Hier geht es zur kompletten Seite :
    www.Oekosophie.de 

    Jeder Mensch hat grundsätzlich von der Natur die Anlage, einen hohen Grad an Weisheit zu erlangen. Die bisherigen Kulturen lassen jedoch eine solche Entwicklung nur in Ausnahmefällen zu. Die Menschheit insgesamt zeigt keine Weisheit, sie gleicht einem Bakterienstamm, der sich ungehemmt solange vermehrt, bis seine Lebensgrundlagen verbraucht sind.
    Kultur braucht deshalb Erneuerung: eine humanistische Orientierung!
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Es ist nicht von Bedeutung, ob wir gläubig sind.
    Wichtig ist nur, daß wir ein gutes Herz haben.
    Dalai Lama
     

    Pressearbeit

    Diese Seite umfasst etwa 44 Word-Seiten. Damit Sie das Stichwort finden, das Sie suchen, können Sie folgendermaßen suchen:
    Wenn Sie die Taste Strg und gleichzeitig die Taste f drücken, können sie Ihr Suchwort eingeben.

    Hier finden Sie überwiegend meine Artikel von 2001 bis 2009, die vom Energie-Team  der Lokalen Agenda im Amtsblatt von 737733 Aichwald veröffentlicht wurden.  
    Viele Texte beschäftigen sich mit Erneuerbaren Energien und mit der Energiewende, die offiziell erst nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11.3.2011  von der Regierung eingeleitet wurde.

    Ich hatte 2006 geschrieben:
    Wir müssen uns von unserer geradezu sklavischen Abhängigkeit
    von fossilen Energiequellen befreien!, siehe
     
    http://www.schurwald-solar.de/Saubere_Energie_-_Entwicklungs/saubere_energie_-_entwicklungs.html
    Diese Pressearbeit steht auch in
    http://www.agenda-aichwald.de/Pressearbeit/pressearbeit.html

    Viele Texte beschäftigen sich mit Erneuerbaren Energien.
    Zum Energietag in Aichwald am 22.9.2007 haben wir unser
    Energie-Entwicklungsprogramm von 2001 weiterentwickelt:
    siehe 
    http://www.schurwald-solar.de/Saubere_Energie_-_Entwicklungs/saubere_energie_-_entwicklungs.html

     


    Gemeinschaftsanlage „Neuwieshof Solar GbR“ am Netz!
    Amtsblatt vom 23.9.2009
    Seit dem Start am 16.07.2009 lieferte die Bürger- Gemeinschaftsanlage bereits 15000 kWh ins  öffentliche Stromnetz, das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 8 t.
    Aufmerksame Spaziergänger werden die neue Anlage mit ca 420 m² Solarzellen auf dem Dach der Maschinenhalle des Neuwieshofes bereits bemerkt haben. - 14 Gesellschafter bilden die GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts).
    Zum Werdegang:
    Das Energieteam der Lokalen Agenda startete Ende 2007 ein Projekt: Solarstrom- Gemeinschaftsanlage. Viele Interessierte meldeten sich, eine GbR entstand. Auf Anfrage nannte die Gemeindeverwaltung 17 mögliche Dächer von  Gemeindegebäuden. Nur wenige eigneten sich und hier meldete der damalige Gemeinderat  Bedenken an.
    Die GbR sah sich nach Alternativen um, und fand sie auch. -
    Die Herren Stefan Bäumen und Bernd Engelhardt, beide Gesellschafter der GbR, kompetent und engagiert, übernahmen dankeswerter Weise die technische und wirtschaftliche Leitung des Vorhabens. Herr Traugott Fetzer stellte der GbR das Dach seiner Maschinenhalle zur Nutzung zur Verfügung.
    So konnte die derzeit wohl größte Bürger-Solar- Gemeinschaftsanlage in Aichwald und Umgebung realisiert werden. -

    Technische Daten für Interessierte:
    - Inbetriebnahme 16.07.2009
    - Installierte PV-Leistung: 57,96 kWp
    - 322 PV-Module monokristallin
    - 6 Wechselrichter SMA
    - Fernüberwachungssystem
    - Einspeisung über 400 kVA -Trafostation ins 10 kV Netz
    - geplanter Jahresertrag: 55.000 kWh
    - CO
    2-Ersparnis: ca. 29,5 t/Jahr

    Noch ein Hinweis:
    Die Dächer des neuen Jugendhauses und eines sanierten Schulgebäudes, beide geeignet für Solaranlagen, will die Gemeinde dafür nicht nutzen. Hier zeigen sich Möglichkeiten für weitere Bürger-Gemeinschaftsanlagen!

     

    Fluglärm über Aichwald
    Amtsblatt 22.4.09
    Wenn über uns Flugzeuge donnern, gibt es in Aichwald viele Menschen, die das hören und sich gestört fühlen. Viele habe auch den Eindruck, dass im Vergleich zu früher immer mehr Flüge über Aichwald führen. Wenn das so weitergeht, werden die Flüge über Aichwald in den nächsten Jahren ungehindert zunehmen.
    Sie können die Flugzeuge identifizieren, indem Sie 20 Minuten nach dem Fluglärm im Internet aufrufen  
    http://www.dfs.de/dfs/internet/deutsch/index.html
    und dort bei „Umwelt“ anklicken. Dann sehen Sie bei „Flüge live“, wie das Flugzeug in Stuttgart startet und über uns hinwegfliegt, wobei Sie die Flug-ID ablesen können (die Flüge werden erst 30 Minuten nach dem Start ins Internet gestellt). Um das sehen zu können, muss auf Ihrem PC Java installiert sein, was man dort herunterladen kann.
    Sie können auch „Flugspuren“ aufrufen. Dort können Sie dann am nächsten Tag ab 13:30 Uhr alle Flüge sehen, die am Vortag über Aichwald flogen.
    Der Link steht auch auf der Seite Fluglärm in
    www.Agenda-Aichwald.de .

    Wollen wir dagegen etwas tun oder zuhören, wie es immer schlimmer wird?

    Was meinen Sie? Bitte schreiben Sie uns.Sicher haben sich auch schon viele Bürger beim Lärmschutzbeauftragten des Flughafens beschwert. Was hat das genützt?
    Die Lokale Agenda lädt Sie gerne zu einem Erfahrungsaustausch ein. Bitte bekunden Sie Ihr Interesse an einem Erfahrungsaustausch per Email an
    Fluglaerm@Agenda-Aichwald.de  
    oder rufen Sie uns an: Hartmut Streng, Tel.: Drei sechs fünf fünf vier fünf sechs 
    mit Anrufbeantworter.
    Wir werden dann einen geeigneten Besprechungsort organisieren.
    Denn Aichwald soll eine Oase der Ruhe bleiben.

     

    14 Tage Stromausfall – wie überleben?
    Amtsblatt 4.2.09

    In einem Grünbuch haben Abgeordnete von 4 Parteien dargelegt, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass künftig der Strom für viele Tage ausfallen kann.
    Als Gründe werden aufgeführt. Das Leitungsnetz wird immer maroder, weil die Energieversorger nicht genügend investieren, Eisregen, Terror, Unwetter, menschliches Versagen.
    Wenn der Strom für 14 Tage ausfallen würde, versinken wir ins Mittelalter, denn es funktionieren z.B. nicht mehr: Geschäfte (Innenbeleuchtung und Kassen), Trinkwasserversorgung, Tankstellen, Heizung, Kochen, Kommunikation aller Art.
    Als Bürger fragt man sich da: Was kann ich vorbeugend tun, um z.B. für 14 Tage Trinkwasser zu haben, Kochen und Heizen zu können?
    Mit diesem Artikel möchten wir anregen, dass Sie sich selbst mal überlegen, welche Konsequenzen ein längerer Stromausfall für Ihre Familie haben würde und was sie vorbeugend bald veranlassen wollen. Über 10 Seiten Text zur weiteren Information finden Sie bei 
    www.Schurwald-Solar.de  auf der Seite „Stromausfall“.
    Wir können auch gerne mit interessierten Bürgern demnächst einen Gedankenaustausch zu diesem Thema organisieren, wenn Bedarf besteht. Wer das möchte, möge sich bitte bei uns mit dem Stichwort „Treff Stromausfall“ möglichst per Email anmelden.

    Ergebnis: Es haben sich null Interessenten gemeldet.

     Wärmeverluste durch die Fenster
    Amtsblatt 3.12.08
    Sicher haben Sie schon Wärmebilder von Häusern gesehen. Stets sind die Fenster die Stellen mit den höchsten Wärmeverlusten. Was bedeutet das für Ihre Fenster: Auch bei Ihnen treten die höchsten Wärmeverluste an den Fenstern auf – Tag und Nacht den ganzen Winter lang.
               Was kann man tun, außer neue Fenster mit 3-fach-Verglasung einbauen zu lassen?
    Erstens natürlich die Dichtheit der Fenster verbessern mit Abdichtungen. Besonders bei Kippfenstern pfeift es oft herein, wenn der Beschlag auf „Kippfenster“ steht.
    Zweitens könnten Sie die Glasscheibe mit einer Isolierfolie dämmen.
    Man klebt eine Fenster-Isolier-Folie (vom Baumarkt oder Internet) innen auf den Fensterrahmen, so dass ein neues Luftpolster vor der Glasscheibe entsteht. Die Falten werden weggeföhnt. Stellen Sie aber bitte keinen Kaktus davor-.
    Wenn Sie bei einer Suchmaschine „ Fenster Isolierfolie “ eingeben, werden Sie alle weiteren Informationen finden. Damit Sie Ihr Geld nicht verheizen

      

     SolarLokal in Aichwald
    Amtsblatt 12.11.08
    Die Gemeindeverwaltung hatte im Amtsblatt vom 29.10.2008 berichtet, dass sich Aichwald an SolarLokal beteiligt . Hierbei betonte Herr Bürgermeister Nicolas Fink: "Wir müssen vor Ort Verantwortung dafür übernehmen, künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.“ Die Umsetzung soll durch die Lokale Agenda erfolgen.
    Wir sind froh darüber, mit diesem Auftrag einen Schritt in die richtige Richtung zu machen, denn wir gehen davon aus, dass wir uns von unserer geradezu sklavische Abhängigkeit von fossilen Energiequellen bald lösen müssen.
    Warum?  Fachleute gehen davon aus, dass in etwa 40 Jahren, wenn die fossilen Brennstoffe und Uran knapp werden, Deutschland von den Großmächten weder Öl, noch Gas noch Uran wird kaufen können, weil die Großmächte das selbst brauchen.
    Wir plädieren dafür, uns in Aichwald ab sofort darauf vorzubereiten. Wir haben jetzt noch 30 Jahre Zeit, um auf erneuerbare Energien umzustellen. Was wir in Aichwald dafür tun können, haben wir letztes Jahr als Vorschlag und Anregung in unserem Energie- Entwicklungsprogramm veröffentlicht, siehe
    www.Schurwald-SOLAR.de .
    Wir hoffen, nun mit SolarLokal einen weiteren Fortschritt machen zu können. Wie früher berichtet, liegt Aichwald in der Solarbundesliga auf Platz 2 im Kreis Esslingen, weil wir bereits über 390 kWp an Sonnenstrom-Anlagen installiert haben. Wenn unsere Bürger bei SolarLokal gut mitmachen, nähern wir uns dem 1. Platz!
    Wir beraten Sie gerne –ehrenamtlich, neutral und kostenlos.
    Aichwälder Firmen können sich bei SolarLokal registrieren lassen, siehe
    www.solarlokal.de . Das Anmeldeformular erhalten Sie bei der Lokalen Agenda.

     

    Mehr Strom aus Sonne für Aichwald
    Imagekampagne SolarLokal gestartet
    Amtsblatt 29.10.08   Dieser Text wurde von der Gemeindverwaltung veröffentlicht.

    Sonne hat Zukunft-- demnächst besonders in Aichwald. Aichwald hat sich der bundesweiten Imagekampagne SolarLokal angeschlossen. Zahlreiche Kreise, Städte und Gemeinden in Deutschland nehmen bereits an SolarLokal teil  und werben mit Informationen und Öffentlichkeitsarbeit für den umweltfreundlichen Solarstrom. Die Kampagne wird getragen von der Deuschen Umwelthilfe e.V. und der SolarWorld AG und unterstützt von den kommunalen Spitzenverbänden. Bundesweit sind alle Kreise, Städte und Gemeinden eingeladen, bei SolarLokal mitzumachen.
    Bürgermeister Nicolas Fink überreichte nun die Teilnehmerurkunde an die Vertreter der Lokalen Agenda Peter Gulla und Dr. Hartmut Streng, die SolarLokal in Aichwald umsetzen werden. Hierbei betonte der Rathauschef: "Wir müssen vor Ort Verantwortung dafür übernehmen, künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Solarstrom dient nicht nur der Umwelt und dem Klimaschutz, sondern lohnt sich auch finanziell. Ich wünsche mir, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger für diese moderne, umweltfreundliche Technologie begeistern und eine Solarstromanlage bauen. Nicht zuletzt fördern wir hiermit unsere Wirtschaft vor Ort - denn die Anlagen werden in der Regel von örtlichen Handwerkern installiert."
    Solarstrom wird im Jahr 2008 über das Erneuerbare- Energien- Gesetz (EEG) mit dem gesetzlich festgelegten Satz von 46,75 Cent je eingespeiste Kilowattstunde vergütet. Diese Vergütung ist für 20 Jahre garantiert. Das Programm "Solarstrom Erzeugen"' der KfW- Förderbank bietet zinsgünstige Kredite (www.kfw-foerderbank.de) für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen.
    Handwerksbetriebe mit Sitz,im Kreis Esslingen können sich bei SolarLokal als SolarLokal-Handerker registrieren lassen. Voraussetzung für die Registrierung ist der Nachweis, dass der Betrieb drei  Photovoltaikanlagen installiert hat.
    Nähere Informationen zu Solarstrom und SolarLokal gibt es im Internet unter www.solarlokal.de. Am SolarLokal-Infotelefon unter 01803 2000 3000 erhalten Bürgerinnen und Bürger ein kostenfreies Informationspaket zu Solarstrom und die Adressen der örtlichen Handwerksbetriebe. Die bundesweite und kostenfreie Dachbörse auf der SolarLokal-Internetseite bietet zudem die Möglichkeit, Dächer für die Solarstromnutzung zur Verfügung zu stellen sowie nach geeigneten Dachflächen zu suchen.
    Die Lokale Agende Aichwald informiert unter www.agenda-aichwald.de und www.schurwald-solar.de über ihre Angebote.

     Intelligenter Stromzähler
    Amtsblatt 29.10.08
    Ein Stromanbieter wirbt derzeit für einen „intelligenten“ Stromzähler. Intelligente Bürger sparen sich die teuere Monatmiete für den Zähler und kaufen sich ein  Stromverbrauchsmessgerät für etwa 15 Euro. Damit hat man auch den vollen Durchblick, wenn man seine  Stromverbrauchskosten senken will. Noch intelligentere Bürger leihen sich das Gerät kostenlos bei der Lokalen Agenda aus.
    Denn wenn Sie mal alles zu Hause gemessen haben, brauchen Sie das Gerät künftig nicht mehr, weil Sie alle ihre Verbräuche wissen. Für den Zähler aber würden Sie für den Rest Ihres Lebens eine hohe Leasing-Gebühr bezahlen. Außerdem heißt es in der Reklame: Der intelligente Stromzähler kennt Sie. Was bedeutet das genau?  Über Ihren für den Zähler notwendigen  DSL-Anschluss kennt Sie der Stromanbieter genau – Sie werden auch hier zum gläsernen Bürger.

    2. Platz bei der Solarbundesliga
    Amtsblatt 6.8.08
    2. Platz bei der Solarbundesliga im Kreis Esslingen. Wir haben unsere Zahlen für Aichwald zum 31. Mai 2008 aktualisiert und an die Solarbundesliga gemeldet:
    Solarwärme-Anlagen: 963 qm installierte Fläche.
    Solarstrom-Anlagen: 71 Anlagen mit 393 kWp installierter Leistung. Die  Besitzer erzeugen jährlich über 300 000 kWh sauberen Strom und sie ersparen uns damit etwa 4.600.000 kg CO2. Sie erhalten jährlich eine Einspeisevergütung von über 145000 Euro.
    Sie sehen: Solarstrom-Anlagen lohnen sich.
    Wir beraten Sie gerne, wenn Sie auch eine solche Anlage auf Ihrem Dach installieren lassen wollen.
    Auf unserer Homepage
    www.Schurwald-SOLAR.de  finden Sie den Link zur Solarbundesliga und weitere Informationen.

    Haben Sie schon die bemerkenswerte Rede von Al Gore vom 17.07.08 zum Ausstieg aus den fossilen Energien gelesen?
    Zitat: „Unsere gefährliche, geradezu sklavische Abhängigkeit von fossilen Energiequellen ist die gemeinsame Ursache dieser drei Bedrohungen – der ökonomischen Krise, der Umweltkrise und der Krise der nationalen Sicherheit..... Die Antwort lautet, wir müssen unsere Abhängigkeit von den fossilen Energiequellen beenden...... Wir haben solche Energiequellen. Wissenschaftler bestätigen, dass alle 40 Minuten genügend Sonnenenergie auf der Erdoberfläche ankommt, um damit den gesamten Weltenergieverbrauch eines Jahres abzudecken... Die schnellste, billigste und beste Art, all diese Erneuerbaren Energien zu nutzen, ist die Produktion von Elektrizität. Tatsächlich können wir ab sofort Solarenergie, Windkraft und geothermische Energie nutzen, um Strom für unsere Wohnungen und für die Wirtschaft zu erzeugen.. Heute fordere ich unsere Nation auf, sich zu verpflichten, innerhalb von 10 Jahren 100 Prozent unserer Elektrizität aus Erneuerbarer Energie und aus wirklich kohlenstoff-freien Quellen zu erzeugen..“
    Sie finden den Link auch auf unserer Homepage oder direkt beim Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV): 
    www.sfv.de/artikel/2008/A_Genera.htm   . 
     

