Hier geht es zur kompletten Seite :
    www.Oekosophie.de 

    Jeder Mensch hat grunds├Ątzlich von der Natur die Anlage, einen hohen Grad an Weisheit zu erlangen. Die bisherigen Kulturen lassen jedoch eine solche Entwicklung nur in Ausnahmef├Ąllen zu. Die Menschheit insgesamt zeigt keine Weisheit, sie gleicht einem Bakterienstamm, der sich ungehemmt solange vermehrt, bis seine Lebensgrundlagen verbraucht sind.
    Kultur braucht deshalb Erneuerung: eine humanistische Orientierung!
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Es ist nicht von Bedeutung, ob wir gl├Ąubig sind.
    Wichtig ist nur, da├č wir ein gutes Herz haben.
    Dalai Lama
     


    Philosophia perennis, Absolutes Wissen

    Auf dieser Seite gebe ich die Weisheitslehren kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher verstanden habe.

    Von allem Anfang an war es meine ├ťberzeugung, dass sich in Wirklichkeit jedes Denken mit dem gro├čen Ziel besch├Ąftigt, wie der Mensch zum geistigen Eins-werden mit dem unendlichen Sein gelangen kann.
    Albert Schweitzer

    Philosophia perennis = Ewige Weisheit

    Philosophie und Philosophia perennis
    Die Begriffe stammen aus dem Griechischen und bedeuten:
    Phil –           Der Freund
    Sophia –       Die Weisheit
    perennis -     andauern.

    Nun ein Zitat von Ren├ę Gu├ęnon (1886-1951):
    Die Philosophen der Antike gaben zu, dass die rationale Erkenntnis, also die Philosophie, nicht den h├Âchsten Grad der Erkenntnis, die Weisheit,  repr├Ąsentiert.
    So wie ein Mittel nicht f├╝r ein Zweck genommen werden kann, so kann analog die Liebe f├╝r die Weisheit nicht die Weisheit selbst ersetzten. Da die Weisheit in sich mit der wahren inneren Erkenntnis identisch ist, kann man sagen, dass die philosophische Erkenntnis nur eine oberfl├Ąchliche und ├Ąu├čerliche Erkenntnis ist. Sie hat daher in sich und f├╝r sich keinen eigenen Wert. Sie konstituiert blo├č einen ersten Grad auf dem Weg der h├Âheren und effektiven  Erkenntnis, welche die Weisheit ist.
    Ist es m├Âglich, dass die Weisheit wie die ├Ąu├čerliche Erkenntnis durch W├Ârter und B├╝cher unterrichtet werden kann? Dies ist wirklich unm├Âglich und wir werden den Grund daf├╝r sehen. Wir k├Ânnen aber schon best├Ątigen, dass die philosophische Vorbereitung nicht ausreichend war, nicht mal als einfache Vorbereitung, denn sie bezieht sich nur auf eine beschr├Ąnkte Fakult├Ąt, n├Ąmlich den Verstand, w├Ąhrend die Weisheit der Qualit├Ąt des Seins als Totalit├Ąt eigen ist.
    Es existiert daher eine Vorbereitung zur Weisheit, die der Philosophie ├╝berlegen ist und sich nicht dem Verstand zuwendet, sondern der Seele und dem Geist und die wir innerliche Vorbereitung nennen k├Ânnten.
    Die ÔÇ×Mysterien“ hatten immer einen reservierten und geheimen Charakter (das Wort ÔÇ×mysterium“ bedeutet etymologisch v├Âllige Stille) und die Dinge, auf die sie sich bezogen, konnten nicht mit Worten ausgedr├╝ckt werden, sondern nur mit einer Methode ├╝bermittelt werden, die auf der Stille basiert. Die Modernen jedoch, jegliche Methode ignorierend, die nicht die Verwendung von W├Ârtern impliziert, dachten f├Ąlschlicherweise, dass es in den Mysterien ├╝berhaupt keinen Unterricht g├Ąbe.
    Wir k├Ânnen best├Ątigen, dass sich dieser stille Unterricht Bildern, Symbolen und anderen Mitteln bediente, welche den Zweck hatten, den Menschen zu innerlichen Zust├Ąnden zu f├╝hren, die es ihm erlaubten, stufenweise zur effektiven Erkenntnis zu gelangen – das bedeutet: zur Weisheit.
    Ren├ę Gu├ęnon  (1886-1951)

    Was bedeutet Philosophia perennis - Die ewige Philosophie ?
    Diese macht ├╝berzeitliche Aussagen ├╝ber “Die Kunst, gl├╝cklich zu leben”,
    also zu der Beziehung zwischen den Menschen, der Natur und der Wirklichkeit.
    Die Wirklichkeit ist das, was wirkt.

    Nachfolgend versuche ich zu beschreiben, worum es bei der Philosophia perennis geht.
    Ich gebe meine eigene Meinung wieder, die ich mir aufgrund der jahrelangen Lekt├╝re zahlloser B├╝cher von Weisen / Mystikern und bei sehr vielen Kursen mit weisen Lehrern gebildet habe.
    Diese Seite mag Menschen helfen, spirituelle Texte besser zu verstehen, besonders, wenn diese von Weisen oder Mystikern verfasst worden waren.

    Als Weise bezeichne ich Menschen,
    die die All-Eins-Sein- Erfahrung erlebt haben,
    die wissen, wer sie sind  und
    die nicht mehr aus dem Dualismus heraus, sondern aus der Ganzheit heraus wirken, sprechen und schreiben.

