Hier geht es zur kompletten Seite :
    www.Oekosophie.de 

    Jeder Mensch hat grundsätzlich von der Natur die Anlage, einen hohen Grad an Weisheit zu erlangen. Die bisherigen Kulturen lassen jedoch eine solche Entwicklung nur in Ausnahmefällen zu. Die Menschheit insgesamt zeigt keine Weisheit, sie gleicht einem Bakterienstamm, der sich ungehemmt solange vermehrt, bis seine Lebensgrundlagen verbraucht sind.
    Kultur braucht deshalb Erneuerung: eine humanistische Orientierung!
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Es ist nicht von Bedeutung, ob wir gläubig sind.
    Wichtig ist nur, daß wir ein gutes Herz haben.
    Dalai Lama
     


    Ich gebe hier die Weisheitslehren so wieder, wie ich sie bisher verstanden habe.

    Vorstellungen von Gott:

    Das 2. Gebot weist uns darauf hin, dass wir uns kein Bild von Gott machen dürfen - weil es stets falsch sein wird. Alles, was man über Gott denkt oder über Gott jemals von Leuten gehört hat, die selbst keine Gotteserfahrung gehabt hatten, ist ein intellektuelles Gedankenkonstrukt, eine Illusion, eine Verblendung und entspricht nicht der Ersten Wirklichkeit.

    Veränderungen der Vorstellungen von Gott im Lebensprozess:
    Stufen des Glaubens
    James W. Fowler beschreibt die mögliche Entwicklung und Reifung  des
    Glaubens in 6 Stufen (sehr stark verkürzt und vereinfacht):

    1. Stufe: Intuitiver Glaube: Das Kleinkind wird vom unsichtbaren Glauben der Eltern stark und anhaltend beeinflusst.
    2. Stufe: Mythischer Glaube: Das Schulkind: Moralische Regeln und Verhaltensweisen werden wörtlich übernommen, Symbole, Gleichnisse, Bilder werden ebenfalls wörtlich übernommen.
    3. Stufe: Konventioneller Glaube: Nach der Pubertät bis zu jungen Erwachsenen: Man bleibt noch im konventionellen Glaube, den man mit den eigenen Lebenserfahrungen in der Familie, Schule, Freunden, Nachbarschaft, Medien usw. auf komplexe Weise abgestimmt.
    4. Stufe: Individueller Glaube: Etwa ab Mitte Dreißig: Man bildet sich eine eigene Welt-anschauung und Gottes-vorstellung.
    5. Stufe: Verbindender Glaube: Etwa ab der Lebensmitte: Man wird offen für die Grenzen der eigenen Welt-anschauung. Man wird in seinem Glauben frei von den Bindungen an seine Familie, Stamm, Freunde, Glaubensgemeinschaft, Rasse, Nationalität usw.  Man versteht, was die Religionen im Kern verbindet. Man ist aber wie bisher dualistisch.
    6.Stufe: Universaler Glaube oder reifer Glaube: Man kennt Gott nach einer Gotteserfahrung,  man glaubt nicht mehr an das Numinose - man hat innere Gewissheit darüber. Man handelt in Übereinstimmung mit der göttlichen Absicht.

    Mehr dazu auf der Seite “Erleuchtung”.

    Natürlich sind diese Glaubensstufen schematisiert und für jeden einzelnen Menschen eigentlich konkret anders. Viele Erwachsene bleiben z.B. auch auf Stufe 2 oder 3 hängen und entwickel ihren Glauben nicht weiter.
    Sicher ist, dass sich bei jedem Menschen die Vorstellungen über Gott im Laufe seines Lebens immer wieder ändern. Erleuchtete oder Mystiker wissen, dass alle Vorstellungen über Gott falsch sind. ES ist unvorstellbar anders.

    Das Numinose oder Absolute oder die Erste Wirklichkeit oder das große Geheimnis können die Weisen oder Mystiker auf unterschiedlichste Weise erspüren und erfahren. Es ist z.B. vergleichsweise so, als ob ein Duft in der Luft liegt. Alle Menschen, die dafür noch  - oder wieder - sensibel sind, können ES spüren. Die Weisen oder Mystiker sind mit dem Numinosen fast ständig in Fühlung.