    Earth Day und Earth Week
    Amtsblatt 22.4.08
    Der Earth Day findet alljährlich am 22. April weltweit in über 150 Ländern statt. Das Earth Day-Motto, "Global denken, lokal handeln", soll deutlich machen, dass es hier nicht nur um das heutige Wohlbefinden der Menschen geht. Gesunde Erde heißt gesunde Umwelt und lebenswerter Ort für die Zukunft. Dies bedeutet eine Verwirklichung der Visionen des UN-Erdgipfels in Rio 1992 in den Städten und Gemeinden, am Wohnort. Die Idee des Earth Days entstand 1970 in den USA . Am 22. April 1970 feierten dort über 20 Millionen Menschen mit Aktionen den 1. Earth Day. Am 20. Earth Day 1990 engagieren sich weltweit über 200 Millionen Menschen. Der damalige US-Präsident Bush proklamiert den 20. Earth Day zum nationalen Umwelttag.
    Morgen am 23. April wird anlässlich des 38 Earth Days in Stuttgart ein Fachgespräch unter dem Motto stattfinden: "Wir haben den Mut zur Nachhaltigkeit: Unsere Stadt wird zukunftsfähig!" Es wird diskutiert werden, wie Klimaschutz und das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Entwicklung lokaler Räume wie Kommune, Stadt und Landkreis zur praktischen Anwendung kommen können. Anhand von Fallstudien aus Hessen und Virginia werden zwei anerkannte Experten Handlungsmöglichkeiten lokaler Politiker, Bürger, Unternehmen und Organisationen aufzeigen, siehe
    www.earthday.de.
    Wie Aichwald zu einer sauberen Energieversorgung kommen kann, haben wir in unserem „Energie-Entwicklungsprogramm“
    in www.Schurwald-SOLAR.de beispielhaft gezeigt.
                 Unsere Wirtschaftssysteme sind auf unerschöpfliche Ressourcen und Wachstum ausgelegt. Aber alles, von dem unser Leben abhängt – saubere Nahrung, sauberes Wasser, saubere Luft – wird immer weniger und Mangelware. Klimaschutz, saubere Energie und Nachhaltigkeit werden lebenswichtig –auch in Aichwald. Und schon die Frösche wissen es: 
    Die Frösche trinken den Teich nicht leer, in dem sie leben.
     

    Solarstrom-Gemeinschaftsanlage
    Amtsblatt vom 28.11.2007
    Zur ersten Projekt-Besprechung am 21.11.07 trafen sich etwa 20 Interessierte. Herr Voigt (Weinstadt) stellte Gemeinschafts-Anlagen im Remstal vor und beantwortete die Fragen der Teilnehmer. Weitere Info bei www.Schurwald-SOLAR.de
    Zur 2. Besprechung am 06.12. 07, 19.00 Uhr, wieder im Rathaus, laden wir herzlich ein. Ein Team wird bis dahin die von der Gemeinde vorgeschlagenen Dächer auf ihre Eignung für eine PV-Gemeinschaftsanlage hin prüfen. Sagen Sie es weiter, jeder  Interessierte ist ebenfalls willkommen!                   

    Flugzeugabgase- wir wissen nicht, was wir tun.
    Jeder kennt den Dreck auf dem Fensterbrett. Das wird seit 30 Jahren immer schlimmer!
    Jeder von uns braucht etwa alle 10 Sekunden
    saubere Luft zum Atmen. Bei  der Verbrennung von Flug-Kerosin entstehen u.a. Kohlendioxid, Stickstoffoxid, Kohlenwasserstoffe, Schwefeldioxid und Feinstaub
    Seit Jahren wird eifrig geforscht, wie sich das auf unsere Atmosphäre bis 10000 m Höhe und unser Klima auswirkt – Bis heute ist aber noch unbekannt, welche Auswirkungen diese Emissionen bisher und künftig auf die Luftqualität
    haben werden. Dennoch wird unsere Atemluft durch täglich etwa 400 Flugbewegungen auf dem Flughafen Stuttgart ständig verschlechtert.
    Es gilt wohl die alte deutsche Weisheit: Wer heute den Kopf in den Sand steckt, wird morgen mit den Zähnen knirschen – bzw. krank sein. Beim Start ergeben sich übrigens wesentlich höhere Emissionen als beim Reiseflug!  Welche Auswirkungen hat das Abgas all der startenden Flugzeugen in Richtung Schönaich in 500 m Höhe bei Süd-Westwind auf Aichwald? Welche Auswirkungen haben die Starts in Richtung  Baltmannsweiler bei Ostwind auf Aichwald? Welche Auswirkungen hat das alles auf unsere Atemluft, unser Trinkwasser in Trinkwassereinzugsgebieten und unseren Humus, auf dem unser Brot wächst? Niemand weiß es.
    Was also tun? Weitermachen wie bisher und die Anzahl der Flugbewegungen zum Wohle der Wirtschaft erhöhen? Man kann auch sagen: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach – was heißen kann: Lieber jetzt Einkaufsflüge, Wochenendtrips und Kegelausflüge ins Ausland machen als später gesund sein.

    Denn wir wissen nicht, was wir tun.
    Hippokrates (460-377 v. Chr.) sagte über Krankheiten:
    Die Krankheiten befallen uns 
    nicht aus heiterem Himmel,
    sondern entwickeln sich
    aus  täglichen kleinen Sünden wider die Natur.
    Wenn diese sich gehäuft haben,
    brechen sie scheinbar auf einmal hervor.
    Ach ja, man sollte mal dringend wieder die Terrassenplatten mit dem Hochdruckreiniger säubern.

    Deshalb nochmals der Hinweis: Beteiligen Sie sich mit Ihrer Unterschrift an der Protestaktion.
    Gegen die 2. Startbahn Stuttgart
    , Listen liegen aus in:
    Schanbach bei Bäckerei Stolle und Feinkost  Bäder
    Aichschieß Geschäft Stolle
    Krummhardt
    Hofladen Bauer Fetzer
    Aichelberg  Filiale Stolle

    Agenda-Sitzung und 2. Startbahn
    Amtsblatt vom 14.11.2007
    Einladung zur öffentlichen Sitzung der Lokalen Agenda am Mittwoch, den 21.11.07 um 19:30 Uhr im Rathaus in Schanbach. Nur wer mitspricht, hat etwas zu sagen!
    Wie im letzten Amtsblatt mitgeteilt, starten wir bei dieser Sitzung unser neues Projekt
    Photovoltaik – Gemeinschaftsanlage, Strom von der Sonne.
    Alle daran Interessierten laden wir herzlich ein, sich darüber zu informieren.
    Weitere Info dazu in
    www.Schurwald-SOLAR.de.

    Unterschriften gegen eine 2. Startbahn Flughafen Stuttgart
    Im vergangenen Jahr hat der Flugverkehr im StuttgarterRaum erheblich zugenommen. Auch Aichwald ist davon betroffen. Jetzt soll noch eine zweite Startbahn für Charterflüge, Winterdrehkreuz und Billigflug durchgesetzt werden. Eine zweite Startbahn würde eine Verdoppelung der heutigen Fluggastzahlen auf über 20 Millionen bedeuten. Gleichzeitig würden weitere fruchtbare Felder, auf denen unser Brot und das Filderkraut wachsen, endgültig verschwinden und die gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung zunehmen.
    Im Verkehrsbereich zählt das Fliegen zuden größten Klimakillern. Noch mehr Flüge verkraften weder die Menschen – wir brauchen alle 10 Sekunden saubere Luft zum Atmen -  noch die empfindliche Lufthülle der Erde!
    Beteiligen Sie sich mit Ihrer Unterschrift an der Protestaktion.
    Listen liegen aus in:
    Schanbach bei Bäckerei Stolle und Feinkost  Bäder
    Aichschieß Geschäft Stolle
    Krummhardt Hofladen Bauer Fetzer
    Aichelberg  Filiale Stolle
     

    Photovoltaik – Gemeinschaftsanlage,
    Strom von der Sonne
    Amtsblatt vom 7.11.2007
    Wir starten ein neues Projekt der Lokalen Agenda Aichwald, um aus der Sonnenstrahlung sauberen Strom zu erzeugen. Alle daran Interessierte laden wir herzlich ein, sich darüber zu informieren am 21.11. um 19:30 Uhr im Rathaus in Schanbach.
    Eine PV- Gemeinschaftsanlage bedeutet, dass eine große PV- Anlage gemeinsam finanziert wird - jeder Miteigentümer gibt z.B. 2000 bis 10000 Euro zur Anschaffung der PV- Gemeinschaftsanlage - und jeder Miteigentümer erhält dann die nächsten 20 Jahre die ihm zustehende Einspeisevergütung überwiesen. So kann jeder mithelfen, selbst sauberen Strom herzustellen, auch wenn er selbst kein geeignetes Dach besitzt.
    Erklärung des Wortes Photo voltaik:
    Photo  nach Photos, das griechische Wort für Licht und
    Volta nach Alessandro Volta, Physiker 1745 - 1827. Deshalb verwenden wir nicht die Schreibweise Fotovoltaik. Die internationale Schreibweise ist Photovoltaik.
    Bei der Informationsveranstaltung wird ein Fachmann anwesend sein, der selbst schon mehrere PV-Gemeinschaftsanlagen erstellt hat und betreibt, sodass sicher alle Ihre technischen und kaufmännischen Fragen beantwortet werden können.
    Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über dieses Projekt informieren und ggf. beteiligen wollen, sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen.
     Dieses Projekt und die jeweils aktuellen Informationen dazu finden Sie auch in www.Schurwald-SOLAR.de .
                               Beim Energietag hatten wir auch zwei weitere Projekte starten wollen: Die Projekte „Energiesparen“
    und „Erneuerbare Energien“. Leider hatte sich dafür niemand gemeldet. Beide Projekte werden deshalb jetzt auf Eis gelegt. Wenn sich aber daran interessierte Bürgerinnen und Bürger ab jetzt melden, werden wir diese Projekte gerne beginnen.
    Wir verbinden diesen Termin mit einer normalen Sitzung der Lokalen Agenda, bei der die PV-Gemeinschaftsanlage als erster Punkt besprochen wird

    Stromfresser Internet - Verbrauch lässt sich halbieren
    Amtsblatt vom 31.10.2007
    Der Stromverbrauch durch das Internet explodiert, Ob im Büro oder zu Hause, der Rechner ist angeschaltet und wegen der Flatrate oft stets am Web.
    Immerhin: Seinen PC kann man einfach ausschalten und so kräftig Energie sparen.
    Doch hinter jeder Suchmaschine und jeder Webpage steht mindestens auch ein Server - ein Großrechner, auf dem rund um die Uhr alle Daten zum Abruf bereitstehen. Allein die Suchmaschinen laufen auf Millionen von Servern.
    Jonathari Koomey von den Lawrence Berkeley National Laboratories schätzt, den Stromverbrauch der Server weltweit  2005 auf etwa 123 Milliarden Kilowattstunden. Nach anderen Schätzungen könnte der Verbrauch dieses Jahr bei 208 Milliarden Kilowattstunden liegen. Das entspricht der Leistung von mehreren Atomkraftwerken.
    Die gute Nachricht: Die Einsparpotenziale sind enorm. Der Energieverbrauch der deutschen Server ließe sich durch effiziente Technologien, etwa durch eine bessere Kühlung der Server binnen vier Jahren halbieren, ergab eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums.       Jeder Server-Betreiber kann zudem einfach auf Ökostrom umsteigen.  
    Wer selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten will, wird auf  www.atomstromfreies-internet.de
    fündig. Dort können sich Internetnutzer einen E-Mail-Account einrichten und ihre virtuelle Post garantiert atom- und kohlestromfrei in alle Welt verschicken und finden außerdem ökologische Server.

    Energie-Tage Aichwald: Aussteller-Tag 22.09.07 
    Amtsblatt vom 17.10.2007
    Ein buntes Bild der Vielfalt erlebten die Besucher am Samstag im und am Rathaus. Auf dem Marktplatz und im EG des Rathauses  zeigten 12 Unternehmen aus Aichwald und der näheren Umgebung ihre Produkte und Aktivitäten zum Thema Erneuerbare Energie.
    Informieren konnte man sich über Solaranlagen ( Strom und Wärme), Pellet-Heizungen, Blockheizkraftwerke (Kraft-Wärme-Kopplung) auch für das Einfamilienhaus, Erdwärme und Wärmepumpen, Erdgas und Rapsöl als Fahrzeugkraftstoff, Gemeinschaftsauto (CarSharing) und Elektro-Fahrzeuge vom Roller bis zum Versuchsfahrzeug mit Brennstoffzelle (Daimler/ FH-Esslingen).
    Im 1.OG des Rathauses gaben Besitzer von Solaranlagen Erfahrungsberichte. Der BUND informierte über den Weg zum Ökostrom und tauschte mitgebrachte Glühbirnen gegen Energiesparlampen. Am Energiefahrrad der Lokalen Agenda konnten Besucher ihr eigenes Muskelkraftwerk testen. Ein Solar- Lehrbaukasten gab differenzierte Einblicke in die Technologie. Vorschläge und Wünsche der Bürger wurden festgehalten, so z.B. der Bedarf an einer Solar-Gemeinschaftsanlage.
    Der Gemeinderat Aichwald präsentierte mit den gut besuchten Filmvorführungen  Al Gore „Eine unbequeme Wahrheit“ ein Szenario, das sicher zum Nachdenken und zum Handeln anregen wird -?
    Zum Thema passend startete am gleichen Tag eine Unterschriftensammlung gegen die Startbahn-Erweiterung Flughafen Stuttgart. Die Listen liegen weiterhin aus in den Geschäften Stolle und bei Feinkost Bäder. Bisher haben etwa 350 Bewohner Aichwalds unterschrieben!-
    Danke den Helfern  und Helferinnen, den Ausstellern, der Gemeindeverwaltung, Herrn Bürgermeister Fink, dem Gemeinderat für gute Unterstützung und Zusammenarbeit und natürlich den interessierten Besuchern.

    Vortrag: Energieeffizienz und Energiewende
    Amtsblatt vom 9.10.2007
    Vortrag bei den Aichwalder Energietagen am 21 9.2007 von Herrn van Bergen,
    Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH.
    Zum Geschäftsbereich gehören 15 Beteiligungsgesellschaften, u. a. auch die Stadtwerke Sindelfingen.
    Herr van Bergen ist auch Präsident des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung. Die Stadtwerke erarbeiten trotz ökologischer Ausrichtung Gewinne! 2005 betrug der Gewinn 3,9 Millionen Euro. Da man für die Sanierung des Freizeitbades 4,7, Mio. Euro aufgewendet hatte, hätte der Gewinn also eigentlich 8,6 Mio Euro betragen.

    Herr van Bergen machte klar, dass in etwa 50 Jahren unsere Brennstoffe wie Öl, Erdgas und Uran zu Ende sein werden. Außerdem wird der Weltenergiebedarf bis 2050 um etwa das dreifache ansteigen durch den Energiehunger von z.B. USA, Russland, China, Indien. So entsteht zwingend die Situation, dass Deutschland bis etwa 2050 sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgen sollte, also energieautonom sein muss. Außerdem braucht man eine dezentrale Energieerzeugung.
    Die Stadtwerke versuchen seit 20 Jahren konsequent erneuerbare Energie zu erzeugen und stets auszubauen. In etwa 10 Jahren können die Stadtwerke so weit sein, ihre Energie ohne den Einsatz von Öl, Erdgas, Kohle und Uran zu erzeugen.

    Im Vortrag legte Herr van Bergen mit Zahlen und Fakten weiter dar, welche Vorteile z.B. Energiesparlampen, Elektrogeräte der Energieklasse A oder das Abschalten von Stand-by bringen.
    Die Stadtwerke erzeugen  45 000 000 kWh Ökostrom aus Biomasse, Windkraft, Photovoltaik, Blockheizkraftwerken und Wasserkraft und verkaufen den an 120 000 Kunden über Greenpeace, Naturstrom und EWS-Schönau.
    Er wies den Nutzen eines dezentralen BHKW nach, welches eine Energieausnutzung von 87% aufweist, heute mit zentralen Kraftwerken nur 34%. Er zeigte auch die Biomethananlage, in der aus Biomasse Bio-Erdgas erzeugt wird, das in die Erdgasleitungen eingespeist werden kann – um demnächst von Erdgasimporten unabhängig zu werden.
    Er zeigte auch die Möglichkeiten des Contractings auf, dessen Prinzip darauf beruht, dass eine Gesellschaft mit dem Um-/ Bau und Wartung einer Anlage beauftragt wird und der Auftraggeber und die Gesellschaft die Gewinne teilen, also beide sind Gewinner.
    Der Vortrag war beeindruckend, hochinteressant und ein Gewinn für jeden, der sich für Erneuerbare Energien interessiert. Er macht Mut, dass wir z.B. mit solchen Stadtwerken die Energiewende schaffen können.