    Philosophia perennis bedeutet
    die eigene
    Erfahrung der Wahrheit,
    die eigene
    Erfahrung des Numinosen in der Welt,
    die
    Erfahrung des Wesentlichen,
    die ├╝berall und zu allen Zeiten gleich war und weiterhin gleich sein wird.

    Es geht um Dinge, die der Verstand, die Ratio und die Logik nicht direkt erreichen k├Ânnen.
    Die immerw├Ąhrende Wahrheit beruht auf einer Daseins-Erfahrung, die von den gro├čen spirituellen Lehrern, Religionsgr├╝ndern, Mystikern, Philosophen und sogar Wissenschaftlern gef├╝hlt und dann beschrieben wurde.
    Sie wird "immerw├Ąhrend", "ewig", "universal" oder ÔÇ×absolut“ genannt, weil sie praktisch in allen Kulturen und Zeiten nachzuweisen ist – mindestens seit den hinduistischen Veden und Upanishaden seit 3000 vor Chr..

    Es geht um die erste Wirklichkeit. Das ist das, was wirkt.
    Es geht um die Wahrheit. Das ist das, was ist.

    Es handelt sich dabei um etwas - mit Worten – Unnennbares, Unbeschreibbares.

    Es ist vergleichsweise so:  Man kann den Duft einer Rose nicht so mit Worten beschreiben, dass der Zuh├Ârer dann wei├č, wie man die Rose gerochen hat. Der Zuh├Ârer kann der Schilderung des Geruchs glauben, der Erz├Ąhler hat aber eine innere, unersch├╝tterliche Gewissheit ├╝ber den wahrgenommenen Geruch.
    Oder: Versuchen Sie einmal, das Gesicht Ihrer Mutter mit Worten genau zu beschreiben.
    Oder: Versuchen Sie einmal, Ihre Lieblingsmusik mit Worten genau zu beschreiben.

    Diese Seiten bewegen sich also am Rande des Undenkbaren und Unnennbaren.

    Saint-Exup├ęry dr├╝ckte das so aus:
    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist f├╝r die Augen unsichtbar.

    Ein Ring aus Gold kann umgeschmolzen werden. Das Gold bleibt Gold, unabh├Ąngig von der Form, in der es sich manifestiert. Es geht darum, die “Goldheit” der Dinge zu sehen und nicht ihre “Ringheit”, die das Ego sieht.

    Obwohl das Numinose unnennbar ist, wurden zahllose B├╝cher dar├╝ber geschrieben. Jeder schrieb so, dass seine Mitmenschen ihn verstehen sollten, weshalb die Sprache der jeweiligen Kultur und dem Zeitalter angepasst ist. Vedische-Texte, ZEN- Text, Bibel- Texte und Sufi-Texte unterscheiden sich also auf den ersten Blick enorm, bis man die gemeinsamen, gleichen Aussagen heraus sp├╝rt.
    Diese erste Wirklichkeit wird beim Schamanismus und vor allem bei den mystischen Richtungen der Weltreligionen gesp├╝rt und wahr-genommen, also im
     >Yoga beim Hinduismus,
     >Kabbala im Judentum
     >ZEN  im Buddhismus
     >Mystik im Christentum
     >Sufismus im Islam.

    Alle kennen die gleiche, absolute Wahrheit, die immerw├Ąhrende G├╝ltigkeit besitzt und die an den innersten Kern des Mensch-SEINS r├╝hrt und alles ├╝ber die Absolute, Universale Wahrheit und die tiefste Bedeutung des Mensch-Seins ausdr├╝ckt.
    Alle beantworten die existenziellen Fragen:
    Woher komme ich ?
    Was ist der Sinn des Lebens ?
    Wohin werde ich gehen ? 

    Die Weisheit ist deshalb gleich, weil sie nicht in einer dualistischen Weltansicht mit dem Kopf erdacht ist. Vielmehr handelt es sich um eine SEINS-Erfahrung. Diese wird von all den Menschen sehr ├Ąhnlich gef├╝hlt und ersp├╝rt, welche die Gnade haben, diese Erfahrung machen zu d├╝rfen. Diese Menschen erfahren unseren Urgrund, die Wahre Wirklichkeit, unser Wahres Wesen und die All-Einheit im Absoluten.

    Dualismus
    Wenn man die Wirklichkeit durch seine Ego-Linse betrachtet, mit seinen Vorlieben und Abneigungen, mit unseren Vorurteilen, dann sehen wir Uneinigkeit und Gegens├Ątzlichkeit. Wenn man mit dem Kopf abw├Ągt, befindet man sich im Dualismus: Die Dinge sind gut oder schlecht, gro├č oder klein, scharf oder stumpf, h├╝h oder hott. Bei Problemen findet man nat├╝rlich keine ganzheitliche L├Âsung.
    Bezogen auf Engel und Teufel gibt es ein m.E. fantastisches Bild von Escher, das die Ganzheit von Engeln und Teufeln zeigt,
    siehe 
    http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/cafe/mce/galerie/kreislimitIV.html

    Alles was man sp├╝rt oder f├╝hlt ist dagegen Nicht-Zwei, also ganzheitlich.
    Es geht um ganzheitliches, also nicht-dualistisches Wissen aus unseren Bauch-, Herz- und Geist-Zentren (Intuition).
    Siehe dazu auch die Seite ÔÇ×Bild vom Menschen“.

