Besitz anderer."
    12. Gebot. "Du sollst.nicht ungerecht begehren nach dem Besitz anderer."
    14. Gebot. -Du sollst gegen die Güte und Liebe deiner Lehrer nicht undankbar sein."
    15. Gebot. "Du sollst gegen Edle nicht neidisch und gegen Tüchtige nicht
                          mißgünstig sein."
    18. Gebot.  “Du sollst Alte und Kinder nicht betrügen noch hintergehen."
    115. Gebot. "Du sollst Bettler nicht zurückstoßen und verächtlich behahdeln."
    145. Gebot. "Du sollst nicht prahlen mit deiner Fähigkeit, andere zu heilen."
    218. Gebot. "Du mußt darauf bedacht sein, zuerst andere zu erlösen,
                            danach dich selber."

    Ehrfurcht vor dem Leben
    34. Gebot. "Du sollst ... Haustiere nicht peitschen noch schlagen."
    35. Gebot."Du sollst nicht mit Absicht Insekten und Ameisen zertreten."
    36. Gebot. "Du sollst nicht mit Angelhaken oder Pfeilen dich ergötzen,
                            um dir ein Vergnügen zu machen."
    37. Gebot. "Du sollst nicht auf Bäume klettern, um Nester auszunehmen
                            und die Eier zu vernichten."
    63. Gebot. “Du sollst nicht Vögel oder Vierfüßler in Schlingen und Netzen fangen."
    64. Gebot. "Du sollst Vögel, die im Neste brüten, nicht erschrecken und aufscheuchen."
    65. Gebot. "Du sollst nicht grundlos Blumen und Gras abpflücken und ausreißen."
    66. Gebot. "Du sollst nicht grundlos Bäume umhauen."
    67. Gebot. "Du sollst keine Triften noch Bergwaldungen abbrennen."
    68. Gebot. "Du sollst in den Wintermonaten keine in der Erde überwinternden
                          Tiere ausgraben."
    112. Gebot. "Du sollst den Erdboden nicht mit heißem Wasser übergießen,
                             um dadurch Insekten und Ameisen zu vertilgen."

    Albert Schweitzer, 1935.

     

    Stille und Ruhe statt Hast und Hetze.
    Bei sich zu sein statt ausser sich zu sein
    von Günter A. Ulmer

    Die Natur kennt keine Hast. Erst der Mensch hat die Hektik in die Welt gebracht. Er will alles überstürzen: atmen, gehen, sprechen, essen, schreiben nichts geschieht mehr in der gelassenen Ruhe, mit der die Blumen wachsen, die Rehe äsen und die Flüsse dahinziehen. Doch gerade in der Stille liegt ein Geheimnis des Reifens, ja in der Stille liegt die Kraft. Je langsamer ein Baum wachst, desto besser ist sein Holz.
    Es gibt Menschen, denen Hast und Hektik zum Lebensstil geworden ist. Der Hastende bleibt aber immer an der Oberfläche der Dinge. Viele Entscheidungen scheitern am Zeitfaktor, doch die Zeit ist unschuldig; es kommt darauf an, wie wir mit ihr umgehen.
    Nur der Ruhige nimmt sich Zeit, in die Tiefe zu dringen. Warum hasten wir? Vielleicht deshalb, weil wir es verlernt haben, uns am Augenblick zu freuen. Wir sind immer in Gedanken schon einige Schritte voraus. Lernen wir es doch wieder, den Augenblick ganz zu erfüllen, als ob nichts mehr hinter ihm käme.
    Kraft kann in der Stille empfinden werden. In der Zurückgezogenheit kann die Gedankenkraft wie ein Funke zünden und sich weiter entwickeln. Laotse erkannte: „Die größte Offenbarung ist die Stille. Im fließenden Wasser kann man sein eigenes Bild nicht sehen, wohl aber im ruhenden Wasser. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht."
                                  In der Zurückgezogenheit können Erinnerungen verstärkt und der Sinn für die Kontinuität des Lebens gefestigt werden. Hier kann man zu sich selber finden, seine Seele formen und auch die inneren Ängste überwinden. Die Kraft des Lebens kommt von innen.
    Bei dem heutigen Erlebnisangebot fällt es oft sehr schwer, noch abzuschalten und noch innen zu gehen. Wer immer nach außen gelebt hat, wird den Umgang mit sich üben müssen. Es geht sicher nicht nur darum, das Leben auszuschöpfen allein in der Breite, Höhe und Länge, sondern auch in der Tiefe. Erst in der Stille kann sich für uns der ganze Reichtum der Lebensmöglichkeit aufbauen, auch im Überdenken und im Erkennen des eigenen Weges.
    Die Umwelt kann ich nicht verändern, aber mich selbst kann ich jederzeit ändern. Wer den Weg zu sich selber gehen möchte, kann sich in einer stillen Stunde fragen: „Was ist für mich wichtig und was ist für mich unwichtig?“  Erst ein gelassenes Lassen-können und schöpferische Pausen machen uns frei auf dem Weg zu uns selbst und zu anderen Menschen. Wir werden ruhiger, zufriedener, harmonischer und liebevoller. So wie aus der wahren Stille Frieden erwächst, so erwächst aus dem wahren Frieden ungetrübte Freude und Zuversicht.
    So sind wir in der Lage, unsere inneren seelischen Prozesse besser zu erkennen und für unser Wohlbefinden nutzbar zu machen. Gerade unser inneres Wesen wirkt sehr entscheidend auf unser Lebensglück ein. Das Geheimnis des Wohlbefindens liegt nicht so sehr außerhalb als vielmehr im Innern, nämlich in unserem Denken und Fühlen.
    Einprägsamer kann Friedrich Schiller es nicht ausdrücken: „Fürchte dich nicht vor der Verwirrung außer dir, aber vor der Verwirrung in dir; strebe nach Einheit, aber suche sie nicht in der Einförmigkeit; strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.“
    Günter A. Ulmer