    Amtsblatt vom 2.10.2007
    Unterschriftensammlung gegen 2. Startbahn Flughafen
    Eine 2. Startbahn bedeutet eine Verdopplung der Fluggastzahlen auf 20 Millionen. Mit einer enormen Steigerung der Lärm- und Umweltbelastung ist zu rechnen. Auch Aichwald ist betroffen! Deshalb liegen nun auch Unterschriften-Listen in Schanbach, Bäckerei Stolle und Feinkost Bäder sowie in Aichschieß und Aichelberg in den Stolle-Verkaufsstellen aus.

    Ergebnis der Solarbundesliga:
    Aichwald liegt an 3. Stelle im Kreis ES !
    Etwa 1/3 der vorhandenen Solaranlagen wurden bisher nicht gemeldet.
    Helfen sie bitte mit, dass alle restlichen Solaranlagen noch gemeldet werden.
    Dann wären wir vermutlich auf dem 1. Platz.

    Daten und Fakten:
    Erfasst werden konnten:          138 Solaranlagen in Aichwald. Davon:
    Wärme von der Sonne:              98 Solarthemie – Anlagen mit einer Fläche  von 685 m²
    Strom von der Sonne :               40 Photovoltaik– Anlagen mit einer Leistung von 220 kWp.

    Damit erreicht Aichwald 47 Punkte. Im Kreis Esslingen liegen Oberboihingen und Bissingen a.d. Teck mit je 53 Punkten an der Spitze vor Aichwald. In der kurzen Akazienstrasse in Krummhardt sind die meisten Solaranlagen pro Strasse in Aichwald installiert. Auf 10 Häusern!

    Beteiligung an der Umfrage:
    Von den EnBW wissen wir, dass in Aichwald 62 PV-Anlagen mit einer Leistung von 348 kWp Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Es haben sich also bisher nur 65 % der PV-Anlagenbesitzer gemeldet. Die restlichen 35% fehlen. So auch vermutlich bei den Solarthermie- Anlagen.

    Strom von der Sonne:
    Die Besitzer aller Photovoltaikanlagen in Aichwald erzeugen jährlich etwa 261 000 kWh sauberen Sonnenstrom und erhalten dafür von den EnBW etwa 128 000 Euro ausbezahlt. Durch den Sonnenstrom werden jährlich etwa 195 000 kg Kohlendioxid in Aichwald eingespart.
     
    Bitte an die Bürger:
    Installieren Sie weiterhin Solaranlagen, weil auch Oberboihingen und Bissingen die Solarenergie weiter ausbauen werden. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen. Lassen sie uns bitte in Zukunft beim Ausbau der Sonnenenergie weiter galoppieren.

    Mehr Daten und Fakten hier auf der Seite “Solarbundesliga!.

    Die Wertungen für den Kreis Esslingen finden Sie bei www.solarbundesliga.de/?content=kreiswertung&land=8&bezirk=1&kreis=16
     

    Klimaschutz am Schreibtisch
    Amtsblatt vom 22.8.2007
    Jährlich werden etwa 15 Millionen Tonnen Altpapier eingesammelt Die Herstellung von Papier aus Altpapier ist reiner Klima- und Ressourcenschutz, denn die Ökobilanz sieht so aus: Recyclingpapier verbraucht im Vergleich zu neuem Papier bei der Herstellung nur 1/3 soviel Strom, braucht nur 1/6 soviel Kühlwasser, belastet das Abwasser nur 1/5 so stark chemisch und verbraucht kein Holz.  Denn um 15 Mio. Tonnen neues Papier herzustellen bräuchte man über 30 Mio. Tonnen Bäume!
    „Würde Deutschland ausschließlich Recyclingprodukte als Büro- und Kopierpapier verwenden, ließen sich jährlich rund 146.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen“, sagte Franz Winterer, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. Das Recyclingpapier nach DIN mit dem Blauen Umweltengel ist heutzutage sehr hochwertig, weil weiß, staubarm und 100 Jahre haltbar. Nachhaltigkeit beginnt also auf dem Schreibtisch.
    Eugen Roth dichtete:
    Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
    Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert. 

    Es ist wesentlich umweltverträglicher, Altpapier wieder zu recyceln und daraus neues Papier herzustellen, als Altpapier zu verbrennen, um daraus Energie zu gewinnen. Dieses Recyclingpapier hilft uns dann täglich am Schreibtisch, Energie, C02, Wasser und Bäume einzusparen

    Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
    Nochmals bitten wir alle Besitzer von Solaranlagen, uns ihre Anlage zu melden, Tel. 36 55 489 – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn daraufhin an.  Wir versichern Ihnen, dass Ihre persönlichen Angaben vertraulich behandelt  werden. Mehr Info bei www.Agenda-Aichwald.de.
    Terminhinweis:
    Energie-Tag in Aichwald am 21. und 22. September, in und um das Rathaus Schanbach. Bitte vormerken!

    Persönliche C02-Emission (siehe voriges Amtsblatt):
    Amtsblatt vom 15.8.2007
    Im Durchschnitt werden pro Person in Deutschland etwa 11000 kg C02 verursacht!  
    Flugreisen erhöhen den eigenen C02-Ausstoß ganz besonders stark. Derzeit gibt es Forschungsprogramme, um die Auswirkung der Flugzeugabgase in 10000m Höhe zu ergründen. Das bedeutet umgekehrt, dass seit Jahrzehnten die Auswirkungen der Flugzeugabgase unbekannt sind. Wir wissen heute noch nicht, welche Folgen das haben wird.
    Fernsehtipp: Am Sonntag den 19.8.2007 können Sie die „Stromrebellen“ von Schönau, Ursula und Dr. Michael Sladek, kennen lernen. Um 23.30 Uhr im SWR Fernsehen  bei „Wortwechsel“.
    Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
    Nochmals bitten wir alle Besitzer von Solaranlagen, uns ihre Anlage zu melden, Tel. 36 55 489
    – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn daraufhin an.  Wir versichern Ihnen, dass Ihre persönlichen Angaben vertraulich behandelt  werden. Mehr Info bei www.Agenda-Aichwald.de.
    Terminhinweis: Energie-Tag in Aichwald am 21. und 22. September, in und um das Rathaus Schanbach. Bitte vormerken!

    Treibhaus-Gas CO2
    Amtsblatt vom 8.8.2007
    Durch menschliche Aktivitäten ist die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre in den letzten Jahrzehnten zunehmend gestiegen. Heute misst man z.B. über 30% mehr CO2 als zu Beginn des Industriezeitalters. Folge: es findet eine zusätzliche Erwärmung der Erdoberfläche und der unteren Atmosphäre statt.
    Mit folgender Tabelle können Sie überschlägig Ihre persönliche CO2-Emission oder die Ihrer Familie pro Jahr errechnen:
    Verbrauch von 1 l Benzin   2,6 kg CO2
    Verbrauch von 1 l Diesel   2,6 kg CO2
    Verbrauch von 1 l Heizöl   2,6 kg CO2
    Verbrauch von 1 m³ Erdgas  2,0 kg CO2
    Verbrauch von 1 kWh Erdgas 0,2 kg CO2
    Verbrauch von 1 kWh Flüssiggas 0,125 kg CO2
    Verbrauch von 1 kg Flüssiggas  1,6 kg CO2
    Verbrauch von 1 l Flüssiggas 0,8 kg CO2
    Verbrauch von 1 kWh Strom  0,6 kg CO2
    100 km S-Bahn pro Person 8 kg CO2
    100 km Stadt-Bus pro Person  5 kg CO2
    100 km Bahn (ICE,IC) pro Person  4 kg CO2
    100 km Straßenbahn pro Person  3 kg CO2
    100 km Flugzeug pro Person 17 kg CO2
    10 l Hausmüll    2,5 kg CO2
    Den durchschnittlichen Wert eines Bundesbürgers nennen wir Ihnen im nächsten Amtsblatt.

    Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
    Nochmals bitten wir alle Besitzer von Solaranlagen, uns Ihre Solaranlage zu melden, Tel. 36 55 489 – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn daraufhin an.
    Mehr Info bei
    www.Agenda-Aichwald.de .

    Terminhinweis:
    Energie-Tag in Aichwald am 21. und 22. September, in und um das Rathaus Schanbach. Bitte vormerken!

    Energiespar-Tipps:
    Warmwasser-Zirkulationspumpe notwendig? 
    Amtsblatt vom 1.8.2007
    Was können Sie jetzt im Sommer sofort für den Klimaschutz tun? Hohe Wärmeverluste treten durch die ständige Warmwasser-Zirkulation auf. So heizt man 24 Stunden täglich die Wände und der Warmwasserkessel heizt immer wieder nach. Wie hoch Ihr Wärmeverlust ist, können Sie selbst leicht feststellen, wenn Sie die Warmwasser-Zirkulationspumpe mal abstellen und vorher und nach zwei Stunden die Wassertemperatur im Bad messen. In vielen Häusern sind folgende Energieeinsparungen möglich:
    Tipp 1: Viel Wärme- und Strom-Energie können Sie sparen, wenn Sie die Warmwasser-Zirkulationspumpe zeituhrgesteuert nur morgens und abends für je ½ Stunde laufen lassen.
    Tipp 2:
    Noch mehr Energie sparen Sie, wenn Sie die Warmwasser-Zirkulationspumpe ganz abstellen und im Bad bei Bedarf das Wasser 2 Minuten laufen lassen, bis es warm kommt. Dabei müssen Sie natürlich selbst entscheiden, ob Sie lieber kaltes Wasser vergeuden oder Ihre fossilen Brennstoffe.
    Tipp 3: Besonders komfortabel wäre im Bad ein Funk-Schalter, mit dem Sie 2 Minuten, bevor Sie das warme Wasser benötigen, die Warmwasser-Zirkulationspumpe einschalten und danach wieder ausschalten.-
    Mehr Ideen zum Klimaschutz durch Ihr eigenes Tun finden Sie bei
    www.Schurwald-SOLAR.de .

    Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
    Bitte helfen Sie mit! - damit Aichwald in der Solarbundesliga gut abschneidet. Wir bitten nochmals alle Besitzer von Solaranlagen, uns Ihre Solaranlage zu melden, Tel. 36 55 489 – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn darauf an.
    Mehr Info bei
    www.Agenda-Aichwald.de .

    Gesetz zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Gebäuden
    Amtsblatt 25.7.2007

    Die Landesregierung BW legt einen  Gesetzentwurf zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Gebäuden vor. “Baden-Württemberg nimmt mit diesem Gesetzentwurf beim Klimaschutz eine bundesweite Vorreiterrolle ein und leistet einen wichtigen Beitrag, den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid dauerhaft zu vermindern“, erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Umweltministerin Tanja Gönner am 10. Juli 2007.-
    Danach soll ab 1. April 2008 in neuen Wohnhäusern
    20 % des Wärmebedarfs verpflichtend durch regenerative Energien gedeckt werden. Dazu gehören Solarthermie, Biomasse aus Holzpellets, Geothermie, aber auch Biogas/Bioöl.
     
    Für bestehende Wohngebäude greifen nach einer über zweijährigen Übergangsfrist die gesetzliche Regelung erst bei einer notwendig werdenden Erneuerung der Heizungsanlage. Ab 1. Januar 2010 müssen bestehende Wohngebäude 10 % des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien decken, wenn die Heizanlage ausgetauscht wird. Muss eine defekte Heizanlage kurzfristig ausgetauscht werden, ist der Verpflichtung innerhalb von 2 Jahren nachzukommen. Befreit von der Pflicht werden diese Gebäude, wenn eine neue Wärmedämmung die Vorgaben der Energieeinsparverordnung unterschreitet, Kraft- Wärme- Kopplung genutzt wird, ein Anschluss an ein Wärmenetz besteht oder Strom durch Sonnenenergie erzeugt wird. Ausnahmen gibt es, wenn z. B.der Einsatz erneuerbarer  Energien aus technischen Gründen nicht möglich oder bereits vorhanden ist.
    Quelle: 
    http://www.zukunftaltbau.deuelles/detail_3.php
    Der Gesetzentwurf wird z. Zt. von verschiedenen Interessengruppen geprüft.
    Wir informieren Sie darüber.

    Aufruf und Bitte an alle Besitzer von Solaranlagen in Aichwald,
    die warmes Wasser oder sauberen Strom mittels Sonnenenergie erzeugen:
    Amtsblatt vom 18.7.2007

    Wir wollen alle Solaranlagen
    in Aichwald erfassen

    Die Lokale Agenda Aichwald möchte sich an der Solarbundesliga beteiligen, um den weiteren Ausbau der Solarenergie in Aichwald zu unterstützen. Dies geschieht  in enger Absprache mit der Gemeindeverwaltung Aichwald. Unser Ziel ist es, zum Energietag am 22.September 2007 unsere Meldung an die Solarbundesliga abgeben zu können.
    Dazu wollen wir alle vorhandenen Solaranlagen in Aichwald erfassen. Die in Aichwald insgesamt installierte Leistung kann dann an die Solarbundesliga gemeldet werden. Bitte helfen Sie mit!
    Bitte melden Sie uns jetzt Ihre Solaranlage mit folgenden Angaben:
    Name des Eigentümers .......................................
    Straße .....................................................            
    Ortsteil ...........      
    Tel.Nr. ...................

    A.) Ich betreibe eine Solarthermie-Anlage mit einer Fläche von .............. qm, 
         Baujahr:......   Zufriedenheit.........................
           (Fläche solarthermischer Kollektoren ohne glaslose Schwimmbadabsorber) 

    B.) Fläche unverglaster Schwimmbadabsorber...............  qm. Baujahr: ...........

    C.) Ich betreibe eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ................. kWp,
         Baujahr: ............. Zufriedenheit..........................

    Bitte schicken Sie Ihre Angaben in einem verschlossenen Umschlag an folgende Adresse:
    An Lokale Agenda Aichwald
    Rathaus,
    Seestraße 8, 73773 Aichwald – Schanbach.
    oder per Email an  Umfrage@Agenda-Aichwald.de .
    Dazu können Sie das Erfassungsformular in Ihre Email kopieren. Sie finden das Erfassungsformular in
    www.Agenda-Aichwald.de bei  „Solarbundesliga“.
    Selbstverständlich unterliegen Ihre Daten dem Datenschutz. Die Umschläge werden nur von der Lokalen Agenda geöffnet. Es werden dann nur die qm und die kWp in anonymisierter Form an die Solarbundesliga weitergegeben.
    Die Gesamtergebnisse werden im Amtsblatt veröffentlicht. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.
    Mehr Infos zur Solarbundesliga finden Sie bei
    www.Solarbundesliga.de .
    Bitte merken Sie sich den Energietag am 22.9.2007 vor. Mehr Infos zum Energietag finden Sie bei
    www.Agenda-Aichwald.de .
    Falls Sie keine solche Solaranlage besitzen, informieren Sie bitte Ihren Nachbarn, der eine Solaranlage betreibt, über diesen Aufruf.
    Eine neutrale und unabhängige Beratung über eine neue Solaranlage für Ihr Dach erhalten Sie bei der Lokalen Agenda, siehe
    www.Schurwald-SOLAR.de   .

    Klimaschutz-Was kann ich selbst tun?
    Amtsblatt vom 11.7.2007
    Eine oft gestellte Frage! Es gibt eine leicht zu realisierende und wirksame Maßnahme: Stellen Sie um auf sauberen Strom. Damit unterstützen Sie die Ökostromerzeuger.Wir sagen Ihnen wie es geht.
    Zum Thema eine Information aus der Stuttgarter Zeitung:
    Ökostromfirmen: “Wir füllen die Lücke”
    Am 3.7.2007 betonte der Bundesverband erneuerbarer Energien, die Branche könne bis 2020 mindestens 35% des Strombedarfs decken. Damit ließen sich nicht nur die 14 bis dahin vom Netz gehenden Atomkraftwerke ersetzen, sondern auch 18 von 21 geplanten Kohlemeilern.-
    Helfen Sie bitte mit, den Anteil der erneuerbaren Energien weiter zu steigern

    Energietag Aichwald
    Amtsblatt vom 3.7.2007
    Die Lokale Agenda Aichwald wird am 22.September 2007 den Energietag organisieren in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung. Der Energietag wird ab 10 Uhr im Rathaus und auf dem Rathausplatz stattfinden.
    Bereits am Abend vorher wird im Rathaussaal ein Vortrag zu einem aktuellen Energiethema stattfinden. Wir bitten Sie, sich diese beiden Termine jetzt schon vorzumerken.
    Unter dem Motto „Zukunft erleben“ führt das Land Baden-Württemberg am 22. September 2007 erstmals den Energietag Baden-Württemberg durch. Im ganzen Land machen an diesem Tag Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Günther H. Oettinger das Energiesparen und erneuerbare Energien zum Erlebnis, siehe
    www.Energietag-BW.de . Die zentrale Veranstaltung findet auf dem Stuttgarter Schloßplatz statt. Aber auch viele andere Städte und Gemeinden im Land wollen mitmachen, so auch Aichwald.
    Je mehr Kommunen mitmachen und ihren eigenen Energietag vor Ort organisieren, desto besser. Schließlich profitieren alle vom Energietag: die Bürger von Informationen und Ideen, das örtliche Handwerk von neuen Kontakten und Kunden, das Land von einem florierenden zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig und alle zusammen über einen verbesserten Klimaschutz. Mehr über den Energietag werden Sie künftig an dieser Stelle erfahren, ferner bei
    www.Agenda-Aichwald.de .
    Firmen und Handwerker, die am 22.9. über Ihre Angebote zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbaren Energien informieren wollen, können sich bitte ab jetzt anmelden bei Herrn Bürgermeister Nicolas Fink.