    In der christlichen Sprache bedeutet dies:
    Nicht an Gott / die Gottheit  so glauben, wie es die Kirche lehrt
    (Offenbarungsreligion = man glaubt nicht Gott, sondern einem Offenbarer),
    sondern das Numinose selbst  erfahren, selbst sp├╝ren, selbst  f├╝hlen, wie z.B. Buddha, Jesus oder Mohammed das Numinose  gesp├╝rt hatten. Die eigene Seinserfahrung ist dann die selbe wie die von Buddha, Jesus, Mohammed oder den Tausenden von Weisen seit Jahrtausenden. Von solchen Menschen kann man dann sagen:
    “Er glaubt nicht an Gott, er kennt IHN“.
    Allerdings kann niemand Gott jemals ganz kennen, weshalb kein Weiser jemals solch eine Behauptung selbst aussprechen w├╝rde.

    Wenn Menschen heutzutage diese SEINS-Erfahrung der Ersten Wirklichkeit machen, erleben sie dasselbe wie alle Mystiker und Weise seit Jahrtausenden vorher. Diese Erfahrung entspricht unserem Mensch-SEIN und ist deshalb bei allen Menschen dieselbe.

    Dualit├Ąt von Gott und Welt
    In den theistischen Traditionen f├Ąllt die Dualit├Ąt zwischen Mensch oder Welt zu Gott auf. Solange man sich als Ich wahrnimmt, erf├Ąhrt man Gott als gegen├╝ber - wie in den theistischen Religionen. Wenn man die All-Einheit erf├Ąhrt, ist man auch mit der Ersten Wirklichkeit eins -wie in den nicht-theistischen Religionen. Doch nat├╝rlich basieren auch die theistischen Religionen auf der All-Einheit (Jesus: Ich und der Vater sind eins), und alle theistischen Religionen haben ihre mystischen Wege mit direkter Gotteserfahrung = Unio mystica.  Nur die Amtskirchen und deren Gl├Ąubigen unterscheiden ggf. zwischen der physischen Welt und der spirituellen Welt = Himmel. Wenn wir das gesamte Spektrum der Wahren Wirklichkeit sehen, dann sehen wir die ganze Realit├Ąt, wir sehen die Dinge objektiv, so, wie sie sind. 
    Die Spaltung zwischen Himmel und Erde spiegelt unsere eigene Spaltung in Wesensnatur und Pers├Ânlichkeit wieder. W├Ąhrend unserer Kindheitsentwicklung entsteht allm├Ąhlich die Pers├Ânlichkeit und gleichzeitig nimmt unser Zugang zur eigenen Wesensnatur ab. Wir sehen und sp├╝ren nur noch einen Teil der Realit├Ąt, wir werden blind f├╝r die Wahre Wirklichkeit.

    Ist unsere Sicht teilweise blockiert und sind wir mit dieser Blindheit geschlagen, sehen wir nur einen Teil dessen, was ist, und halten ihn aber f├╝r alles, was es gibt. Wenn wir auf diese Weise blind sind, betrachten wir die Welt als rein physisch und glauben, die Wahre Wirklichkeit sei woanders bzw., dass es diese gar nicht gibt. Wir sehen dann eine leere Welt ohne Gott, eine Welt ohne Liebe, Sinn und Gerechtigkeit, und meinen, so sei die Welt wirklich.
    Dies wird in einem Gleichnis so beschrieben: Wir sind wie Menschen, die durch einen Strohhalm in die Ferne schauen und meinen, das, was sie sehen, sei alles, was ist.

    Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausma├č des Himmels nach dem Brunnenrand. Mongolische Weisheit

    Geschichte:
    Der Nihilist leugnete radikal alles ├ťbersinnliche.
    “Also glauben Sie an nichts?”
    “Ich glaube nur an das, was ich verstandesgem├Ą├č begreifen kann.”
    “Nun ja, das kommt schlie├člich auf’s gleiche hinaus.”
    Aldinger

    “Solange ich Gott nicht sehen kann, leugne ich seine Existenz”, sagte ein Atheist zum Pfarrer. ”Wenn das Ihr einziges Argument ist”, antwortete der, ”dann leugne ich aus dem gleichen Grund Ihren Verstand.”
    Aldinger

    Der Abt Chateauneuf, Gro├čsiegelbewahrer Ludwigs XIII, wurde im Alter von neuen Jahren einem Bischof vorgestellt, der ihm folgendes Angebot machte: “ H├Âre, mein kleiner Freund, sage mir, wo der liebe Gott ist, so kriegst du eine Apfelsine. “
    “ Mein Herr,“ antwortete das Kind, “ ich gebe Ihnen zwei, wenn Sie mir sagen, wo Er nicht ist. “
    Aldinger

    Wenn man sich mit den Weisheitslehren besch├Ąftigt, sollte man bereit sein, seine verzerrten  Vorstellungen vom Menschen, von der Welt und von Gott zu ver├Ąndern.

    Wissen
    Es gibt mindestens zwei Arten von Wissen:

    1. Intellektuelles Wissen
    Zum Organisieren ist das n├╝tzlich. Das Denken - das Gr├╝beln, das Hirnen, das Kopfkino oder  wenn man sich etwas vorstellt -  vernebelt aber unser wahres Wesen, so dass man es nicht sp├╝ren kann. Siehe auch Seite “Gl├╝cklich sein”.