    ES hat viele verschiedene Eigenschaften, wie z.B. verschiedene Düfte und Geschmacksrichtungen. Es ist z.B. vergleichsweise so, als ob man in einer Millionenstadt verschiedene Stadtteile besucht. Jeder Stadt- Teil ist anders, genaugenommen sogar jede Strasse, die man kennenlernt. So ist es nicht verwunderlich, dass z.B. der Islam 99 herrliche Namen für Allah kennt ( siehe Seite Dualität - Ganzheit), also mindestens 99 Aspekte des Großen Geheimnisses oder des Absoluten, wie wir ES selbst erfahren können.

    Allerdings kann kein Mensch, der im Dualismus lebt und denkt, intellektuell verstehen, wie sich ein All-Eins-Sein mit dem ALL-EINEN anfühlt, bei dem der Gegensatz von mir und der Ersten Ursache entfällt, denn die Erste Wirklichkeit ist Nicht-Zwei!.

    Theodizee
    Unglücke, Katastrophen, Schicksalsschläge
    Wenn man bei Unglücken oder Katastrophen fragt:” Wie konnte das Gott zulassen?” oder “Wo war Gott?”, so beweist das nicht, dass es Gott nicht gibt, sondern zeigt, dass wir mit unserem Verstand die Allmacht Gottes nicht verstehen können. Es zeugt auch davon, dass niemand daran glaubt, weiterhin auch ohne Körper existieren zu können.

    Wie kann Gott dieses furchtbare Leid, diese Schicksalsschläge zulassen, z.B. Krankheit und Tod naher Angehöriger, Erdbeben, Tsunami ?

    Wegen dieses Konflikts wurden schon sehr viele Menschen Ungläubige, weil ein Gott der Güte und Liebe solch ein Jammertal einfach nicht zulassen kann.
    Wenn wir das nicht akzeptieren, so sind wir im Grund Besserwisser, die besser als Gott wissen, wie es sein sollte.

    Zu dieser Frage haben sich seit mindestens 2000 Jahren sehr viele Theologen und Philosophen geäußert. Bisher habe ich nur eine für mich akzeptable Antwort bei Eugen Drewermann gefunden, die ich hier nennen will:

    Zu Recht fragt der Theologe und Psychologe Eugen Drewermann: „Wer heilt den metaphysischen Schmerz, der den Menschen überkommt, sobald er, mit dem Gottesbild der Bibel im Herzen, der Wirklichkeit der Welt sehend gegenübertritt?“

    Wie  kann  ein  allmächtiger  und  allweiser, liebender Gott eine Welt des Leids zulassen? Diese  Frage  ist  in  dieser  Form  falsch  gestellt und  kann also nicht beantwortet  werden.
    Aber gerade  die  Idee eines Gottes, der die Welt überragt,  der  alles  weiß und  alles  kann,  widerspricht  der  Wirklichkeit,  wie sie  ist.  Die Einsicht in  diese Evidenz  hat  mein Gottesbild  endgültig verändert. 
    Vielleicht sollten wir die Frage der Rechtfertigung einmal anders herum stellen. Nicht Gott hat sich vor uns Menschen zu rechtfertigen angesichts dieser Welt, es ist der Mensch – jeder Einzelne von uns -, der sich fragen muss, wie er seine Menschlichkeit durchhalten kann, trotz und inmitten einer leidvollen Welt, aus der er ohne Zweifel hervorgegangen ist. Nicht Gott ist es, der leidet an der Welt, die er selber geschaffen hat, wir Menschen sind es, die an dieser Welt leiden und der wir so oft ohnmächtig und angstvoll gegenüberstehen. Von Gott zu reden heißt nicht, die Welt zu erklären oder zu verklären, es heißt, uns Menschen einen Grund zu geben, dieser Welt standzuhalten und ihr gegenüber unsere Menschlichkeit zu erhalten  
    nach Eugen Drewermann

     

    Versteht  man  Jesus  so,  wie  er es wollte, und  richtet  man sich nach  der Wirklichkeit  seiner  Worte und seines  Lebens, dann  sollte es im  Grunde  genommen  kein  besonderes  Christentum  geben.
    Kam denn  von Jesus  nicht  eigentlich  eine  Anleitung  zum  Menschwerden? Er hat  sich  gern als  „Menschensohn“ bezeichnet,  oder doch auf den  kommenden  „Menschensohn“  berufen.  Hier  liegt ein mythischer  Begriff  aus  der jüdischen Apokalyptik  in  seiner ganzen  Bedeutungskraft zugrunde.  Er  will besagen, daß in  Jesus die  Menschlichkeit  Person geworden  ist.  Da  ist  alles  gesagt, was er  sein  und  sagen wollte…
    Seine Leidenschaft  bestand  darin,  den Menschen zur  vollen Menschlichkeit  zu  verhelfen.
    Nichts  ist  wichtiger,  als  in  diesem Sinne zu wirken.   
    Eugen Drewermann