    Klimaschutz aus der Steckdose
    Amtsblatt vom 26.6.2007
    Bei all den Diskussionen um den Klimaschutz fragt man sich:
     "Was kann ich selbst tun"?
    Hier zwei Hinweise zu sauberem Strom:
    Jeder Bürger kann den Klimaschutz selbst unterstützen, wenn er
    1. Sauberen Ökostrom kauft oder
    2. Sonnenstrom selbst erzeugt, indem er sich z.B. an einer Photovoltaik- Gemeinschaftsanlage beteiligt oder sich gar eine eigene PV- Anlage auf dem Dach installieren läßt.
    Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, was jeder Bürger sofort selbst für den Umweltschutz tun kann .
    Mehr Infos dazu finden Sie bei
    www.Schurwald-SOLAR.de
    auf der Seite "Was ich selbst tun kann".
     

    Atomkraftwerke retten nicht das Klima
    Amtsblatt vom 25.4.2007
    Unser Arbeitskreis-Treffen am 3. April zeigte deutlich den hohen Stellenwert der Energie- problematik für die Agenda-Aktivitäten. Information und Motivation sind Schwerpunkte.
    Die aktuelle Klimaproblematik und  der 21. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe am 26. April sind deshalb ein Anlass, auf sehr bemerkenswerte Argumente der Internationalen Ärztevereinigung IPPNW hinzuweisen:

    Atomkraftwerke retten nicht das Klima:
    Entgegen der Propaganda der Atomwirtschaft und der ihnen genehmen Experten, Medien usw. können Atomkraftwerke das Klima nicht retten.
    Man muss nur einmal rechnen: Weltweit tragen 435 Atomkraftwerke nur mit 3 Prozent zur Energieversorgung bei. Was ist mit den „restlichen“ 97 Prozent?
    Wenn auch nur 10% der fossilen Energie durch Atomkraft ersetzt werden sollten, müssten zusätzlich ca. 1000 neue Atomkraftwerke gebaut werden. Die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Super-Gau würde drastisch zunehmen.
    Uran für die laufenden Atomkraftwerke reicht noch ca. 60 Jahre. Schnell wären die Uranreserven bei z. B. 1000 zusätzlichen Atomkraftwerken verbraucht.
    Die deutschen Energieversorgungsunternehmen fordern vehement die Laufzeitverlängerung alter Atomkraftwerke. Begründet wird dies u.a. mit den CO2-Einsparungen. In Wirklichkeit geht es um wirtschaftliche Interessen. Biblis A, Brunsbüttel und Neckarwestheim wären heute aus Sicherheitsgründen nicht mehr genehmigungsfähig. Sie sollen aber am Netz bleiben.
    Die bekannten Risiken der „friedlichen“ Nutzung der Atomenergie bleiben damit weiter bestehen: Gefahr durch technisches oder menschliches Versagen, Atomterrorismus, Atommüll für Jahrtausende, fehlende Endlager, Weiterverbreitung von atomwaffenfähigem Material.
    Angesichts drohender Klimaerwärmung ist eine Energiewende unumgänglich. Schon die Endlichkeit von, Öl, Gas, Kohle und Uran lässt uns keine Wahl. Deren vollständiger Ersatz durch Erneuerbare Energien bis 2050 ist nach Aussagen vieler Studien aus den unterschiedlichsten Ländern möglich.
    Die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sowie der geplante Neubau von 45 fossilen Großkraftwerken in Deutschland würden aber diese Energiewende auf Jahrzehnte blockieren.
           Weiterhin brauchen wir eine engagierte Politik zur Effizienzsteigerung und Einsparung von Energie in den Bereichen Raumwärme, Verkehr und Strom. Damit lässt sich CO2 in ganz anderen Größenordnungen vermeiden als durch Atomkraftwerke. (mehr unter
    www.ippnw.de )

    Termin:
    Nächstes Agenda-Arbeitskreistreffen am 15.05.07, 19.30 Uhr,Rathaus, Gäste wie immer herzlich willkommen!
     

    Erneuerbare Energien
    Amtsblatt vom 18.7.2006

    Sauber Energie für Sie
    Jeder kann saubere Energie aus der Steckdose beziehen, wenn er von der EnBW zu einem anderem Stromanbieter wechselt. So kann jeder etwas zum Umweltschutz beitragen.
    Das ist nicht teuer: In der Stgt. Zeitung vom 3.7.06 werden die Strom-Anbieter verglichen. Wenn Sie z.B. 4000 kW pro Jahr verbrauchen, kostet der saubere Strom etwa 70 Euro im Jahr mehr als ihr bisherige Atomstrom. Ist das zuviel Aufwand für die Umwelt?

    Sauberen Sonnenstrom erzeugen
    Mit einer Sonnenstromanlage im Garten, an der Fassade oder auf dem Dach nützen Sie nicht nur der Umwelt, sondern machen auch einen finanziellen Gewinn, selbst wenn Sie die Anlage zunächst finanzieren lassen. Denn Sie verkaufen den selbst erzeugten Sonnnenstrom zu 51,8 Cent pro kW an die EnBW . Den Strom für ihre Steckdose kaufen sie aber für etwa 19 Cent/kW. Nutzen also auch Sie die staatliche Förderung für Sonnenstrom, wenn Sie einen großen Garten oder ein Dach besitzen. Gerade rief ein stolzer Besitzer einer großen PV-Anlage in Krummhardt einem Interessenten zu: Versäumen Sie keinen Tag! Lassen Sie sofort eine Photovoltaikanlage montieren, so groß wie möglich!
    Erneuerbare Energie für Aichwald
    Gas, Öl und Uran sind nur noch für etwa 50 Jahre verfügbar. Diese fossilen Energien haben also keine Zukunft. Um darauf vorbereitet zu sein, sollten wir jetzt anfangen, allmählich auf erneuerbare Energien umzustellen. Unser Energie-Entwicklungsprogramm finden Sie bei 
    www.Agenda-Aichwald.de . Bitte machen Sie mit.
     

    Ökostrom - Was Sie sofort tun können
    Amtsblatt vom 23.2.2005
    Die Kosten für Strom aus fossilen Energien steigen, die zunehmende Verknappung der Ressourcen wird diesen Trend noch verstärken. Selbst Atomstrom aus längst abgeschriebenen, alten AKW‘s wird immer teurer. Doch das Wichtigste: Wer zu lange bei Kohle Öl und Atom verharrt verspielt nicht nur die ökologische, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft seines Landes. Und hier kann jeder etwas tun. Sie können sofort sauberen Strom bestellen. Die jährlichen Mehrkosten des Ökostroms sind gering. Der Ökostromlieferant wird Ihnen dazu gerne eine Vergleichs-Berechnung aufgrund Ihrer bisherigen Stromrechnung liefern.
    Damit helfen Sie aktiv mit, Ihren Ressourcen- Verbrauch und Ihre Kohlendioxid- Emission zu verringern. Dazu einige Informationen (aus Publik-Forum, Febr.2005):
    Was ist Ökostrom?
    Ökostrom wird in der Regel aus erneuerbaren Energien gewonnen: aus Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie oder Biomasse.
    Wer kann Ökostrom beziehen?
    Jeder Haushalt und jeder Gewerbebetrieb kann Ökostrom beziehen, da der Stromanbieter frei gewählt werden kann. Wechselt man zu einem Ökostromanbieter, übernimmt dieser    die Ummeldung beim alten Stromversorger. Es kommt zu keiner Stromunterbrechung; bestehende Zähler und Leitungen bleiben unverändert erhalten.
    Wie kommt der Ökostrom ins Haus?
    Aus der Steckdose kommt immer der gleiche elektrische Strom. Das Stromleitungsnetz lässt sich mit einem See vergleichen. Aus verschiedenen Kraftwerken und Energiequellen wird Strom in das Netz eingespeist. Die Verbraucher entnehmen Strom aus diesem Strommix. Wer zu einem Ökostromanbieter wechselt, verändert dadurch die Zusammensetzung dieses Strommixes. Im Bild gesprochen: Das Wasser des Sees wird sauberer, denn die Ökostromanbieter speisen so viel aus erneuerbaren Energieen gewonnenen Strom ins Netz, wie ihre Kunden an anderer Stelle entnehmen.
    Das ist der für die Umwelt entscheidende Faktor.
    Fragen zum Ökostrom und Ökostromanbietern beantwortet Ihnen gerne die Lokale Agenda.

     

    Ab hier finden Sie Artikel, die von der Lokalen Agenda im Amtsblatt Aichwald vom 21.6.2001 bis 31.12.2003 veröffentlicht wurden.

     Der PISA – Schock
    Amtsblatt vom 3.12.2003
    Nachlese zum Abend der lokalen Agenda Aichwald mit Herrn Hermann Proß
    „Nicht lange bei der Defizitanalyse verweilen, vielmehr Wege aus der  PISA – Schieflage aufzeigen“, so beschrieb der Referent des Abends, Herr Regierungsschuldirektor Proß, sein Anliegen. Den Zuhörern wurde eine vorbildlich straffe Analyse der PISA  - Schulvergleichsstudie geboten, wie sie angelegt ist, welche  Befunde sie zeigt und,  Schwerpunkt des Abends,  welche bildungs-politischen Konsequenzen daraus zu ziehen sind.
    Die Studie macht deutlich, dass und weshalb Deutschland im internationalen Vergleich im letzten Drittel angesiedelt ist. Herr Proß verstand es, die Ergebnisse von PISA an seinen langjährigen beruflichen Erfahrungen zu spiegeln. So entstand ein sehr anschauliches und fundiertes Bild über die Schwachstellen unseres Bildungswesens.
    Zwei Befunde rückten in den Mittelpunkt :  Erstens die Schulstruktur - Frage  und  zweitens der  Mangel an neueren fächerübergreifenden Lernkompetenzen, wie z.B.  problemorientiertes Lernen und die Ausformung personaler Kompetenzen. Der erste Punkt tangiert  unsere - weltweit nahezu einmalig - horizontal gegliederte Schulstruktur. Die PISA – Studie stellt dazu fest: „Das deutsche Schulsystem ist ungerecht“. Keiner der erfolgreichen Staaten kenne eine so scharfe Abgrenzung und eine so frühe Auslese nach dem 4. Schuljahr. So komme es, dass Lehrer in Deutschland mehr mit Selektionsprozessen (Sitzenbleiben, Umschulung, Rückstellung, Versetzungsordnungen) beschäftigt seien als mit Förderkonzeptionen. PISA – Gewinnerländer wie z. B. Finnland förderten den Einzelnen in seiner jeweiligen individuellen Besonderheit, und zwar schon ab dem Kindergarten. Sie verfügen im Gegensatz zu Deutschland über ein ausgebautes Stütz- und Fördersystem.
    Herr Proß wollte indes diesen Punkt nicht vertiefen. Zur Zeit bestehe keine Chance, dass in den Bundesländern ein integriertes Schulsystem Einzug hält. Die Frage der Schulstruktur sei in Deutschland  noch stark ideologisch besetzt. Immerhin sei dank PISA wieder Bewegung in die Strukturfrage gekommen. Es gäbe einige ermutigende Zeichen, so z. B. vom Baden – Württembergischen Handwerkstag. Wichtiger sei, so Proß, was im Unterricht geschähe, und zwar in allen Schularten. Den Ergebnissen der PISA – Studie folgend müsse der Wandel vor allem durch eine neue Lernkultur erfolgen. Hierzu konnte der Referent am Beispiel einer bereits in Baden – Württemberg angelaufenen bildungspolitischen Entwicklung anschaulich aufzeigen, in welche Richtung dieser Wandel erfolgen muss: nämlich hin zu einem stärker projekt- und anwendungsorientierten Unterricht für die Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse), der den geforderten überfachlichen Handlungskompetenzen   mehr Rechnung trägt. Vor allem um die Einzelkomponenten Problemlösefähigkeit, kommunikative Kompetenz und Metho-denkompetenz muss nach PISA der klassische schulische Bildungskanon erweitert werden, Voraussetzungen für lebenslanges Lernen und zur Teilhabe am Leben  in der Gesellschaft und  Beruf. Um das zu veranschaulichen, zog der Referent  zum Vergleich auch gängige Ausbildungskonzepte aus der Wirtschaft heran.
    In einem abschließenden Ausblick umriss Herr Proß weitere Maßnahmen, die im Blick auf eine neue Lernkultur einzufordern sind. PISA – Sieger hätten ein Schulsystem, bei dem die Einzelschule sehr viel eigenverantwortlicher sei als bei uns. Selbständigkeit fördere die Produktionskraft eines jeden Systems und würde sowohl Lehrer als auch Schüler anstecken. Lehrer hätten eine hohe professionelle Kompetenz, die aber gegenwärtig nicht immer richtig herausgefordert würde. Es gäbe noch einen Bruch zwischen denen, die Entscheidungen anordnen und denen, die getroffene Entscheidungen umsetzen müssten. Ansätze für mehr Spielraum der Einzelschule seien in Baden – Württemberg aber angelaufen: Die neuen Lehrpläne ab 2004 schreiben gegenüber heute nur noch zwei Drittel des Stoffes und der Lernziele vor. Das schaffe Spielraum für neuere Lernformen wie Projektunterricht und Fächerverbünde. Eigenständigere Schulen seien aber  per se noch keine besseren Schulen. Deshalb würden als Konsequenz auf PISA Bildungsstandards und Diagnosearbeiten entwickelt und damit eine Rechenschaftspflicht. Eine solche Neuorientierung könne nicht in der herkömmlichen - und wiederum weltweit einmaligen – Halbtagsschule umgesetzt werden. Die neuen Lernkompetenzen einzuüben gelingt nur in einer Ganztagsschule, in der Lehrer und Schüler mehr Zeit für Absprachen und Kommunikation hätten, auch mehr Zeit zum Fördern und Stützen. Die Bundesregierung – obwohl nicht zuständig – hätte den Ländern 4 Milliarden Euro dafür bereit gestellt. Unangenehm sei PISA nur für die, die alles beim Alten lassen wollten.
    Die anschließende sehr lebhafte Diskussion beschäftigte sich u.a. auch mit Fragen zu den Schulverhältnissen in Aichwald. „Wieso“, wurde z. B. gefragt, „fahren ganze Realschulklassen nach Esslingen, wo doch in Aichwald eine optimale schulische Infrastruktur, wie z. B. im Sportbereich, bereit stehe.“ Ob dazu Handlungsbedarf bestehe, war nicht die einzige offene Frage dieses interessanten Abends.

    Zero-Emission-Village
    Amtsblatt vom 26,11,2003
    In einer Studie wurde jetzt bewiesen, dass eine Gemeinde ihren Energiebedarf grundsätzlich aus eigenen Ressourcen decken kann (ohne Auto-Verkehr) und damit eine CO2-neutrale Energieversorgung erreichbar wird. Vorraussetzung ist, dass Einsparpotentiale ausgeschöpft werden und der Prozess von der Kommune, von Privatinvestoren, der Industrie, den Vereinen und der Bevölkerung mitgetragen wird.
    In der Studie wurden für die Zukunft untersucht ein Mix aus Sonnenenergie, Erdwärme, Biomasse und Biogas, Nutzung von Restholz aus dem Wald, die Verwertung von Grünschnitt und der Aufbau von Nahwärmenetzen durch Holzpellets oder Holzhackschnitzelanlagen. Dazu soll ein Bio-Energie- und Rohstoffzentrum entstehen.
    (Weitere Info: Ministerium für Umwelt und Forsten, Mainz, Tel.: 06131-16-0).

    Wir hatten zum einjährigen Jahrestag der Lokalen Agenda Aichwald am 11.11.2001 unser Energieentwicklungs- Programm zur Förderung der Erneuerbaren Energien im Schurwald vorgestellt, siehe
    www.Schurwald-SOLAR.de . Wie Sie aus der neuen Studie oben ersehen, ist unser Programm nur „halblebig“, da wir die Emissionen nur halbieren wollten. Wir werden also überlegen, ob wir – da das offenbar realistisch ist - als Ziel anstreben sollten:
    Zero- Emission- Aichwald.

    Denn offen sind die Fragen:
    1. Wie lange sollen wir in Aichwald noch die immer knapper und teurer werdenden fossilen Energieträger nutzen ? Bis 2020 ?
    2. Wann sollen die Weichen gestellt werden zur Versorgung Aichwalds mit erneuerbaren Energien, ab 2020?
    Wenn alle Bürger, Schulen, Gewerbetreibenden, Vereine, alle Fraktionen und die Gemeindeverwaltung zusammen helfen, werden wir in Aichwald die notwendige Energiewende bereits ab sofort einleiten können.
    Ein guter Anfang wäre z.B.: Jeder kauft grünen Strom.
     