    2. Absolutes Wissen
    Wenn man etwas erfahren hat - den Geruch einer Rose z.B. oder “das Gro├če Geheimnis”, wei├č man es und man besitzt eine unbedingte, innere Gewissheit und Sicherheit, dass dies so ist, wie man es selbst erfahren hat. Was Andere dazu meinen ist nicht entscheidend. Man verl├Ąsst sich auf sich selbst. Es geht um ganzheitliches, also nicht-dualistisches Sp├╝ren, Erfahren und Wahr-nehmen aus unseren Bauch-, Herz- und Geist-Zentren (Intuition).

    Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch,
    aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
    Heisenberg
     

    Begriffe und Namen f├╝r Gott / Gottheit:
    Alle Menschen mit SEINS-Erfahrung, die ÔÇ×ES“ erfahren haben,  beteuern,
    dass ÔÇ×ES“ f├╝r den menschlichen Verstand unfassbar ist und
    dass “ES” mit Worten unnennbar, unsagbar und unbeschreiblich ist. 

    Das ewige Tao kann man nicht lehren.
    Den ewigen Namen kann man nicht nennen.
    Zwei Zeilen von Kapitel 1 aus dem Tao Te King von Laotse (600 v. Chr.),
    ├ťbertragung von Linde v. Keyserlingk.

    Die Indianer nannten ES “das Gro├če Geheimnis”.
    Dies ist f├╝r mich eine der besten Beschreibungen von dem, was man nur erfahren, aber nicht erdenken kann.
    Dennoch kommen wir Menschen nicht umhin, dar├╝ber zu sprechen und zu schreiben. F├╝r den dualistischen, christlichen Begriff ÔÇ×Gott“ gibt es unz├Ąhlige Synonyme, z.B.:  

    SEIN
    ES
    Erste Wirklichkeit
    Die Wahre Wirklichkeit
    Die Absolute Wahrheit
    Die Universale Wahrheit
    Das Unnennbare
    Das Numinose
    Wahres Wesen
    H├Âheres Selbst
    Mutter, Vater
    Buddhanatur
    Die All-Einheit
    Das All-Eine
    Das Allm├Ąchtige
    Das Absolute
    Ganze Realit├Ąt
    Reines Bewusstsein
    Die Leere
    Die Erste Ursache
    Die Urenergie
    Der Urgrund
    H├Âhere Intelligenz
    Die Macht, die Kraft (Star Wars)
    Nada (Johannes vom Kreuz, 1542 -1591)
    Grund (
    Johannes Tauler, 1300 - 1361)
    Das Gro├če Geheimnis
    Das Mysterium.

    Begriffe wie Gott, Wirklichkeit, Wahrheit usw. weisen auf das unnennbare Mysterium hin.
    Das Mysterium ist in der Gegenwart ├╝berall pr├Ąsent, also in Ihnen und vor Ihren Augen, aber man sp├╝rt es nicht, da wir uns seit unserer Jugend mit einer dualistischen Vorstellung = Grenze umgeben haben. Nur die Weisen nehmen ES wahr und erz├Ąhlen uns davon in Gleichnissen.

    Im Islam gibt es 99 herrliche Namen f├╝r Allah, u.a.
    der Gerechte, die Liebe, das Licht hinter der Sonne, die Kraft, die G├╝te, usw.
    Es ist so, dass man “ES” offenbar auf mindestens 99 Arten unterschiedlich empfinden kann, es sind vergleichsweise unterschiedliche D├╝fte oder Energieformen, die man wahr-nehmen kann. Das gro├če Geheimnis hat also mindestens 99 Aspekte oder Qualit├Ąten, die man selbst sp├╝ren kann, wenn man daf├╝r sensibel ist.
    Sie finden die 99 herrliche Namen f├╝r Allah im Anhang am Schluss dieser Seite.  

    Vergleiche: Jesus sprach:
    Ich bin das Licht (Joh. 8,12) , der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh. 14,6).
    Die Erfahrung der Wesensnatur wird christlich “Unio mystica” genannt.
    Die Gottes-Begriffe im Hinduismus sowie Hinweise zur Trinit├Ąt und Jungfrauengeburt finden Sie auf der Seite “Hesse: Siddhartha”

    Die Macht in Star Wars
    Bei Umfragen in England und Neuseeland haben bereits sehr viele B├╝rger die Jedi-Religion als ihre Religion angegeben.  In England stellte die j├Ąhrliche Volksz├Ąhlung im Jahr 2001 ├╝ber 390.000 Einwohner fest, die sich zur ÔÇ×Religion“ der ÔÇ×Jedi Ritter“ bekannten, in Neuseeland wohl 79 000 B├╝rger.
    F├╝r den Webmaster war es sehr interessant, im Internet ├╝ber “die Macht “ zu recherchieren.
    Mehr dar├╝ber finden Sie auf der Seite 3.4 “Die Macht in Star Wars”.