     

    Jesus selbst hat uns gezeigt, dass unsere einzige Aufgabe darin besteht, ganz Mensch zu sein. Er blieb nicht auf dem Berg der Erleuchtung sitzen, sondern stieg vom Berg Tabor herab und ging nach Jerusalem, um dort trotz Leid und Tod seinen Auftrag zu erfüllen. Denn es ist der Alltag mit all seinen Herausforderungen und Problemen, in dem sich eine tiefe Erfahrung zu bewähren hat.
    Willigis Jäger
     

    Vermischt mit dem Wind fällt der Schnee.
    Vermischt mit dem Schnee bläst der Wind.
    Ryokan 1758 - 1831

    Einige Eigenschaften - oder Qualitäten, oder Aspekte -  des Absoluten sind allgemein bekannt:

    ES ist unsichtbar.
    ES ist immerwährend.
    ES ist nur in der Gegenwärtigkeit wahrnehmbar.
    ES ist die Wahrheit.
    ES ist die Liebe.
    ES ist die Weisheit.
    Es ist die Vollkommenheit.
    ES ist das Allwissen.
    ES ist der höchste Wille.
    ES ist die höchste Intelligenz.
    ES ist die Erste Ursache für alles, z.B. was wir mit unseren 6 Sinnen wahrnehmen,
                                                       z.B.  für unsere Lebensenergie,
                                                       z.B.  für das ganze Universum.
    ES ist Nicht-Zwei und Nicht -Eins, also mit dem Denken nicht zu erfassen,
          sondern ES kann nur in der Gegenwärtigkeit gespürt und erfahren werden.
    ES ist die Macht und die Kraft.
    ES ist die Allmacht.
    ES ist das Absolute.
    ES ist das Mysterium.
    ES ist das große Geheimnis
    ES ist das Numinose.

    Siehe auch die 99 herrlichen Namen Allahs im Anhang
    von Seite 3.1 Philosophia perennis.  

    Diese verschiedenen Qualitäten des Numinosen tauchen situationsbedingt auf und wer mit dem Numinosen in Fühlung ist, kann das spüren.  

    Ein Weiser könnte sagen: “Ich glaube nicht an Gott, ich kenne IHN”.

    Man kann nur in der Gegenwärtigkeit in Fühlung sein und wenn man nicht denkt.
    Solange man denkt, kann man nicht in Fühlung sein bzw. kann man keine Gotteserfahrung empfinden.

    Kraft macht keinen Lärm. Sie ist da und wirkt.
    Albert Schweitzer

    Wer stört beim Schauen?
    Es sind die Benenner des “Unnennbaren”.
    Johann Frank


    Die Wirkung des Numinosen als Erste Ursache ist wie folgt leicht einsehbar:
    Derselbe Wind läßt viele Drachen steigen.
    Gunthard Weber

    Das Numinose ist etwas Wirkendes, aber Formloses. Der Erleuchtete kann dieses Wirken in jedem Moment erkennen.

    Nachvollziehbar ist das Erspüren des Numinosen vielleicht mit folgender Analogie aus der Familienähnlichkeit:
    Wer die Mutter kannte,
    erkennt sie später in allen ihren Söhnen.
    Zwei Zeilen von Kapitel 52 aus dem Tao Te King von Laotse (600 v. Chr.),
    nach der Übertragung von Linde v. Keyserlingk).
    Also übersetzt: Wer Gott einmal geschaut hat, erspürt IHN dann in allen alltäglichen Dingen und Vorkommnissen - sofern man präsent ist und nicht gerade nachdenkt.