    Repräsentative Bürgerbefragung in Aichwald
    Amtsblatt vom 19.11.2003
    Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
    die Initiative "Lokale Agenda 21 in Aichwald" führt mit Unterstützung des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung in der Zeit von Ende November bis Mitte Dezember 2003 eine Bürgerbefragung in Aichwald durch. Für diese repräsentative Befragung wurden per Zufallsgenerator 500 Personen in unserer Gemeinde ausgewählt. DieBefragung wird von kompetenten Fachleuten begleitet. Die beauftragten und geschulten Interviewer werden sich mit den ausgewählten Einwohnern in den nächsten Tagen
    in Verbindung setzen. Damit das Ergebnis der Befragung auf einer soliden Basis steht, bitten wir Sie sehr herzlich, sich konstruktiv zu beteiligen.
    Ziel dieser Befragung ist es, Ergebnisse zu erhalten, die Grundlage für künftige Entscheidungen sein könnten. Dafür dürfen wir uns bei Ihnen bedanken.
    Für Gemeinderat und Gemeindeverwaltung               Für die Lokale Agenda
    Richard Hohler                                                         Dr. Wilhelm Schwarzenauer
    Bürgermeister

     Einladung: Passivhäuser
    Amtsblatt vom 22.10.2003
    Ein Symposium „Passivhäuser: Ökologisches und Innovatives Bauen“ findet am 5.11.2003 ab 19:30 Uhr in Urbach statt. Franz Alt wird einen Vortrag halten über die Zukunft des Bauens: „Mit Holz bauen und mit der Sonne heizen“. Dazu gibt es eine Sonderaustellung „Bauen, Leben, Wohnen – Natürlich Holz“. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, mit den Bewohnern der Passivhäuser Krebenhalde über deren Erfahrungen zu sprechen. Nutzen Sie diese Gelegenheit!
    Mehr Info bei
    www.kurz-holzbau.com , Anmeldung bitte bei 07181- 99 878- 0.

    Sonnenstrom ohne Eigenkapital
    Nächstes Jahr wird man pro kWh selbst erzeugten Solarstroms etwa 59 Cent erhalten (statt bisher 45 Cents). Dafür fällt die bisherige günstige Finanzierung weg. Für die nächsten 6 Wochen gibt es noch ein so gutes Finanzierungsangebot, wie es noch nie da war und wohl auch nie mehr kommen wird: Zins 1,9%, Laufzeit 13 Jahre. Das bedeutet, dass man die PV-Anlage allein mit den Erträgen aus dem produzierten Strom abzahlt ohne einen Cent aus dem eigenen Geldbeutel. Weitere Informationen für Schnellentschlossene: Tel.: 36 55 456.

    Auflösung der Frage aus dem letzten Amtsblatt zur Aussage „Verbrauchen Sie doch soviel Energie wie Sie wollen!
    Das stimmt, wenn wir in Zukunft Erneuerbare Energien verwenden würden, z.B. Strom und Wärme von der Sonne, aus Erdwärme und Biomasse.
    Neue Frage: Wer war im ersten Quartal 2003 im Gewinnrausch?

    Schönauer Strom-Seminar
    Amtsblatt vom 15.10.2003
    Die Stromrebellen veranstalten vom 7. bis 11.11. 03 in Schönau ein sehr interessantes Strom-Seminar, siehe
    www.ews-schoenau.de . Dort können Sie auch die neue Energiesparbroschüre von EWS und dem Bund der Energieverbraucher herunterladen oder bestellen.
    Die Stromrebellen haben schon jetzt eine einmalige Bilanz ihrer Bemühungen:
    Es wurden bereits über 630 „Rebellenkraftwerke“ mit dem Schönauer Sonnencent gefördert. Würden alle Energieversorger Deutschlands die Solarstromanlagen vergleichbar fördern, wäre jetzt schon 15 mal mehr Photovoltaik verwirklicht. Außerdem beziehen bereits mehr als 21 000 Stromkunden ihren sauberen Strom von den EWS.
    Sie wissen ja: Wir schreiben das Jahr 2003 n. Chr. Ganz Germanien ist von den Stromriesen besetzt. Ganz Germanien? Nein! Eine kleine Ansiedlung unbeugsamer Stromrebellen im Schwarzwald leistet den Stromriesen erfolgreich Widerstand. Und weil viele Menschen in Germanien davon überzeugt sind, dass die Schönauer Stromrebellen einen guten Weg zum Atomausstieg und zum Klimaschutz gefunden haben, wandern den Stromriesen scharenweise die Kunden ab.
    Auch jeder Bürger in Aichwald kann dort mit dem Programm „WATT IHR SPART“ sauberen Strom kaufen und auf diese Weise mithelfen, effektiven Klimaschutz und ökologische Neuanlagen zu fördern. Mehr Informationen und Anmeldeformulare können Sie gerne bei unserer Hotline erhalten.

    Wissen Sie übrigens, für welchen Fall folgende Aussage gilt: Verbrauchen Sie doch so viel Energie wie Sie wollen.??
    Die Auflösung erfahren Sie entweder auf unserer Energie-Homepage www.Schurwald-SOLAR.de oder im nächsten Amtsblatt.

    Holzpellets - ein Brennstoff mit Zukunft
    Amtsblatt vom 1.10.2003
    Im Jahr 2000 gab es in Deutschland etwa 4000 automatisch beschickte Pelletsheizungen bis 35 kW, 2002 waren es bereits über 12 000 Anlagen, viele tragen bereits den blauen Engel. Zur Versorgung eines Einfamilienhauses braucht man etwa 4 Tonnen Pellets. In Baden-Württemberg und  Bayern gibt es bereits 10 Pelletshersteller und allein in Baden-Württemberg über 35 Händler. Inzwischen gibt es auch schon die Kombination von Pelletsheizungen und Solar-Wärmekollektoren. Auch gibt es inzwischen Handwerksbetriebe, die keine Ölheizungen mehr bauen, sondern sich auf Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, umgestellt haben.
    Noch mehr können Sie erfahren am 15./16.10.2003  beim Industrieforum Holzenergie auf dem Killesberg, siehe
    www.pellets2003.de. Dort gibt es auch einen Pelletsfilm zu sehen oder auf DVD mitzunehmen.

    Thema Elektrosmog
    Amtsblatt 30.7.2003
    Fast 50 Bürgerinnen und Bürger besuchten unsere Informationsveranstaltung zum Thema Elektrosmog. Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer den mit Kompetenz und viel Engagement vorgetragenen und nicht immer einfachen Sachverhalt. Eine rege Diskussion schloß sich an.
    Fazit: Elektrosmog ist ein gesundheitliches Risiko. Das bestätigen viele Betroffene und auch die statistischen Untersuchungen vieler Ärtzte-Teams und nicht zuletzt auch die in vielen Ländern im Gegensatz zu Deutschland deutlich niedrigeren zulässigen Grenzwerte. Beispiele hierfür sind die Schweiz Österreich, Dänemark und sogar Amerika.
    Es liegt nun an jedem Einzelnen das Risiko zu mindern. Möglichkeiten dafür wurden vorgetragen und diskutiert.
    Ein besonderer Fall sind schnurlose DECT-Telefone. Sie senden ständig und sind damit ein eigener Mobilfunksender im Haus. Dieser Sachverhalt hat auch uns sehr beeindruckt. Deshalb folgender Hilfe-Vorschlag:
    Kauf von CT1+ Schnurlos-Telefonen
    Haben Sie stets einen Abstand von mindestens 10 Metern von Ihrem DECT-Telefon? Wir helfen Ihnen, aus dem dauernden Elektrosmog Ihres DECT-Telefons herauszukommen.
    Da es die CT1+ Telefone in den Kaufhäusern und Großmärkten nicht mehr gibt, können sie bei uns ein CT1+ Schnurlos-Telefon "Topcom cocoon 85" zu € 45.- bestellen unter Tel.: 36 55 489.
    Nutzen Sie die Gelegenheit, problemlos ein CT1+ Telefon zu erhalten.

    Amtsblatt 2.7.03
    Informationsveranstaltung über Elektrosmog, 18.07.03
    Was
    Ist Elektrosmog?
    Wo und wann tritt Elektrosmog auf?
    Wie wirken sich z.B. Haushaltsgeräte, Handys und DECT-Telefone aus?
    Wie wirken Hochspannungsleitungen und Sendeantennen ?
    Wo
    liegen die deutschen Grenzwerte im internationalen Vergleich? Wer hat die deutschen Grenzwerte festgelegt?
    Wann kann Ihre Gesundheit beeinträchtigt werden?
    Wie kann ich mich schützen?
    Wir laden Sie herzlich ein zu dieser Informationsveranstaltung mit zwei kompetenten Vortragenden, Frau Diplom-Biologin Claire Hermann und Herr Diplom-Ingenieur, Elektrotechnik, Dietrich Ruoff.   Kommen Sie bitte zu einem interessanten Abend und erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Elerktrosmog wissen wollten.
    Ort und Termin: Am 18.7.03 um 19:30 Uhr in der Waldschenke in Aichschieß, Plochinger Str. 25, Tel. 36 12 87.

    Amtsblatt 28.5.2003
    AUF DEUTSCH- Agenda
    So überschreibt die Stuttgarter Zeitung einen Artikel, (Autor Klaus Bartels). Und weil auch wir zunehmend nach der Bedeutung des Wortes und auch nach eventuellen Zusammenhängen mit dem z. Zt. überall auftauchendem Begriff „Agenda 2010“ gefragt werden, hier nun ein Ausschnitt aus  o.g. Artikel:
    ......Bei der "Agenda 2010" fängt das Zauberkunststück schon im Titel an: Da hat die Sprache im Handumdrehen, Wortumdrehen vielerlei überfällige agenda in eine einzige zukunftsträchtjge „Agenda" verwandelt. Zu Grunde liegt das lateinische Verb agere mit der Grundbedeutung  „(eine Herde) vor sich her treiben" und einem weiten Bedeutungsspektrum bis hin zu „(das Leben) führen";' irgendwo dazwischen liegt die Allerweltsbedeutung „(etwas) betreiben, tun, erledigen", Das so genannte Gerundiv ( eine Art Partizip Futur Passiv) agenda mit der Neutrum-Plural-Endung -a bezeichnet „Dinge, die erst noch betrieben, getan, erledigt werden müssen"; sein Gegenstück, das Partizip Perfekt Passiv acta in dem gleichen Neutrum Plural bezeichnet die „Dinge. die bereits bearbeitet, getan, erledigt sind". im alten Kanzleideutsch: die „ Akten".....
    Alles verstanden?
    Wir bleiben dabei: Agenda heißt für uns: Was zu tun ist, und das lokal, damit es sich auch in Zukunft lohnt, in Aichwald zu leben. Und wie die Lokale Agenda 21 in Rio 1992 entstanden ist, finden sie in
    www.Agenda-Aichwald.de .


    Amtsblatt 21.5.2003
    Wissenswertes über Heilkräuter
    Paracelsus sagte einmal: „Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken“.
    Den Beweis hierfür wird uns Herr Dr. Betz bei einem Spaziergang durch die „Matten und Wiesen“ des Horben liefern. Treffpunkt ist am 24. Mai um 16.00 Uhr am Parkplatz Horben. Petrus möge uns gewogen sein. Sie werden staunen, welche Fülle an Heilkräutern unsere nahe Umgebung bietet. Dieser Spaziergang ist eine Ergänzung zum Vortrag mit faszinierenden Fotos am 14.05.03. von H. Dr. Betz. Der Abschluß des Spazierganges wird „Im Horben 3“ in seinem Garten sein, der sicher auch einiges zu bieten haben wird. Wir danken Herrn Betz für die freundliche Einladung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

    Amtsblatt 14.5.2003
    Einladung: Wissenswertes über Heilkräuter
    Paracelsus sagte einmal: „Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken“.
    Den Beweis hierfür wird uns Herr Dr Betz bei einem Spaziergang durch die „Matten und Wiesen“ des Horben liefern. Treffpunkt ist am 24. Mai um 16.00 Uhr am Parkplatz Horben. Petrus möge uns gewogen sein. Sie werden staunen, welche Fülle an Heilkräutern unsere nahe Umgebung bietet.- Wie bereits angekündigt gibt es  vorher noch am 14.05.03 um  19.30 Uhr im Vereinsraum 3 einen Diavortrag zum gleichen Thema, ebenfalls von Herrn Dr. Betz.

    Nachlese Maimarkt:
    Strahlender Sonnenschein lockte viele interessierte Besucher auch an unseren Stand um  den Unterschied zwischen Muskel- und Sonnenkraft hautnah zu er“fahren“. Aber auch die leckeren Happen als Beispiele gesunder Ernährung fanden viel Anerkennung; das ausgelegte historische Rezept zur Zubereitung einer Maikäfer-Suppe erzeugte dagegen eher bedenkliche Gesichter bei den interessierten Lesern.-
    Dank an alle Helferinnen und Helfer sowie an den BDS und die Gemeindeverwaltung für die freundliche Unterstützung!

    Amtsblatt 7.5.2003
    Einladung: Wissenswertes über Heilkräuter
    Paracelsus sagte einmal: „Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken“.
    Einen kleinen Einblick in diese „Gottes-Apotheke“ gibt uns Herr Dr. Betz in einem
    Diavortrag über etwa 70 Pflanzen, die in unserer heimischen Natur entlang des Horbenweges zu finden sind. Es werden Erläuterungen hinsichtlich Name, Blütezeit, Giftstoffe bzw Wirkstoffe und deren Anwendung sowie entsprechende Antworten auf Ihre Fragen gegeben. Lassen Sie sich diese interessanten Informationen nicht entgehen!
    Beginn 19.30 Uhr am 14.05.03 im Vereinsraum 3 der Schurwaldhalle.
    Hinweis: Eine besondere Ergänzung zum Diavortrag wird es am 24.05. 03 ab 16.00 Uhr bei einer Führung im Horben geben!
    WeitereTermine:
    Bau-Interessenten-Info-Abend der Fa. Kurz HolzBau GmbH in Urbach,Schüttenhengst 1, am 08. u.14.05. Jeweils 19.00 Uhr. Anmeldung ist dort erforderlich, Tel 07181/99878-0, Fax 07181/99878-20

    Amtsblatt 30.4.2003
    Maimarkt, 03.- 04. Mai
    Auch in diesem Jahr stehen wir wieder mit Informationen für Sie zur Verfügung, besuchen Sie unseren Ausstellungsstand!
    Was ist  „Agenda 21“, welche Leute sind das, was tun sie, wie kann man sich beteiligen?
    Darüber und über bisherige Aktivitäten und geplante Vorhaben informieren wir Sie.
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


    Amtsblatt vom 23.4.2003
    Nutzen Sie Ihr Dach schon zur Sonnenstrom- Produktion ?
    Warum verkaufen Sie nicht Sonnenstrom an die NWS? In den 20 Jahren bis 2023 würden Sie etwa 35 000 € von den NWS als Einspeisevergütung erhalten bei einer Anlage mit etwa 46 m². Davon können Sie die Photovoltaik- Anlage im Wert von etwa 27 000€ ohne Eigenkapital finanzieren und Sie haben noch einen Gewinn. Auf Grund der sehr günstigen Förderung müssten Sie aus eigener Tasche in den Jahren 2008 bis 2013 monatlich etwa 100 € vorstrecken.
    Für eine kleinere Anlage mit 23 m² halbieren Sie einfach alle Zahlen.
    Interessiert? Wir zeigen Ihnen, wie’s geht. Mit unserem Computerprogramm berechnen wir individuell für Ihr Dach Ihren möglichen Stromertrag und die Finanzierung.

    Amtsblatt vom 9.4.2003:
    Auch das gibt es in Amerika: Home Power
    In den USA wird es jetzt Trend, „off the grid“ zu sein, also frei von einem Anschluss ans Stromnetz , siehe www.homepower.com . 90 000 Haushalte haben schon Home Power. San Francisco will Solarhauptstadt der USA werden - mit 100 Millionen Dollar wird dort Photovoltaik gefördert.
    Nutzen auch Sie alternative Energien. Wenn Sie zu grünem Strom wechseln wollen, so beraten wir Sie gerne bei der Auswahl eines neuen Stromversorgers.
    Für Aichwald ist es jetzt an der Zeit, eigenen Sonnen- Strom auf dem Dach zu erzeugen. Nutzen Sie bitte auch unsere kostenlose und unabhängige Beratung! Wir berechnen gerne für Sie individuell Ihren Ertrag an kWh und Euro durch Ihren Sonnenstrom.

    Termine:
    1. Energiestammtisch, Gasthof Löwe in Aichelberg. am 15.04.03, 19.30 Uhr.
    2. Information über Passivhäuser, Stiftskeller Beutelsbach, am 09.04.03, 19.30 Uhr,  Referenten: Thomas Weinmann, Architekt; Uwe Schelling, Energieberater.

    Amtsblatt vom 12.2.2003:
    Hospiz- Video
    Neulich kam eine sehr interessante Reportage über Sterbebegleitung, Hospizarbeit und Palliativmedizin im Fernsehen, 3sat. Wenn Sie an diesen Hinweisen zu einer neuen Kultur des Sterbens interessiert sind, können Sie sich bei uns, Tel.: 3655489, gerne eine Kopie dieser Sendung ausleihen.

    Rückblick Erdwärme
    Dicker Schnee und Straßenglätte hinderten 30 Interessierte nicht,  an der Informationsveranstaltung in Aichschieß zum Thema „Ökologisches Heizen mit Erdwärme- Sonden“ teilzunehmen. Und es hat sich gelohnt! Kompetent, sachlich, interessant und farbig berichteten die Referenten Herr Kurt Wahl, GBS und Herr Dr. Neumann, NWS über Planung, Realisierung und Betrieb der Anlage in der Fa. GBS Wahl, Aichschieß, und in anderen Bauvorhaben. Ein besonderes Highlight wurde dann die Besichtigung „vor Ort“ mit einer angeregten Diskussion. Die lokale Agenda dankt, auch im Namen der Besucher, den Referenten, besonders aber der Firma Wahl  für diese einmalige Gelegenheit der kompetenten Information. Nähere Sachinformationen zum Thema siehe 
    www.Schurwald-SOLAR.de .