    Aus der Lekt├╝re der B├╝cher von Weisen wei├č man:  
    Jedermann, der sich unter Gott etwas vorstellt, geht automatisch irre, denn ES ist mit dem Kopf unvorstellbar, er kann nur erfahren werden.  Neutrale Namen, die man nicht gedanklich mit Bildern unterlegen kann, wie z.B. ÔÇ×Das Numinose“ oder ÔÇ×Die Leere“ oder ÔÇ×Das Absolute“ oder “das Gro├če Geheimnis” sind also unverf├Ąnglicher als z.B. ÔÇ×Vater“.
    ES ist kein Gedanke und keine Vorstellung, sondern eine Erfahrung. Jede Vorstellung davon stellt sich als Vor-stellung, als Barriere der Erfahrung in den Weg.
    Dies ist auch eine christliche Weisung: “Du sollst Dir kein Bildnis machen”.

    Geschichten:
    Als mal ein Weiser die Bienensprache verstand, fragte er die Bienen: “Wie sieht Gott aus? Gleicht er euch? “Gott?”, antwortete die Biene, “nein, wahrhaftig nicht, - wir haben nur einen Stachel, aber Gott hat zwei!” 
    Aldinger

    Was ist Gott blo├č f├╝r ein Mensch?
    Aldinger

    Ein Prediger fragte: “ Wer hat Gott geschaffen? “
    “ Du “, erwiderte der Weise.
    Der Prediger schaute ihn entgeistert an.
    “ Willst du mir im Ernst erz├Ąhlen, dass ich Gott geschaffen habe? “
    “Den, ├╝ber den du st├Ąndig nachdenkst und sprichst - ja! “ sagte der Weise ruhig.
    Mello

    Gott beschloss, der Erde einen Besuch abzustatten, also schickte er zuvor einen Engel hinunter, um zu sehen, wie dort die Lage war.
    Der Engel kehrte zur├╝ck und berichtete: “ Die meisten haben nicht genug zu essen, und sehr viele sind arbeitslos. “
    Gott sagte: “ Dann werde ich in der Form von Nahrung f├╝r die Hungernden erscheinen und als Arbeit f├╝r die Arbeitslosen. “
    Mello

    Auf der Stra├če traf ich ein kleines M├Ądchen, zitternd in einem d├╝nnen Kleid, ohne Hoffnung,etwas Warmes zu essen zu bekommen. Ich wurde zornig und sagte zu Gott: “ Wie kannst du das zulassen? Warum tust du nichts dagegen? “
    Eine zeitlang sagte Gott nichts. Aber in der Nacht antwortete er ganz pl├Âtzlich: “ Ich habe wohl etwas dagegen getan. Ich habe dich geschaffen. “
    Mello

    “ Ich m├Âchte Ihnen die gute Nachricht meiner Religion verk├╝ndigen “, sagte der Prediger.
    Der Weise war ganz Ohr. “ Gott ist die Liebe. Er liebt uns und belohnt uns auf ewig, wenn wir seine Gebote befolgen.
    “Wenn? “ sagte der Weise. “ Dann ist die Nachricht doch nicht ganz gut, oder? “
    Mello
     

    Ganzheit - Einheit

    Daio Kokushi, um 1300 n. Chr. wu├čte und formulierte so :
    “Es gibt eine Wirklichkeit, die vor Himmel und Erde steht.
    Sie hat keine Form, geschweige denn einen Namen.
    Augen k├Ânnen sie nicht sehen.
    Lautlos ist sie, nicht wahrnehmbar f├╝r Ohren.
    Gebt eure Worte auf, entleert eure Gedanken,
    dann kommt ihr soweit, das eine SEIN zu erkennen“.

    Nachvollziehbar ist dies vielleicht mit folgender Analogie
    Wer die Mutter kennt,
    erkennt sie in allen ihren S├Âhnen.
    Zwei Zeilen von Kapitel 52 aus dem Tao Te King von Laotse (600 v. Chr.),
    ├ťbertragung von Linde v. Keyserlingk.

    Sieht man die Wirklichkeit objektiv, d.h. nicht durch seine Ego-Perspektive, dann gibt es kein Ich und Du, kein von Gott oder der Leere getrenntes Universum, nicht Pers├Ânlichkeit und Wesensnatur. Die Wirklichkeit ist nicht dual.
    Wenn man die Einheit erlebt, sieht man, dass alles, was geschieht, vollkommen ist, man sieht die Sch├Ânheit und Harmonie von allem, was geschieht, weil es das ist, was ist. Man sieht, dass jeder eine “Zelle” im kosmischen K├Ârper, ein Teil des K├Ârper Gottes ist. Das ist die Wirklichkeit jenseits der egoistischen Illusion. Wenn die Wahrnehmung der Einheit fehlt, bedeutet dies den Verlust des Gottesbewusstseins.
    Man kann keine eigenst├Ąndige Exsistenz getrennt vom K├Ârper des Universums besitzen - wie die Augen nicht ohne unseren K├Ârper exsistieren k├Ânnen. Jedes Gef├╝hl, nicht Teil der Einheit zu sein, ist eine Verblendung, eine mentale Halluzination, eine Betrachtung der Dinge durch die subjektive Linse des Ego. Das Ego ist wie eine Welle, die glaubt, ohne das Meer exsistieren zu k├Ânnen. Berge sind zwar getrennte Berge, aber Teile der Erde.
    In der Wirklichkeit existiert das Manifeste und das Unmanifeste in Nicht-Dualit├Ąt.
    Das Numinose ist unsichtbar, immerw├Ąhrend und allgegenw├Ąrtig, aber nur in der Gegenwart wahrnehmbar.
     