    Die Lebensenergie von uns Menschen und allen Lebewesen ist für Atheisten eine gute Ersatzvorstellung für das Numinose und Allmächtige:
    Die Lebensenergie ist unsichtbar, immer da, nur in der Gegenwärtigkeit wahrnehmbar, jeder kann sie fühlen, sie hat uns z.B. vom Baby bis zum Erwachsenen intelligent aufwachsen lassen, wir sind bedingungslos auf sie angewiesen bis zum Tod, wir haben keinen Einfluss auf sie, ihr Wille geschieht, nicht unserer, sie führt uns durchs Leben. Alle Lebewesen besitzen gemeinsam diese eine Lebensenergie.
    Das Numinose ist die Erste Ursache für unser aller Lebensenergie.

    Auf den nächsten Seiten erfahren Sie mehr darüber.

     

    Urvertrauen  -  Gottvertrauen  -  Schicksal

    Es gibt mindestens zwei Gruppen von Menschen:

    Erste Gruppe:
    „Dein Wille geschehe“ . SEINEM Willen wird nicht ernstlich vertraut.
    Diese Menschen glauben, sie müssten ihr Leben selbst in die Hand nehmen und alles regeln, alles selbst erreichen, alles verbessern. Sie vertrauen nicht darauf, dass eine allmächtige Macht für sie und die Welt sorgt und dass alles im göttlichen Sinne vollkommen ist. Dies Menschen leben ohne Urvertrauen, ohne Gottvertrauen. Diese Menschen meinen aus ihrem Ego heraus, sie hätten einen eigenen Willen und sie seien die Handelnden. Sie erkennen das Allmächtige nicht an. Diese Menschen leben im Dualismus. Bitte lesen sie mehr dazu auf den Seiten „Dualismus“ und „Wer bin ich?“.

    Die Weisen sagen uns, dass dies alles irrige Ansichten sind.
    Die Wahre Wirklichkeit ist ganz anders.

    Zweite Gruppe:
    Diese Menschen haben die tiefe innere Gewissheit, dass etwas Allmächtiges für sie und die Welt sorgt. Dies Menschen leben im Urvertrauen, im Gottvertrauen. Diese Menschen wissen, dass sie in Gottes Hand sicher geborgen sind, dass sie nicht die Handelnden sind, sondern den Willen der höchsten Intelligenz erfüllen, dass sie eins sind mit dem universalen Willen. Diese Menschen haben die Einheit erfahren und leben in der Einheit.

    Diese erleuchteten, egolosen Menschen haben uns seit etwa 5 Jahrtausenden die Weisheitslehren mitgeteilt.
    Zum Thema Gottvertrauen finden Sie sehr viele Hinweise auf anderen Seiten dieser Homepage, z.B.: auf den Seiten 3  und 3.7

    Schicksal
    Das Schicksals gilt als eine Macht, die uns unser Geschick schickt. Das ist unsere Bestimmung.
    Früher kannte man die in Schicksalsgöttinnen personifizierte Allmacht,  z.B. Fortuna, Parzen, Nornen.
    Dies entspricht den Weisheitslehren: Du bist nicht der Handelnde! In jedem Moment geschieht genau das, was der Allmächtige will, dass es geschieht.

    Zufall = es fällt einem zu.

    Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.
    Albert Schweitzer

    Die Entstehung des Lebens auf der Erde mit dem Zufall erklären heißt, von der Explosion einer Druckerei das Zustandekommen eines Lexikons zu erwarten.
    Edwin Conklin, Biologe

    Evolution
    Milliarden Jahre der Evolution geschahen ohne menschlichen Verstand.
    Das Sein funktioniert ohne die Führung durch unseren Verstand aufgrund der Ersten Ursache!

     

    Religion
    Die Religion ist ein einzelner Baum mit vielen Zweigen.
    Sieht man nur die Zweige an, ist man geneigt zu glauben, es gäbe viele Religionen.
    Doch sieht man den ganzen Baum an, versteht man, dass es nur eine einzige Religion gibt.
    Mahatma Gandhi

    In Wahrheit gibt es nur ein einziges Licht, das durch unterschiedliche Fenster scheint und uns durch die Person jedes einzelnen Propheten erreicht.
    Rumi, 1207 - 1273

    Die Religionen sind wie die grünen, gelben, roten, blauen Kirchenfenster.
    Sie alle geben das Licht der einen Sonne wieder.
    Willigis Jäger

    Es ist sehr interessant, wie ein islamischer Mystiker dies 1998  beschreibt.
    Sie finden den wertvollen Text  
    Hier  .