    Bürgertreff
    Der nächste Sommer kommt bestimmt. Zur Einstimmung beachten Sie bitte die Einladung zu unserem ersten öffentlichen Bürgertreff-Abend: Referent ist unser Agendamitglied Siegfried Gaedicke.
    Besuchen Sie unseren ersten Bürgertreff-Abend am Dienstag den 25.Februar,19.30 Uhr im Vereinsraum 3 der Schurwaldhalle zu einem Dia-Vortrag in Überblend-Projektion:

    Von Passau zum Neusiedlersee
    Der Donau- Radweg. Referent: Siegfried Gaedicke.
    Anschließend ist Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Anregungen zu gleichen oder ähnlichen „Rad“- Aktivitäten. Jedermann ist herzlich willkommen! Eintritt frei.

    Termine:
    25.02.2003,  Info-Abend  zum Thema Passivhäuser. ZimmerMeisterHaus , Fa. Kurz, HolzBau GmbH, Urbach.Tel.: 07181/99878-0. Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Plätze unbedingt erforderlich (max. 20).
    14.02.-16.02.2003, Erneuerbare Energien, CCB Sporthalle Böblingen, Ausstellung und Vorträge.
    26.02.2003, Nächstes Agenda-Arbeitskreis-Treffen, Mittwoch,19.00 Uhr, Rathaus Schanbach.


    Allen Bürgerinnen und Bürgern wünscht die Lokale Agenda ein friedvolles und sinnerfülltes Jahr 2003!
    Amtsblatt vom 9.1.2003
    Das vergangene Jahr ging für uns mit einem hoffnungsvollen und optimistischen Arbeitskreis-Treffen zu Ende. Ein Danke der Ausrichterin des Abends!
    Auch im Jahr 2003 werden wir im Sinne der Agenda-Grundlage: Soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltqualität unsere Aktivitäten ausrichten und einsetzen.
    Wir werden uns dafür einsetzen, daß langfristig gedacht, unsere Lebensqualität in Aichwald nachhaltig geplant und zukunftsfähig umgesetzt wird. Das Leitmotiv „Global denken, lokal handeln“ bietet auch dem einzelnen Bürger Denkanstöße für eigene Entscheidungen. dazu zwei Beispiele:
    1. Jörg Kachelmann, der Meteorologe, der Ihnen täglich „das Wetter“ präsentiert, schreibt in seinem Artikel „Ist die Umweltschraube locker?“ „...wahrscheinlich ist, daß Unwetter durch menschliches Handeln häufiger werden. Wenn wir immer mehr Energie verbrauchen und damit Wärme und Wasserdampf in die Atmosphäre pumpen, dann wird dieses System auch mehr extreme Ereignisse, sprich Unwetter, produzieren. Darin besteht Konsens unter den seriösen Klimaforschern und wir Nur- oder Garnicht- Meteorologen haben keinen Grund an dieser wissenschaftlich begründbaren These zu zweifeln.
    Durch Nutzung von regenerativen Energieträgern, z.B. auf unseren Hausdächern, denken wir also nicht nur an die beste Energieidee der Welt und ihre Vorteile für uns selbst, ein bißchen drehen wir wohl auch an der Umweltschraube- zum ersten Mal in die richtige Richtung.“

    2. Die aktuelle Ölpest vor der galicischen Küste zeigt: Die Nutzung fossiler Brennstoffe birgt für Umwelt und Klima viele Risiken. Allein zwölf große Tankerunglücke haben in den letzten 25 Jahren die Küsten der Weltmeere verschmutzt. Angesichts der ökologischen Konsequenzen liegen die Vorteile von nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Holzpellets auf der Hand: Die kleinen Presslinge sind kompostierbar und klimafreundlich. Sie werden aus Resten der Sägeindustrie wie Sägemehl und Hobelspäne hergestellt. Holzpellets sind ein heimischer Brennstoff: Das bedeutet im Vergleich zu Heizöl kurze Transportwege

    Lokale Agenda: Zahlreiche laufende und geplante Aktivitäten
    Vorgeschlagener Text von der Lokalen Agenda, dann überarbeitet von der Gemeindeverwaltung.
    Rückblick auf das Jahr 2002.
    Januar 2003.

    Auch im Jahr 2002 war unserer Motivation "global denken, lokal handeln". Ein guter Teil der Unweltprobleme und der Defizite beim Miteinander Leben entsteht als Summe vieler kleiner „Einzelsünden“. Deshalb kann auch jeder Einzelne dazu beitragen, die Entwicklung wieder in die richtige Richtung zu steuern. Die Einsicht, dass sich nicht alles zentral verordnen lässt, ist sicher ein wichtiger Aspekt der Motivation. Viele Bürger haben  keine Lust, sich in der Politik zu engagieren, weil ihnen nicht zusagt, wie dort Entscheidungen getroffen werden. Lokale Agenda heißt, sich mit den Möglichkeiten und Problemen vor Ort zu befassen und sich gleichzeitig zu überlegen, wie  negative Einflüsse weltweit verringert werden können.

    Aus  vielen Agenda-Projekten, die man z.B. auf dem Agendagipfel 2002 in Stuttgart sehen konnte, ist das wachsende Bewusstsein erkennbar, dass Lebensqualität nicht allein durch ständiges Wachstum und Ressourcenverbrauch zu erreichen ist. Es ist möglich, unsere und unserer Kinder Lebensgrundlagen zu schonen, ohne darben zu müssen. Denn durch Nachhaltigkeit entsteht mehr Lebensqualität. Das ist die Grundlage für die laufenden und geplanten Aktivitäten der Lokalen Agenda-Gruppen, welche nachstehende Übersicht aufzeigt.

    Ständige Einrichtung eines Bürgertreffs
    Ein ständig nutzbarer Raum sollte für offene Bürgertreffs wie z. B. in Ebersbach und Nürtingen zur Verfügung stehen.

    Aufgaben und Ziele:
    - Optimierung der innerörtlichen Kommunikation.
    - Offene Treffen verschiedener Bevölkerungsgruppen, Meinungen, Wünsche,    Probleme.
    - Eingliederung und Betreuung von wenig integrierten Gruppen.
    - Ideen-Börse: Bürger helfen Bürgern.

    Aktivitäten
    - Aufstellung eines Veranstaltungsangebotes.
    - Suche nach geeigneten Räumlichkeiten.

    Bei der bisherigen Suche mit Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung konnten noch keine geeigneten Räumlichkeiten gefunden werden. Die Suche wird fortgeführt und auch auf private Angebote ausgedehnt.

    Hospiz
    Aufgaben und Ziele:
    Hospizgedanke in Aichwald einbringen und umsetzen.
    Aktivitäten:
    Hospizgedanke in Aichwald umsetzen.
    Derzeitige Situation: Bei der Planung des Senioren-Zentrums Mitte 2001 wurde der Bedarf entsprechender Räumlichkeiten dem zukünftigen Betreiber durch die Agenda-Gruppe eindringlich nahegelegt.Eine Bauplan-Vorstellung zeigt, dass keinerlei Räumlichkeiten vorgesehen sind. Nach intensiver Information der Gemeinderatsfraktionen und des gesamt Gremiums beschloss der Gemeinderat - unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit - einen Änderungsauftrag an den Architekten.
         Der Vorschlag des Architekten sah einen Abschiedsraum in unmittelbarer Nähe der Räume der Begegnungsstätte vor- eine Lösung, welche wohl kaum akzeptiert werden kann und somit voraussichtlich auch nicht realisiert werden wird. Eine andere Alternative besteht, so der Architekt, aufgrund der Gesamtarchitektur des Gebäudes nicht.

    Öffentlichkeitsarbeit
    Aufgaben und Ziele:
    - Vermittlung der Agenda-Idee.
    - Information über örtliche, regionale und überregionale Aktivitäten.
    - Akquisition neuer Mitstreiter, Motivation.
    Aktivitäten:
    - Planung und Durchführung von Info-Veranstaltungen: ( Agenda-Präsentation im Rathaus Schanbach, Jan. 2002; Solarstrom-Demonstrationen auf dem Maimarkt; Straßenfest mit Energie-Erlebnisrad, Bürgertreff mit Energie-Erlebnisrad und Öko-Fahrsimulator).
    - Beiträge im Amtsblatt und Gelben Blatt Weinstadt.
    - Pflege der Agenda- Hompage (www.Agenda-Aichwald.de)und der
      Energie-Homepage (www.schurwald-solar.de
    ).
    - Interview mit Esslinger Zeitung.

    Umfrage (Bürgerbefragung)
    Aufgaben und Ziele:
    Ermittlung der Bürgerwünsche und Bedürfnisse mit anschließender Bewertung. Dies ist die Basis für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinde und damit auch Grundlage für die Agenda-Arbeit .
    Aktivitäten:
    - Erstellung eines Fragenkataloges.
    - Abstimmung mit der Gemeinde.
    - Im Jahr  2003 Durchführung der Umfrage, Auswertung.

    Car Sharing
    Aufgaben und Ziele:
    Information der Bürger über die Möglichkeiten des „Autoteilens“, Realisierung in Aichwald.
    Aktivitäten:
    Vielfach angeboten und darüber informiert (u.a. auch beim Wochenmarkt Schanbach durch die Esslinger Gruppe, VCD-Gemeinschaftsauto Esslinge e.V.).
    Zur Zeit sind weitere Information erforderlich um eine ausreichende Teilnehmerzahl zu erreichen. Aufgrund der eingeschränkten Verkehrsverbindungen ist das Angebot für viele Einwohner als Ersatz für einen Zweitwagen interessant. Die Information zu diesem Thema wird in Zusammenarbeit mit der Esslinger Gruppe weiter fortgesetzt.

    Integration Jugend-Arbeit
    Aufgrund eines Wechsels des Jugendhausleiters ruhen zur Zeit die Aktivitäten. Grundsätzlich besteht Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Agenda.

    Energiefragen
    Aufgaben und Ziele:
    Motivation der Bürgerinnen und Bürger zur Energieeinsparung und Nutzung Erneuerbarer Energien.
    Bürgerinformationen:
    Organisation und Durchführung öffentlicher Veranstaltungen in Aichwald (Sonnenstrom / Photovoltaik Mai 2002, Passivhäuser Juni 2002, Sonnenwärme / Solarthermie September 2002) und Baltmannsweiler (Sonnenstrom Frühjahr 2002  /Planungs-Unterstützung Hochhäuser Hohengehren).
    Veröffentlichungen:
    Handzettel, Flyer, wöchentlicher Agenda-Beitrag im Amtsblatt, Beiträge im Gelben Blatt Weinstadt, Internet (Erstellung und Pflege einer Hompage,
    Konkrete Beratung der Bürger:
    Kostenlose, ehrenamtliche Beratung von Bürgern „vor Ort“ zur eigenen Erzeugung von Sonnenstrom mittels Computer-Programm (Bisher insgesamt ca. 20 Haushalte beraten. Ergebnis waren ca. 5 Realisierungen. Begründungen für bisher nicht erfolgte Realisierung: Noch nicht entschieden, Bedingungen nicht erfüllbar bezüglich Dachausrichtung, Abschattung usw; zu teuer, teilweise lebensalterabhängig). Die Beratung steht auch Baltmannsweiler/Hohengehren über Schurwald-Solar zur Verfügung.
    Projekte der Gemeinde:
    - Die neue Ortsbücherei hat ein Photovoltaik-Dach erhalten. Die Zahl der laufend eingespeisten Energie kann einer Schautafel entnommen werden. Die Lokale Agenda gab Anregungen und Informationen für die Erstellung der Schautafeln des „Solarstromterminals“ in der Bücherei.
    - Für das Baugebiet Lutzen hat die Gemeinde Aichwald ein Energiekonzept von der Steinbeisstiftung erstellen lassen. Zum fertigen Konzept wurde von der Lokalen Agenda eine Stellungnahme erarbeitet und noch offene Fragen geklärt. Der Gemeinderat beschloss, dass die Gemeinde die Kosten für eine Energieberatung der Bauherren übernimmt.
    Kontakte zu: 
    Stuttgart-Solar, Fellbach-Solar, Waiblingen-Solar, Weinstadt-Solar wurden hergestellt bzw. vertieft. Mit Baltmannsweiler/Hohengehren wurde „Schurwald-Solar“ gebildet.

    Neue Projekt-Vorhaben:
    - Gewässerentwicklungsplan Aichwald: Im Auftrag der Gemeinde wurde von einer Nürtinger Planungsgruppe ein Gewässerentwicklungsplan erstellt. Der Lokalen Agenda wurde eine Planfertigung zur konstruktiven Mitarbeit übergeben.
    - Gesund bleiben, gesünder leben: Hilfe zur Selbsthilfe durch persönliche Gespräche, Info-Veranstaltungen, usw.
    - Verkehrssituation Anbindung Remstal: Alternativen zum Busverkehr:

    Bürgertreff am 27.10.02
    Amtsblatt vom 6.11.2002
    Danke allen Interessierten Gästen an unserem Stand. Sie konnten „erfahren“ wie gesund wenige Watt Stromleistung sein können. Sie konnten probieren wie man umweltfreundlich und sparsam  Auto fahren kann, und dabei auch ganz schön in’s Schwitzen kommt. Und beim Finden der Lösung der Quiz- Frage: 7% Anteil Erneuerbarer Energie im Jahr 2001, wurde mancher nachdenklich. Eine Herausforderung für die nahe Zukunft!
    Dank allen Helfern und Helferinnen der Agenda-Gruppe, Dank auch der Gemeindeverwaltung für die Unterstützung.

    Solarpreis 2002 von EUROSOLAR
    Ein Preis für beispielhafte Initiativen zur Nutzung der Sonnenenergie geht in diesem Jahr nach Fellbach. Die Stuttgarter Zeitung berichtete darüber: Reinhard Malz baute ein Haus das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, ein sogenanntes „Plusenergie-Solarhaus. Möglich wurde dies durch gute Wärmedämmung, Photovoltaik auf dem Süddach und Wärmegewinnung aus dem Erdreich. Damit hat Reinhard Malz sich und den Zweiflern beweisen wollen, daß man ein innen schön warmes Solarhaus bauen, (260 Quadratmeter Wohnfläche!) und zumindest rechnerisch mit der überschüssigen Energie auch noch ein Auto betreiben kann.

    Für Häuslesbauer
    Wer an Häusern (Niedrig-Energie und Passivhaus) in Holzbauweise interessiert ist wird in Urbach bei Schorndorf fündig. Die Kurz HolzBau GmbH informiert dazu am 6.11.02 Telefonische Information und Anmeldung unter 07181/998780 ist erwünscht.

    Heizungen
    Amtsblatt vom 23.10.2002
    Der Winter naht spürbar, für manchen der Anlaß über das eigene Heizsystem nachzudenken. Ob und wann sind Reparaturen oder gar Erneuerungen notwendig? Und Bauherren stehen vor der Frage für welches System man sich entscheiden soll.
    An dieser Stelle wollen wir Ihnen Hinweise zu den verschiedenen Möglichkeiten bieten. Heute, aus gegebenem Anlaß zum Thema Erdwärme (Geothermie):

    Das Energieteam der Agenda konnte  ein beeindruckendes Beispiel in Aichwald-Aichschieß besichtigen. Wir danken der Firma GBS-Wahl (Druckfarben), insbesondere Herrn Jochen Wahl, für die Einladung und die großzügige Bereitschaft zur offenen Information. Das1999 in Niedrigenergiebauweise erstellte Betriebsgebäude mit etwa 900 m² Betriebsfläche wird  durch fünf 83 m tiefe Erdsonden und eine entsprechende Wärmepumpe, beheizt. Eine Industrie-Fußbodenheizung sorgt für großflächige relativ niedrige Temperaturen bei wenig Luftbelastung durch Stäube und Farbpartikel. Geplant und realisiert wurde die Anlage durch die NWS. Die bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv. Herr Wahl hat Bereitschaft signalisiert seine Erfahrungen einem größerem Kreis von Interessenten zu vermitteln, z.B. Bauherren im erweiterten Gewerbegebiet und Baugebiet Lutzen. Wir werden dazu einladen.   

    Funktionsprinzip-Erdwärme-Wärmepumpe
    Das System mit Wärmepumpe stellt einen Kreislauf dar und verwendet dabei die Technik eines Kühlschrankes - nur mit umgekehrtem Nutzen.Der Wärmequelle (z.B.Erdreich) wird mit einem Rohrsystem durch eine Flüssigkeit Energie entzogen. Ein Kompressor verdichtet diese Flüssigkeit. Die dabei durch physikalische Vorgänge frei werdende Energie wird durch einen Wärmetauscher an das Heizsystem weitergegeben. Das Erstaunliche dabei ist, dass für eine kWh elektrischer Energie, die der Kompressor benötigt, im Durchschnitt drei kWh Wärmeenergie an das Gebäude weitergegeben werden. Man muß also nur ein Drittel der benötigten Energie von außen zuführen und ist so von der zukünftigen Entwicklung der Öl- und Gaspreise weitestgehend unabhängig.
    Weitere Infos Internet:
    www.mitterhuemer.at

    Hinweis:
    Neben der Teilnahme am Bürgertreff in der Schurwaldhalle empfiehlt sich auch ein Besuch des 2. Esslinger Modernisierungs-Forums im Zentrum Zell, Thema „Bauen und Energie“ vom 26.-27.10. 10-18 Uhr.