    Die ÔÇ×Alchemie“ war ein Deckmantel f├╝r die eigene Suche nach Gott, also der Gottes-Erfahrung, der Unio mystica, in Zeiten, in denen diese Suche wegen der Inquisition heimlich stattfinden musste. Die verwendeten Begriffe und Terminologie bezieht sich auf innere Prozesse, die erfahren wurden.

    Goethe sagte, es gebe nur eine Weltenseele, also keine Einzelseele.
    Ich pers├Ânlich kann mir intellektuell nicht vorstellen, wie es eine Einzelseele geben k├Ânnte, wenn man mit allem eins ist in der ALL-Einheit.
    Du und ich sind auf der geistigen Ebene eins.

    Das dr├╝ckt Rumi so aus:
    Ein Freund an der T├╝re des Freundes
    Ein Freund kam und klopfte an des Freundes Tor.
    Dieser rief:  ÔÇ×Wer bist du, wer steht davor“ ?
    Er sagte: ÔÇ×Ich!“.
    ÔÇ×Gehe fort“ ! befahl der Freund.
    ÔÇ×Es ist noch nicht die rechte Zeit gekommen;
    an diesem Tisch ist kein Platz f├╝r den Unreifen“

    Der Arme ging und auf Reisen,
    getrennt von dem Freunde,
    brannte er - im Trennungsfunken -  f├╝r ein Jahr.
    Der Gebrannte reifte.
    Er kehrte zur├╝ck,
    umkreiste wieder das Haus des Freundes.
    Und klopfte ans Tor voller Sorge,
    dass ihm entschl├╝pf' kein W├Ârtlein unbedacht.

    Es rief der Freund: ÔÇ×Wer steht dort vor dem Tor“?
    Er antwortete: ÔÇ×Du selbst bist es, oh Dieb meines Herzens“.
    Der Freund erwiderte: ÔÇ× Nun, da du ich bist, 
    o Ich, komm herein!
    In diesem Haus ist f├╝r zwei kein Platz“.

    Existenz
    H├Ąufig wird im spirituellen Sinn mit Existenz das bezeichnet, was ewig w├Ąhrt, also das Wesen oder, christlich ausgedr├╝ckt, die Seele. Dann ergibt sich daraus, dass alles, was z.B. mit den Augen sichtbar ist, nicht wirklich existiert.
    Dazu :
    Die Seelen sind frei vom Tod
    Ovid
    Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.
    Novalis

    “ES” erreichen wollen
    Da das Wesen oder ES bereits in jedem Mensche da ist, kann man es nicht erlangen.
    Wir sind bereits eine Seele von Mensch.

    Liebe
    Gott hat viele Aspekte oder Qualit├Ąten. Eine davon ist die Liebe. Wie man weiss, ist Gott allgegenw├Ąrtig. Daraus folgt: Wir haben nicht nur Liebe im Herzen, sondern wir sind in der Liebe oder wir sind in Gott. Man muss nichts suchen, die Gro├če Suche kann beendet werden, denn ES ist bereits da. Daf├╝r muss man offen sein, keine Vor-Stellungen haben, man braucht ES “nur” wahr- zu nehmen.

    Was ist wesentlich im Leben ? Alles Tun, das uns zu unserem Wesen f├╝hrt !
    Siehe dazu die Seite ÔÇ×Bild vom Menschen“.
     

    Man mu├č ZEN unabh├Ąngig von der Zen-Schule des Buddhismus verstehen. Zen geh├Ârt weder einschlie├člich, noch ausschlie├člich zu der buddhistischen Zen-Schule. Ich halte Zen f├╝r die universale Wahrheit, die wahres Wissen und Frieden in das Leben der Menschen in der Welt bringt. Jede Religion und Kultur sollte Nutzen ziehen aus dem, was Zen an geistigem Wert anzubieten vermag.
    Zenkei Shibayama , 1894-1974, Zen in Gleichnis und Bild, Bern 1974

    Lebensweisheit:
    Gott gebe mir die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ├Ąndern kann,
    den Mut, Dinge zu ├Ąndern, die ich ├Ąndern kann
    und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

    von Ch. F. Oettinger oder  dem deutsch-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr.
    Mehr zur Quelle siehe 
    http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/oetgeb00.html 

     

    Die Einheitserfahrung ist das Wesentliche in der Philosophia Perennis. Diese Einheitserfahrung ist seit Jahrtausenden gleich.
     

    Spirituelle Lehrer oder Meister
    Wozu braucht man einen spirituelle Lehrer?
    Beispiel 1:
    Wenn Sie als Wanderer an den Rand einer 5 Millionen Stadt in Indien ankommen und eine bestimmte Strasse in der Stadt suchen, k├Ânnen Sie entweder alleine (sehr lange) herumsuchen oder sich f├╝hren lassen.
    Beispiel 2:
    Die mystischen Traditionen der f├╝nf Weltreligionen sind wie f├╝nf verschiedene Aufstiegs-Wege auf einen Berg. F├╝r den schwierigen Aufstieg durch die Felsen k├Ânnen Sie entweder alleine den Weg suchen oder einen erfahren F├╝hrer um Hilfe bitten. Laufen m├╝ssen Sie aber selbst.