    Für die, welche lieben, gibt es nicht Moslems, Christen und Juden.
    Rumi, 1207 - 1273

    Übersetzungen der Bibel:
    Der Text hängt auch sehr von der Übersetzung ab. Ein Beispiel nachfolgend für das Vaterunser:

    Aramäisch, die Sprache Jesu (Text aus dem Internet)         Kirchengebet nach Matthäus                                                                                                      6, 9-13

    Oh Du, atmendes Leben in allem, Ursprung des schimmernden Klanges. Du scheinst in uns und um uns, selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern.

    Vater unser im Himmel.

    Hilf uns einen heiligen Atemzug zu atmen, bei dem wir nur Dich fühlen - und Dein Klang in uns erklinge und uns reinige.

    Dein Name werde geheiligt.

     

    Lass Deinen Rat unser Leben regieren und unsere Absicht klären für die gemeinsame Schöpfung.

    Dein Reich komme.

     

    Möge der brennende Wunsch Deines Herzens Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie.

    Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

     

    Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen: das Notwendige für den Ruf des wachsenden Lebens.

    Unser tägliches Brot gib uns heute.

     

    Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.

    Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

     

    Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.

    Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

     

    Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert. Wahrhaftige Lebenskraft diesen Aussagen! Mögen sie der Boden sein, aus dem alle meine Handlungen erwachsen. Besiegelt im Vertrauen und Glauben. Amen.

    Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

     

    In Matthäus 6, 9-13 fehlt allerdings die letzte Zeile.
    Oder warum nehmen Sie nicht den Text des Vaterunsers in Lukas 11,1-4, der nochmals anders lautet?
    Deshalb ist es gut, sich bei jedem Wort in der Bibel klar zu machen, dass es je nach Übersetzung auch anders sein könnte.
    Beispiel
    Joh 20,17 : Übliche Übersetzung: „Berühre mich nicht“.
    Mae mou haptou  heißt aber “Halte mich nicht fest”.
    Sie hat ihn also schon berührt und er will, dass sie ihn loslässt!

    Fortsetzung siehe nächste Seite.

    Für den Webmaster dient die Bibel als Anhaltspunkt dazu, nachzufühlen und hinzuspüren, was Jesus wohl vor 2000 Jahren mit seinen Aussagen gemeint haben könnte.
     

     


    Dies ist keine Fun-Site.
    Diese Homepage entspricht einer Sammlung von Zitaten zu verschiedenen Themen mit einigen Kommentaren von mir,

    für deren Lektüre man recht viel Zeit einplanen sollte.

    Leitmotiv:

    Güte
    Wäre das Lächeln nicht stärker als das Zähnefletschen
    und die Güte nicht stärker als der Hass,
    dann gäbe es die Menschheit sicher nicht mehr.
    Chr. Rueger


    Für die psychologischen und spirituellen Seiten gilt:

    Auf diesen Seiten gebe ich die Weisheitslehren von Menschen,
    die sich überwiegend im egolosen, erleuchteten Zustand des Eins-Seins befinden,
    kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher intellektuell verstanden habe.
     

    Kraft macht keinen Lärm. Sie ist da und wirkt.
    Albert Schweitzer


    Wo die Natur nicht will,
    da ist die Arbeit umsonst.
    Seneca, 65 n. Chr.


    Nächstenliebe lebt mit tausend Seelen,
    Egoismus mit einer einzigen, und die ist erbärmlich.
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Hinweis:
    Es geht um das Erspüren von Prozessen, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Jedes Wort steht also für etwas Unnennbares - wie etwa, wenn jemand “sein Herz verschenkt”. Also versuchen Sie bitte zu spüren, was jedes Wort und jeder Satz eigentlich beschreiben will
    und versuchen Sie vor allem, ES selbst zu erfahren - und das geht nur ohne Denken.
    Es geht um ganzheitliches, inneres Wissen, das in unserem Bauchzentrum, Herzzentrum oder Geistzentrum (Intuition, Inspiration) erspürt werden kann und nicht um dualistisches Denken und mentale Konstrukte oder Begriffe.

    Wenn Sie jetzt bereits die Seite wegklicken wollen, so schildern Sie doch bitte rasch mal mit ihren Worten Ihr Lieblings-Musikstück. Auch das Gesicht Ihrer Mutter kann man nicht mit Worten beschreiben, aber man weiß es.
    Das ist die eigene, innere Gewissheit, die unnennbar ist.

    Sie können sich gerne mit Fragen zu diesen Themen an mich per Email wenden.