    Sehr viele Hinweise für das tägliche Leben findet man auch bei Seneca (4 v. Chr.- 65 n. Chr.), z.B. “Vom glückseligen Leben” oder “Von der Gemütsruhe”.

 

     


    Dies ist keine Fun-Site.
    Diese Homepage entspricht einer Sammlung von Zitaten zu verschiedenen Themen mit einigen Kommentaren von mir,

    für deren Lektüre man recht viel Zeit einplanen sollte.

    Leitmotiv:

    Güte
    Wäre das Lächeln nicht stärker als das Zähnefletschen
    und die Güte nicht stärker als der Hass,
    dann gäbe es die Menschheit sicher nicht mehr.
    Chr. Rueger


    Für die psychologischen und spirituellen Seiten gilt:

    Auf diesen Seiten gebe ich die Weisheitslehren von Menschen,
    die sich überwiegend im egolosen, erleuchteten Zustand des Eins-Seins befinden,
    kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher intellektuell verstanden habe.
     

    Kraft macht keinen Lärm. Sie ist da und wirkt.
    Albert Schweitzer


    Wo die Natur nicht will,
    da ist die Arbeit umsonst.
    Seneca, 65 n. Chr.


    Nächstenliebe lebt mit tausend Seelen,
    Egoismus mit einer einzigen, und die ist erbärmlich.
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Hinweis:
    Es geht um das Erspüren von Prozessen, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Jedes Wort steht also für etwas Unnennbares - wie etwa, wenn jemand “sein Herz verschenkt”. Also versuchen Sie bitte zu spüren, was jedes Wort und jeder Satz eigentlich beschreiben will
    und versuchen Sie vor allem, ES selbst zu erfahren - und das geht nur ohne Denken.
    Es geht um ganzheitliches, inneres Wissen, das in unserem Bauchzentrum, Herzzentrum oder Geistzentrum (Intuition, Inspiration) erspürt werden kann und nicht um dualistisches Denken und mentale Konstrukte oder Begriffe.

    Wenn Sie jetzt bereits die Seite wegklicken wollen, so schildern Sie doch bitte rasch mal mit ihren Worten Ihr Lieblings-Musikstück. Auch das Gesicht Ihrer Mutter kann man nicht mit Worten beschreiben, aber man weiß es.
    Das ist die eigene, innere Gewissheit, die unnennbar ist.

    Sie können sich gerne mit Fragen zu diesen Themen an mich per Email wenden.