    Als der Meister gefragt wurde, was er an seinen Sch├╝lern tue, sagte er:
    “Dasselbe, was ein Bildhauer an einer Tigersstatue tut: Er nimmt einen Marmorblock und schl├Ągt alles ab, was nicht wie ein Tiger aussieht.”
    Als sein Sch├╝ler sp├Ąter wissen wollte, was er damit genau meine, sagte der Meister:
    “Meine Aufgabe ist, alles wegzumei├čeln, was nicht du bist: jedes Denken, Empfinden, jedes Verhalten, jeden Zwang, der dir aus deiner Bildung und Vergangenheit anhaftet.
    Mello

    Verschiedene Schulrichtungen -
    Es gibt sehr viele verschiedene Wege:
    Es gibt Lehren des Kopfes, des Herzens, des Bauches.
    Genauer: Es gibt Lehren der Leerheit, der Bewusstheit, der Versenkung, der Liebe, des Mitgef├╝hls, des Willens, der Wahrheit, der Klarsicht, des ÔÇ×sein Bestes tun “(keine Nachl├Ąssigkeit).
              Jeder Weg ist eine Facette desselben Einen. Alle Lehren f├╝hren zu demselben Ort.
    Beispiel: Die mystischen Traditionen der f├╝nf Weltreligionen sind wie f├╝nf verschiedene Aufstiegs-Wege auf einen Berg. Das Gipfelerlebnis - so es eines gibt - ist dann f├╝r alle gleich.

    Erleuchtungsstufen - Stufen der Erkenntnistiefe
    Es gibt Menschen, die sekundenweise ein Einheiserlebnis haben, andere z.B. stundenlange oder gar tagelange. Die Erkenntnistiefe kann dabei sehr unterschiedlich sein.
    Wenn man z.B. annimmt, dass es 100 Erkenntnisstufen gibt - die tiefste ist das universale Bewusstsein - dann gibt es sicher auch 100 verschiedene Weise, die gerade auf einer dieser 100 Erkenntnisstufen stehen - also wird es auch 100 Lehrer und 100 Schulenrichtungen geben, die Unterschiedliches lehren, weil die Lehrer auf den unterschiedlichen Erkenntnisstufen stehen. Dies macht die zahllosen Unterschiede zwischen den Lehrern und Gurus erkl├Ąrbar.

    Woran erkennt man einen guten, echten, spirituellen Lehrer oder Meister?
    Es geht um Dinge, die der Verstand, die Ratio und die Logik nicht direkt erreichen k├Ânnen.
    Es gibt derzeit viele Menschen auf der Erde, die zu dieser SEINS-Erfahrung erwacht sind. Viele davon wollen anderen Menschen helfen, auch diese SEINS-Erfahrung zu erleben. So gibt es sehr viele spirituelle Lehrer / Meister und Schulen, die Suchende auf dem Weg zur SEINS-Erfahrung unterst├╝tzen.

    Dies im Sinne von Bergf├╝hrern, die dem Suchenden den unbekannten Weg auf einen Berggipfel zeigen, weil sie diesen schon gegangen sind. Aber gehen muss jeder selbst diesen Weg. Auf dem Berg hat jeder dann die Chance, ein Gipfelerlebnis zu erfahren - wenn ihm diese Gnade wiederf├Ąhrt. Diese Gipfelerfahrung ist f├╝r alle gleich, ob man von Osten (ZEN)  oder Westen (Mystik)  aufgestiegen ist.
    Durch das Gipfelerlebnis – die unio mystica – wird man ÔÇ×heil“ oder ÔÇ×ganz“.
    Da die westliche Welt ein Paradies f├╝r ÔÇ×spirituelle“ Scharlatane geworden ist,
    empfiehlt z.B. Sogyal Rinpoche folgendes zu kl├Ąren:

    Mystische Tradition des Lehrers:
    Ist er Lehrer oder Meister?
    Wie alt ist die Tradition des Meisters des Meisters ?
    Hat der Meister eine g├╝ltige ├ťbertragung von seinem Meister erhalten?

    Weitergabe der Lehre:
    Will er die Lehre und die Weisheit bescheiden weitergeben oder hat er
    seinen eigenen Vorteil im Sinn?

    Kosten der Kurse:
    Sind die Kosten angemessen niedrig oder so hoch wie f├╝r Manager?

    Geschichte: Ein weltber├╝hmter Lebensberater: “Als erstes mu├č ich Ihnen sagen, dass eine Konsultation bei mir 200 Euro kostet.”
    “Ich wei├č”, antwortet der Ratsuchende resignierend.
    “Als zweites mu├č ich Ihnen sagen, f├╝r dieses Honorar k├Ânnen Sie mir nur zwei Fragen stellen.”
    “Was, 200 Euro f├╝r zwei Fragen! Finden Sie das nicht etwas teuer?”
    “Vielleicht, - und wie lautet Ihre zweite Frage?”
    Aldinger

    Glauben
    Will der Lehrer, dass man ihm glaubt oder f├╝hrt der Lehrer den Sch├╝ler zur eigenen Erfahrung ?

    Lehrer sein:
    Die Aufgabe, spiritueller Lehrer zu sein, ist sehr schwer. Im ZEN wird das so ausgedr├╝ckt:
    Es ist, als ob man mit blossen F├╝├čen einen Berg von Schwertern erklimmen m├╝sse.

     

    Links:

    Was ist ZEN? Siehe Aufsatz von Willigis J├Ąger Ko-un Roshi ,
    http://www.willigis-jaeger.de/deu/publikationen/publikationen.html , bei Aufs├Ątze.

    http://www.schritte-ins-sein.de/Die-immerwaehrende-Philosophie.htm

    http://www.transpersonal.at/phperennis.htm

     

    Anhang:
    Die 99 herrlichen Namen Allahs finden Sie ├╝berall im Internet.