    Erneuerbare Energien selbst nutzen
    Amtsblatt vom 16.10.2002
    Jetzt ist es an der Zeit, selbst Erneuerbare Energien zu fördern und zu nutzen! Die Risiken, die ständig von Atomkraftwerken ausgehen,siehe häufige Meldungen von Störfällen, treffen uns Bürger. Die schädigende Wirkung der Verbrennung fossiler Rohstoffe (Erdgas, Erdöl und Kohle) ist bereits erkannt.
    Was können wir tun?
    Jeder Bürger, jeder Verein und jede Firma hat mehrere Möglichkeiten, z.B.:

    1. Wechsel des Stromlieferanten: Aufgrund der Strompreiserhöhung der Neckarwerke können Sie jetzt kündigen und „Grünen Strom“ bestellen. Grüner Strom ist eine allgemeine Bezeichnung für regenerativ erzeugten Strom, der z.B. aus Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse (Holz, Stroh), Wasserkraft oder Erdwärme erzeugt wird.

    2. Sonnenstrom selbst erzeugen oder sich bei einer Gemeinschaftsanlage beteiligen. Aufgrund der guten Förderung benötigen Sie kaum Eigenkapital für eine Solarstromanlage auf Ihrem Dach.

    3. Warmwasser durch Sonnenwärme: Bei jeder Heizungserneuerung könnte Solarwärme gleich mit eingebaut werden. Schalten Sie dann von April bis September Ihre Heizung aus!

    4. Die Wärmedämmung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung verbessern

    Bei allen Fragen berät Sie die Lokale Agenda gerne, neutral und kostenlos, siehe auch www.schurwald-solar.de . Wir zeigen Ihnen, wie’s geht.
     

    Jodtabletten gegen radioaktive Verstrahlung
    Amtsblatt am 9.10.02
    Da das Kernspaltungskraftwerk Obrigheim noch jahrelang weiterlaufen soll und wir im Umkreis von etwa 40 km dazu wohnen, wollen wir aktuell auf folgendes hinweisen:
    Die IPPNW ( Deutsche Sektion der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/ Ärzte in sozialer Verantwortung) empfiehlt, im Fall einer erheblichen radioaktiven Freisetzung einem drohenden Schilddrüsenkrebs (100 000 Erkrankungen bei Tschernobyl in der Region Gomel werden erwartet) dadurch vorzubeugen, dass man im Falle eines Falles eine hochdosierte Jodtablette mit 130 mg Kaliumjodid einnimmt. Da es derzeit keine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung durch die Atomspaltungsindustrie gibt und wir Bürger allein das Risiko nach einem atomaren Unfall tragen, empfehlen wir unseren Bürgern, sich selbst diese rezeptfreien Tabletten zu kaufen. In Deutschland kostet eine Packung Thyprotect 30 Euro, die für 10 Menschen reicht. Selbstverständlich können wir Ihnen sagen, wie Sie die Tabletten im Ausland billiger bekommen und wir können Ihnen auch eine Sammelbestellung anbieten.
    Mehr Infos finden Sie bei www.atomenergie-und-gesundheit.de und www.tschernobyl-folgen.de und www.ippnw.de .
    Weitere Folgen eines Kernspaltungsunfalls in unserer Nähe finden Sie auch unter www.schurwald-solar.de
    auf der Seite „Uran und Atomkraft“. Wer keinen Zugriff auf Internet hat, kann die Informationen gerne auch bei uns erhalten.

    Hilfsbereitschaft nach Flutkatastrophe
    Amtsblatt vom 21.8.2002
    Betroffen und erschüttert sehen wir die Bilder von der Flutkatastrophe. Eine Welle der Hilfsbereitschaft geht durch Deutschland. Die lokale Agenda bittet die Bürgerinnen und Bürger Aichwalds, falls nicht schon erfolgt, sich an dieser Hilfsbereitschaft zu beteiligen. Spendenkonten finden Sie im Fernsehen und in den Tageszeitungen...
    Viele offene Fragen stellen sich. Dazu ein Ausschnitt aus einem aktuellen Rundfunk-Interview: ....Selbstverständlich muss die Politik aus diesen Überschwemmungen jetzt lernen, sagt der international renommierte Physiker und Umwelt-Experte Ernst Ullrich v. Weizsäcker. Klimaschutz ist so dringlich wie noch nie. "Mehr Wohlstand bei weniger Natur-Verbrauch!", das ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. - MDR KULTUR sprach mit Prof. Ernst Ullrich von Weizsäcker.
    Ist eine Katastrophe ein guter Ratgeber? Lässt sich daraus schnell etwas lernen? - Immerhin stammen Temperatur- und Hochwasserrekorde, beispielsweise in Magdeburg an der Elbe, noch aus dem 19. Jahrhundert, also aus der Zeit vor dem Treibhauseffekt.
    Also ich sehe doch einen breiten Konsens unter den Klimaforschern, dass die menschlich verursachten zusätzlichen CO²- und anderen Treibhausgas-Emissionen die Klimasituation in der Welt spürbar verändert haben.
    Ob das dann im Einzelfall, zum Beispiel in Magdeburg zu dem oder zu einem anderen Effekt führt, das ist in der Tat strittig. Aber dass die globale Erwärmung stattfindet, ist unstrittig. Dass eine globale Erwärmung die Verdunstung erhöht, ist ebenfalls unstrittig. Dass sie die Intensität und Häufigkeit von Extremwetterlagen vermehrt, ist beinahe unstrittig.
    Und dies sind drei Gründe, "Genug!" zu sagen. Wir müssen jetzt wieder ernsthaft Klima-Politik machen, wie man das in Rio de Janeiro schon mal international vereinbart hat. Die langfristigen Politik-Ziele wird man vermutlich erst nach der Wahl, hoffentlich im überparteilichen Konsens, zustande kriegen......
     

    Windenergienutzung in Deutschland
    Amtsblatt vom 14.08.02
    Falls Sie in Norddeutschland oder in den skandinavischen Ländern im Urlaub waren, sind Ihnen sicher viele Windräder ins Auge gefallen. Dazu einige Informationen aus aktuellen Presseberichten:
    Durch einen neuen  Windpark bei Nordhorn wurde erstmalig eine Windkraft-Leistung von 10000 MW in Deutschland überschritten. Knapp 12.500 Windkraftanlagen erzeugen in Deutschland nun 15 bis 20 Milliarden kWh Strom pro Jahr, ca. 3,5 % der gesamten deutschen Stromproduktion. Das ist etwa der Stromverbrauch Berlins! Die Windkraftbranche beschäftigt mittlerweile über 40.000 Menschen.- Viele Bürger beteiligen sich bereits an solchen Anlagen. Investitionssicherheit ist durch festgelegte Mindestvergütungen für eingespeisten Strom aus Regenerativen Energiequellen gegeben.
     

    Energieeinsparungs-Tipp:
    Amtsblatt vom 7.8.2002
    Heizungsnischen
    Die Hauswände sind meistens dort, wo die Heizkörper hängen, sehr dünn gebaut. Die Wärme der Heizung strahlt somit stark durch die dünne Wand ins Freie.
    Tipp: Im Baumarkt gibt es Isoliermatten (Alu-kaschiert) für diese Heizungsnischen, die man hinter den Heizkörper kleben kann. So kann man den Sommer nutzen, um sich auf den nächsten Winter vorzubereiten.
    Ferien-Tipp:
    Machen Sie doch mal Ausflüge zu Zielen, bei denen Sie auch Anlagen zur Gewinnung Erneuerbarer Energien sehen können, die Broschüre “Unterwegs zu den erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg” ist bei uns vorhanden, wir geben Ihnen gerne weitere Detailinformationen Tel.: 0711- 3655489.
    Eine (sehr) kleine Auswahl:
    Solaranlagen:
    Rappeneck Hof bei Freiburg- Oberried
    Unterkrummenhof am Schluchsee
    Drehbares Solarhaus Heliotrop, Freiburg, Tel.: 0761-45932-1
    Solarsiedlung Friedrichshafen- Wiggenhausen
    Photovoltaikanlage Konstanz, Reichenaustrasse
    Teufelsmühle Schwarzwald, Gaistal, Talwiesenschänke
    Windkraft:
    Windpark Hornisgrinde
    "Fernhöhe"; Furtwangen-Neukirch
    Himmelberg /Burladingen-Melchingen
    Windpark Renquishausen
    Windpark "Sturmberg" in Ilmensee
    Erdwärmesondenanlage:
    Wohnhaus Karin Veil und Peter Rösler,
    Schulweg 4, Gammelshausen
    Gemeinde Rechberghausen, Rathaus, Parken Tiefgarage.
    Klinik am Eichert, Göppingen
    Biogasanlage:
    "Peterhof" der Fam. Mühlhäuser,
    Brunnengasse 2, Eschenbach
    Solartestfeld Widderstall:
    ZSW Stuttgart Widderstall 14, Merklingen
    Blockheizkraftwerk:
    RES Rationelle Energie Süd, Geislingen
    Bolzstraße 14
    Energiepark Schnittlingen:
    Wind- und Sonnenenergienutzung Neckarwerke Stuttgart
    Holzpellet-Heizung:
    Wohnhaus Oliver Greune Im Baugebiet "Streichbett ",
    Kastanienweg 19. Zell u. A.
    Passivhaus:
    Kreissparkasse in Dürnau Bahnhofstraße
    Weitere Hinweise finden Sie auf der Seite “Ausflugsziele” in
    www.schurwald-solar.de

    Übrigens:
    Der gesamte Solarstromertrag in Aichwald betrug im Juli etwa 3370 kWh. Das entspricht ungefähr dem Jahresverbrauch einer sparsamen 3-köpfigen Familie.
     

    Elektrosmog
    Amtsblatt vom 31.7.2002
    In Ergänzung zu den Ausführungen über Elektrosmog im letzten Amtsblatt vom 24.7. wollen wir noch auf folgendes hinweisen: Eine neue Info-Schrift der Verbraucherzentrale ist herausgekommen. Diese können Sie bei uns ausleihen wie alle anderen Schriften, die in www.agenda-aichwald.de aufgelistet sind.
    Haben Sie Fragen zum Elerktrosmog, z.B.:
    Wo entsteht er?
    Was bewirkt er?
    Wie kann ich mich schützen?
    Rufen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie gerne. Wir haben auch ein Messgerät und können den Elektrosmog messen, der durch unseren Steckdosenstrom entsteht.

    Übrigens:
    „Für Kommunen gibt es durchaus die Möglichkeit, niedrigere Grenzwerte für Sendeanlagen durchzusetzen. So erlaubt die Stadt München neuerdings auf städtischen Gebäuden Mobilfunksendeanlagen nur noch, wenn sie die niedrigen Schweizer Grenzwerte einhalten!“ (Zitat von der Verbraucherzentrale). Die Schweizer Grenzwerte sind 10 fach niedriger als die deutschen Grenzwerte

    Solarstrom-Gemeinschaftsanlage
    Wer nicht selbst eine Solarstromanlage aufs Dach bauen kann, aber trotzdem Solarstrom ernten will, der kann sich an einer Gemeinschaftsanlage beteiligen, z.B. mit einem Einmalbeitrag von etwa Euro 2500.-. Dafür erhält er dann die Einspeisevergütung die nächsten 20 Jahre jährlich zurückvergütet. Infos finden Sie unter www.voltwerk.de oder wenn Sie sich an einer Anlage in Beutelsbach beteiligen wollen, so sprechen Sie bitte uns an.


    Solares Basteln in den Schulferien
    Amtsblatt am 24.7.2002
    Was tun in den Schulferien?
    Wenn die Sonne scheint, können Sie und die Kinder gefahrlos mit Sonnenstrom experimentieren, wenn Sie eine Solarzelle haben. Es ist neu und faszinierend, wie durch die Sonnenstrahlung Strom entsteht. Man kann solargetriebene Windmühlen oder Wasserräder bauen. Oder man kann Fernlenkautos auf Solarstrom umbauen. Transistorradios mit Solarstrom versorgen oder Akkus damit laden macht Spaß. Und wie speichert man den Solarstrom? Am besten mit den im Vergleich zu Akkus ungiftigen Goldkondensatoren, damit die Modelle sich auch abends bewegen. Oder man beschäftigt sich mit dem Unterschied zwischen normalen Spielzeugmotoren, Wirkungsgrad 50% und Solarmotoren mit Glockenanker, Wirkungsgrad 80%.

    Solarbaukästen oder Solarspielzeuge haben starken umweltpädagogischen Wert. Solare Geschenkideen für Kinder werden Sie finden in Spielwarengeschäften, Modellbaugeschäften oder bei z.B.: www.kosmos.de (Suchwort: solar), www.solid.de/fachinfo/listen/spielzeug/index.htm   ,          www.solarcosa.de , www.solarkaufhaus.de ,      
    www.lemo-solar.de, www.heizmann.com, www.sol-expert.de.

    Der Kosmos Baukasten “Future Technic” z.B. ist bei meinem Enkel sehr gut angekommen. Er erzählt begeistert davon. Auch bei Fischertechnik gibt es eine große Auswahl zum Solar-Basteln.
    Sehen Sie auch auf unsere Homepage www.schurwald-solar.de oder rufen Sie uns einfach an.

    Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien
    Amtsblatt am 17.7.2002
    Am 2.7.02 hat die Energie- Enquête- Kommission des Bundestags nach zweijähriger Arbeit ihren Abschlußbericht mit 1300 Seiten vorgelegt, siehe
    www.bundes-tag.de/gremien/ener/ , und u.a. für Deutschland festgestellt:

    • Die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien bis 2050 ist möglich.
    • Die Verminderung der Treibhausgase um 80%  bis 2050 ist trotz Abschaltung der Atomkraftwerke möglich.
  • Dies entspricht unserem Energieentwicklungsprogramm (siehe unsere Homepages), mit dem wir zunächst bis 2030 den Verbrauch von fossilen / atomaren Energien in Aichwald halbieren wollen, nicht zuletzt auch, um von Energieimporten (Importanteil etwa 75 Prozent) allmählich unabhängig zu werden. 
    Diese Aufgabe lässt sich nur bewältigen durch eine Energiewende hin zu dezentralen Energieversorgungsstrukturen und den drei Säulen
    • Energieeinsparung,
    • Energieeffizienz und
    • Erneuerbare Energien.
  • Fossile Energien werden zwangsläufig immer teurer werden, nicht nur wegen der zunehmenden Erschöpfung der Ressourcen, sondern auch wegen der sinkenden Marktanteile, wenn immer mehr Erneuerbare Energien genutzt werden. Deswegen ist eine immer schnellere Dynamik für Erneuerbare Energien vorprogrammiert.
  • Helfen Sie bitte alle mit bei:

    • Energieeinsparungen: Sparen Sie an Ihrem Geldbeutel durch Ihre eigenen geringeren Stromverbrauch und sparen Sie an Öl und Gas oder an Kraftstoff durch z.B. ein 5-Liter- Auto statt ein 8-Liter- Auto, bauen Sie ein Passivhaus ohne Heizung, und, und, und,
    • Energieeffizienz, z.B. Wasch-, Geschirrspülmaschinen und Kühlschränke der Energie-Klasse A, Blockheizkraftwerk als Heizung,
    • Erneuerbare Energien, z.B. SolarWärme, SolarStrom, Erdwärme, Biogas, grünen Strom kaufen.
  • Mehr dazu finden Sie bei www.schurwald-solar.de. Wenn alle Bürger, alle Schulen, alle Gewerbetreibenden, alle Vereine und die Gemeindeverwaltung zusammen helfen, werden wir in Aichwald unsere Energieversorgung weiter dezentralisieren, die Ressourcen schonen und Emissionen vermeiden können.
     
  • Agendagipfel Baden-Württemberg, Rio+10
    Amtsblatt am 10.7.02
    Think global, act local- global denken, lokal handeln: unter diesem Motto stand am 29. Juni das Forum 2 beim Agendagipfel im Kongresszentrum Killesberg. Mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich mit der Frage: Wie kann Baden- Württemberg Nachhaltigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit unterstützen?
    10 Jahre nach Rio haben zahlreiche Agenda-Gruppen Nord-Süd-Kontakte geknüpft.
                 So schilderte Rolf Frank aus Kernen i.R. eine jahrelange erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe in der afrikanischen Partnerregion Masvingo.
    Die Hamburger Stadtplanerin Kerstin Zillmann berichtete von weltweiten Frauennetzwerken, die sich Gleichberechtigung, Bildung und (Stadt-)Entwicklung mit weiblicher Teilhabe zum Ziel gesetzt haben.
    Das Poema-Projekt im Amazionien beschrieb Gerhard Rathgeb, Betriegsrat bei DaimlerChrysler. Nachwachsende Rohstoffe für die Automobilindustrie werden hier unter Erhaltung und Pflege der Regenwälder in kleibäuerlichen Strukturen erzeugt und verarbeitet.
    Bei allen Beiträgen wurde deutlich, daß der faire Handel von größter Bedeutung für eine gerechte Welt ist. Während heute die Länder der sog.„3.Welt“ fast nur Rohstoffe zu niedersten Weltmarktpreisen liefern können, gibt der faire Handel den dortigen Kleinbauern und Handwerkern neue Entwicklungchancen.
    15.000 Ehrenamtliche arbeiten in Baden-Württemberg auf diesem Gebiet. Gehandelt werden in erster Linie Kaffee, Tee, und Schokolade., aber auch viele andere landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte.
    Manche Agenda-Gruppen vertreiben eigene, fair gehandelte „Agend-Kaffees“. Auch wenn es diesen Agenda-Kaffee in Aichwald(noch?) nicht gibt, können Sie trotzdem fair gehandelte Produkte bei uns kaufen, z.B. unter den Marken „Gepa“und "„Transfair"“bei Edeka Schanbach, Naturkost Bäder und bei der 3.Welt-Verkaufsstelle der Evangelischen Kirche. Fragen Sie nach und gestalten Sie unsere Welt ein Stückchen gerechter!
     