    Mindestens auf diese 99 Arten kann mann das Numinose selbst sp├╝ren, wenn man daf├╝r empf├Ąnglich ist.
    Falls man ES nicht selbst sp├╝ren kann, so kann man es als Gl├Ąubiger einfach dem Pastor glauben, falls der es selbst sp├╝ren kann -  oder man glaubt den Weisen.

    Allah

    Der Erbarmer

    Der Barmherzige

    Der Herr

    Der Heiligste

    Der Friede

    Der Gl├Ąubiger

    Der Besch├╝tzer

    Der M├Ąchtige

    Der Unwiderstehliche

    Der Erhabene

    Der Sch├Âpfer

    Der Urheber

    Der Formende

    Der Verzeihende

    Der Bezwinger

    Der Geber

    Der Ern├Ąhrer

    Der ├ľffnende

    Der (All-) Wissende

    Der Zusammenzieher

    Der Ausdehner

    Der Erniedriger

    Der Erh├Âher

    Der Auszeichner

    Der Dem├╝tiger

    Der (Alles-) H├Ârende

    Der (Alles-) Sehende

    Der Richter

    Der Gerechte

    Der Vornehme

    Der Aufmerksame

    Der Vorhersehende

    Der Unvergleichliche

    Der Vergebende

    Der Gesch├Ątzte

    Der Hohe

    Der Gro├če

    Der Bewahrer

    Der Helfer

    Der Beurteiler

    Der Verehrte

    Der Gro├čz├╝gige

    Der Wachsame

    Der Antwortende

    Der Umarmende

    Der Weise

    Der Liebende

    Der Ruhmreiche

    Der Auferwecker

    Der Zeuge

    Die Wahrheit

    Der Treuh├Ąnder

    Der Starke

    Der Standhafte

    Der Besch├╝tzer

    Der Gepriesene

    Der Berechner

    Der Hervorbringer

    Der Belebende

    Der Lebensspender

    Der Todbringende

    Der Lebende

    Der Seiende

    Der Erschaffer

    Der Ger├╝hmte

    Der Eine

    Der Angerufene

    Der Allm├Ąchtige

    Der M├Ąchtige

    Der Vorziehende

    Der Zur├╝ckstellende

    Der Erste

    Der Letzte

    Der Offenbare

    Der Unsichtbare

    Der Herrscher

    Der Erh├Âhte

    Der G├╝tige

    Der Reue Annehmende

    Der Vergelter

    Der Verzeihende

    Der Gn├Ądige

    Herr der Welten

    Der Herrliche und Geehrte

    Der Gerechte

    Der Versammler

    Der Reiche

    Der Reichmachende

    Der Schadenabwender

    Der Plagen-Bringende

    Der Wohlt├Ąter

    Das Licht

    Der F├╝hrer

    Der Beginner

    Der Ewige

    Der Erbe

    Der Lenker

    Der Geduldige

     


    Dies ist keine Fun-Site.
    Diese Homepage entspricht einer Sammlung von Zitaten zu verschiedenen Themen mit einigen Kommentaren von mir,

    f├╝r deren Lekt├╝re man recht viel Zeit einplanen sollte.

    Leitmotiv:

    G├╝te
    W├Ąre das L├Ącheln nicht st├Ąrker als das Z├Ąhnefletschen
    und die G├╝te nicht st├Ąrker als der Hass,
    dann g├Ąbe es die Menschheit sicher nicht mehr.
    Chr. Rueger


    F├╝r die psychologischen und spirituellen Seiten gilt:

    Auf diesen Seiten gebe ich die Weisheitslehren von Menschen,
    die sich ├╝berwiegend im egolosen, erleuchteten Zustand des Eins-Seins befinden,
    kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher intellektuell verstanden habe.
     

    Kraft macht keinen L├Ąrm. Sie ist da und wirkt.
    Albert Schweitzer


    Wo die Natur nicht will,
    da ist die Arbeit umsonst.
    Seneca, 65 n. Chr.


    N├Ąchstenliebe lebt mit tausend Seelen,
    Egoismus mit einer einzigen, und die ist erb├Ąrmlich.
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Hinweis:
    Es geht um das Ersp├╝ren von Prozessen, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Jedes Wort steht also f├╝r etwas Unnennbares - wie etwa, wenn jemand “sein Herz verschenkt”. Also versuchen Sie bitte zu sp├╝ren, was jedes Wort und jeder Satz eigentlich beschreiben will
    und versuchen Sie vor allem, ES selbst zu erfahren - und das geht nur ohne Denken.
    Es geht um ganzheitliches, inneres Wissen, das in unserem Bauchzentrum, Herzzentrum oder Geistzentrum (Intuition, Inspiration) ersp├╝rt werden kann und nicht um dualistisches Denken und mentale Konstrukte oder Begriffe.

    Wenn Sie jetzt bereits die Seite wegklicken wollen, so schildern Sie doch bitte rasch mal mit ihren Worten Ihr Lieblings-Musikst├╝ck. Auch das Gesicht Ihrer Mutter kann man nicht mit Worten beschreiben, aber man wei├č es.
    Das ist die eigene, innere Gewissheit, die unnennbar ist.

    Sie k├Ânnen sich gerne mit Fragen zu diesen Themen an mich per Email wenden.