    Agendagipfel Baden-Württemberg, Rio+10
    Amtsblatt am 3.7.02
    Congresscentrum Messe Stuttgart, 29.Juni 2002
    Unter 1000 Teilnehmern waren auch einige Agenda-Aktive aus Aichwald- und haben es nicht bereut!
    Kompetente Vorträge, Plenumsgespräche und Podiumsdiskussionen, ein „Markt der Möglichkeiten“ als lebendige, farbige Präsentation der Aktivitäten vieler Agenda-Gruppen im Ländle demonstrierten eindringlich ihr vielfältiges Engagement.
                     Umweltminister Ulrich Müller begrüßte die Teilnehmer und zog eine Bilanz zu „ 10 Jahre Agenda 21 in Baden-Württemberg“. Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes Berlin, referierte eindringlich zum Thema:
    „Zwischen Rio und Johannesburg; Nachhaltige Entwicklung als Zukunftsmodell“. „Wo stehen wir heute, wo wollen wir hin?“ war das Thema eines Podiumsgespräches mit 7 Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wobei Prof. Dr. Eberhard Jochem, Fraunhofer-Institut ISI, besonders beeindruckte.
    3 Forumsdiskussionen hatten die Schwerpunkte:
    - Agenda 21- (k)ein Thema für die Wirtschaft?
    - Wie kann Baden-Württemberg eine nachhaltige Entwicklung im Süden
       unterstützen?
    - Was erwarten Jugendliche von einer Politik der Nachhaltigkeit?

    Ein Rahmenprogramm mit Setchen, Theaterstücken Tanz aus Ghana usw. sorgte für Lockerung zwischendurch.
    Eine Preisverleihung „Vorbildliche Projekte für eine lokale Agenda 21“ konnte nicht eindrucksvoller den Ideen-Reichtum von mehr als 40 Agendagruppen zeigen.-
    Über Mehr Einzelheiten werden wir an dieser Stelle berichten. Per Telefon kann bei uns auch nachgefragt werden.
     

    Solar-Kommunen
    Amtsblatt am 20.6.2002
    Mit großer Freude begrüßen wir die Solarstromanlage auf dem Dach unseres alten Rathauses (neue Bücherei). Diese ist beispielgebend für alle Bürger. So sind wir auf dem richtigen Weg zur Nutzung erneuerbarer Energien.
    Wir hoffen, dass dies der Anfang dafür ist, dass Aichwald mal eine Solarstrom-Kommune zu werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) vergibt den Titel der Solar-Kommune an Städte und Gemeinden, die ein vorbildliches Engagement bei der Erzeugung von Solarstrom nachweisen können. Solche Gemeinden sind z.B. Königsfeld, Lauda-Königshofen, Freiburg, Kirchzarten, Waldshut-Tiengen, Albstadt-Ebringen, Mahlberg. Jüngst wurde Viernau Solar-Kommune. Der dortige Bürgermeister Hellmann sagte: „Ziel unserer Aktivitäten ist es, komplett auf regenerative Energien umzustellen“.
    Wir haben derzeit nach unserer Kenntnis etwa 21 kWp (p=peak: Spitzenwert) Solarstrom in Aichwald installiert. Damit wären wir in der Solarbundesliga,
    www.solarbundesliga.de
    , etwa auf Platz 220. So rufen wir also alle Bürger, Kirchengemeinden, Vereine und Firmen auf, es dem Rathaus gleichzutun und eigene Solarstromanlagen zu installieren – ohne wesentliches Eigenkapital, aufgrund der noch sehr guten Förderung in diesem Jahr 2002. Unser Beratungsangebot mit der individuellen, computergestützten Berechnung Ihres möglichen Ertrags an Sonnenstrom, der Vergütung durch die Neckarwerke, die mögliche Finanzierung und Ihr Gewinn nach 20 Jahren steht allen offen. Die Sonne schickt keine Rechnung, im Gegenteil, schicken Sie Ihre Rechnung an die Neckarwerke!

    Solarstrom-Info-Treffen
    Amtsblatt am 13.6.2002
    Zwanzig interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten unsere Solar-Information am 28.5.2002 im Gasthof Löwen in Aichelberg. Der Vertreter der Firma Würth informierte umfassend, engagiert und praxisnah über die Photovoltaik.  Sehr wertvoll waren aber auch die vielen Fragen der Teilnehmer in einer lebendigen Diskussion. Eigene Erfahrungen der Teilnehmer, die bereits Besitzer solcher Anlagen sind, bereicherten die Veranstaltung ebenfalls sehr. Mehrfach wurde der Wunsch nach Beteiligung an Gemeinschaftsanlagen in Aichwald geäußert.
    Passivhaus- Informationsveranstaltung
    Amtsblatt am 13.6.2002 + 20.6.2002
    Zu einer weiteren, sicher wieder interessanten Informationsveranstaltung über Niedrigenergie- und Passivhäuser laden wir ein am 25.6. um 19:30 Uhr im Löwen in Aichelberg. Die Rohölpreise sind die letzten 40 Jahre um 777% gestiegen. Wenn Sie jetzt bauen, sollten Sie bedenken, wie Sie Ihren künftig steigenden Energiekosten für Erdgas oder Heizöl vorbeugen können. Und Sie wissen ja:
                                 Ohne Öl und Gas,
                         nur das Passivhaus kann das.
    Wieder konnten wir einen kompetenten Referenten gewinnen. Der Geschäftsführer vom ZimmerMeisterHaus in Urbach bei Schorndorf, Herr Kurz, wird einen einführenden Vortrag halten und Ihnen dann für alle Fragen zur Verfügung stehen, auch zur neuen EnEV (Energieeinsparverordnung), zur Haustechnik und der geeigneten Solararchitektur. Eine Besichtigung von Fertighäusern kann an dem Abend ggf mit Herrn Kurz vereinbart werden.
     

    Rio + 10: Leitbild Nachhaltigkeit
    Amtsblatt am 6.6.2002
    Auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 in Rio de Janeiro hat sich die internationale Staatengemeinschaft zum Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung bekannt und sich mit der Agenda 21 ein globales Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert gegeben.
    10 Jahre nach Rio hat die Bundesregierung am 17.4.2002 ihre Strategie für eine nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Mit 21 Zielen und Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung zeigt sie Perspektiven für ein zukunftsfähiges Deutschland im 21. Jahrhundert.
    Sie geht dabei von folgenden vier Koordinaten aus:

    • Generationengerechtigkeit
    • Lebensqualität
    • Sozialer Zusammenhalt
    • Internationale Verantwortung
  • Zur „Generationengerechtigkeit" gehört der sparsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen.  Weitere Themen sind die Konsolidierung der Staatsfinanzen sowie Nachhaltiges Wirtschaften.
  • „Lebensqualität" umfaßt eine intakte Umwelt, gute Schulen, lebenswerte und sichere Städte mit vielfältigen kulturellen Angeboten. Aber auch eine neue Agrarpolitik, die den Verbraucherschutz ernst nimmt.

    „Sozialer Zusammenhalt" heißt:  den wirtschaftlichen Strukturwandel so gestalten, daß die damit verbundenen Chancen von allen genutzt werden können. Wirtschaftliche Dynamik braucht gesellschaftliche Solidarität. Eine Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer ist zu verhindern, allen Bürgerinnen und Bürgern ist die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben zu ermöglichen.

    "Internationale Verantwortung" ist Armutsbekämpfung, die Verstärkung humanitärer Hilfe, die Intensivierung der Entwicklungszusammenarbeit und globaler Umweltschutz. Aber auch der Zusammenhang dieser Themen mit der internationalen Sicherheit spielt eine wichtige Rolle. Das wird nur gelingen, wenn die Industrieländer den Entwicklungsländern ihre Märkte öffnen und ihnen faire Handelschancen einräumen.
    Es wurden 21 Indikatoren als Gradmesser der Nachhaltigkeit entwickelt, u.a.

    • Energie- und Rohstoffproduktivität
    • Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch
    • Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche
    • Transportintensität u. Anteil der Bahn an der Güterverkehrsleistung
    • Schadstoffbelastung der Luft
    • Zufriedenheit mit der Gesundheit
    • Verhältnis der Bruttojahresverdienste von Frauen und Männern
  • Die Bundesregierung wird ihr Regierungshandeln an den Nachhaltigkeitszielen ausrichten und die strategischen Vorgaben in konkrete Politik umsetzen. Doch staatliches Handeln allein reicht nicht aus. Vielmehr ist aktives und eigenverantwortliches Handeln aller gesellschaftlichen Gruppen gefragt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat an dem Strategiepapier mitgearbeitet.
    Die Verständigung der Bundesregierung mit den anderen Akteuren der Nachhaltigkeit in Bund und Ländern sowie in Wirtschaft und Gesellschaft auf die Prioritäten einer nachhaltigen Entwicklung ist für die Zukunft unseres Landes von entscheidender Bedeutung.
    Diese kurze Info ist ein Auszug von 8 Seiten Text, den Sie unter www.dialog-nachhaltigkeit.de/html/infos.htm nachlesen können. Dieses "Leitbild Nachhaltigkeit" und diese Nachhaltigkeitsziele werden im Sinne von "Global Denken, lokal Handeln" auch für unsere Gemeinde immer wichtiger, da zu erwarten ist, dass sich auch unsere Gemeindepolitik immer mehr danach ausrichten wird.
  • Erd-Charta zum Umweltgipfel
    Amtsblatt am 6.6.2002
    Die Erd-Charta wird im Sommer 2002 beim Umweltgipfel in Johannesburg verabschiedet werden. Sie soll einen weltweiten Dialog über gemeinsame Werte und globale Ethik fördern und in knappen Worten eine inspirierende Vision grundlegender ethischer Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung darlegen. Sie finden sie unter
    www.oeiew.de
    .
    Tagung in Stuttgart
    Aus diesem Anlass wird folgende Tagung in Stuttgart stattfinden:
    Agendagipfel Rio + 10
    am 29.6. im Kongreßzentrum Killesberg ab 9:30 Uhr. Den Hauptvortrag hält Prof. Klaus Töpfer.

    Reparieren statt Wegwerfen
    Amtsblatt vom 23.5.2002
    "Reparieren statt Wegwerfen" ist der Grundgedanke des Reparatur- und Verleihführers für die Landeshauptstadt Stuttgart. Gleichzeitig veranschaulicht dieses Motto die Ziele der Agenda 21 von Rio, die nachhaltige Entwicklung. Jede Reparatur verlängert die Lebensdauer eines Gerätes. Wird ein Produkt doppelt so lange genutzt wie bisher, reichen auch die für seine Herstellung eingesetzten Ressourcen (Rohstoffe und Energie) doppelt so weit und die Abfallmenge sinkt. Der Komfort muss nicht darunter leiden. Sie finden den Reparaturführer bei
    www.stuttgart.de . Enthalten sind auch Reparaturtipps.
     

    Solarstrom-Info-Treffen
    Amtsblatt am 16.5.2002 und 23.5.02
    Erzeugen Sie selbst Solarstrom, damit Sie sich in dem guten Gefühl sonnen können, Ihren Strom selbst zu produzieren. Wir zeigen Ihnen, wie's geht. Öl und Gas werden immer teurer, aber die Sonne hat Zukunft.
    Wir bieten Ihnen am 28.5. ab 19:30 Uhr im Löwen in Aichelberg die Gelegenheit, sich bei unserer Solarstrom-Info über alles zu informieren, was Sie schon immer über Photovoltaik wissen wollten, z.B.:
    Ist der Schurwald und mein Dach geeignet? Wieviel Strom kann ich ernten? Wieviel Kohlendioxid kann ich mit meinem Strom einsparen? Soll ich meinen sauberen Strom selbst verbrauchen oder an die Neckarwerke verkaufen? Wie werde ich Stromerzeuger? Was kostet die Photovoltaikanlage? Welche Leistungsgarantie gibt es vom Hersteller? Rechnet sich die Investition auch für mich und nicht nur für die Umwelt? Wieviel Eigenkapital brauche ich? Welche Fördermöglichkeiten gibt es für mich? Ein Solarstrom-Fachmann von Fa. Würth Solar wird einen Solarstrom-Vortrag halten, Sie über alles informieren und Ihnen Rede und Antwort stehen.
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Acht gute Gründe für Solarstrom finden Sie bei
    www.schurwald-solar.de
    . Und übrigens: Die Sonne schickt keine Rechnung!

    Billiger im Ortsnetz telefonieren
    Amtsblatt am 16.5.2002
    Die Vorwahl z.B. 0 19 00 35 macht’s möglich. Sie können jetzt auch im Ortsnetz statt für 4,1 Cents/Minute mit der Telekom für 2,6 Cents / Minute call by call telefonieren mit obiger Vorwahl, also z.B. in Stuttgart mit 0 19 00 35 - 0711 - ......... Diese Vorwahl hat sich bei uns bewährt, weil sie kaum je besetzt ist. Billiger ist 0 19 00 31 für 1,4 Cents/Minute, diese ist aber dafür öfter belegt. Warten Sie nicht bis Dezember, wie es in der Zeitung stand, sondern nutzen Sie ab sofort diese oder andere entsprechende call by call Nummer für alle Orts- und Ferngespräche. Große Tarifübersichten finden Sie z.B. unter
    www.verivox.de
    oder www.tariftip.de .
     

    Solarstrom in Haus und Garten
    Amtsblatt am 2.5.02
    Holen Sie sich Solarstrom ins Gartenhaus Heute gibt es fertige Sets, um im Garten und Gartenhaus selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen, z.B. um die Fußball-WM ansehen zu können. Der Strom wird in Solar-Akkus gespeichert, die 12 Volt Spannung abgeben. Preis: Ab 550 Euro.
    Für 12 Volt gibt es im Campingbedarf fast alles, z.B.: SAT 35 cm Empfangsanlage, TV, Video, Solar- Radios, Solar- Belüftungssysteme fürs Gartenhaus, Solar- Springbrunnen mit Fontäne 1,2 m hoch, Solar- Teichbelüftung, Solar- Maulwurffrei, Solar- Gartenleuchten, 12 Volt Energiesparlampen, 12 Volt Leuchtstofflampen, 12 Volt LED- Lampen, Solar- Taschenlampen, Solar- Batterieladegeräte.

    Natürlich kann man den 12 Volt Gleichstrom des Solar-Akkus auch in 230 Volt Wechselstrom umwandeln und dann alle üblichen Geräte verwenden. Dies sind dann aber in der Regel keine Energiespargeräte.

    Solarstrom- Garagentorantrieb für Garagen ohne Netzanschluss gibt es 12 Volt- Garagentorantriebe.

    Solar- Hausnummerbeleuchtungen
    damit Sie nachts gefunden werden, ohne 230 Volt- Leitungen aufputz verlegen zu müssen.

    Solar- Experimentier Baukästen und Solar- Modellbaukästen als pädagogisch wertvolle Hinführung der Kinder zum Verständnis der Photovoltaik und zur Nutzung der Solarenergie.

    Maimarkt
    Wenn Sie uns auf dem Maimarkt besuchen, können Sie gerne weitere Informationen dazu vom Energie-Team erhalten oder rufen sie uns bitte gleich an.
     

    Weiser Umgang mit Ökosystemen
    Amtsblatt am 25.4.02
    Ist Umweltschutz nur ein Hobby? Nein, denn es geht um die Fähigkeit der Natur, uns 6 Milliarden Menschen zu versorgen mit  Wasser, Luft, Energie und Pflanzen, die aus der Erde wachsen, damit wir alle leben können.

    Wenn menschliche Aktivitäten global die Wasser- , Kohlenstoff- und Nährstoffkreisläufe ungünstig verändern, ist ein drastischer Rückgang der Leistungsfähigkeit der Erde für unsere Versorgung zu erwarten.

    Nach Meinung des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) erleben wir zur Zeit die erdgeschichtlich „sechste Auslöschung der Gen- und Artenvielfalt“. Mit schwindender Artenvielfalt wächst sehr wahrscheinlich die Störanfälligkeit von Ökosystemen – und ihre Produktivität sinkt. Was richtet hier der Homo sapiens an? 

    Eines ist klar: Die 193 Staaten dieser Erde sind angewiesen auf die Lieferung von Gütern und Leistungen der Ökosysteme unserer Erde. Jedes Leben ist davon abhängig. Doch wir wirtschaften mit zunehmender Geschwindigkeit Mutter Erde herunter. Die globalen Umweltprobleme sind auf drei Faktoren zurückzuführen (nach Ehrlich): Auf das Bevölkerungswachstum, auf das Konsumniveau und die Effizienz der Technik.

    Was kann jeder Einzelne tun? In erster Linie können wir unser Konsumniveau beeinflussen. Mit dem Konsum von 80 Millionen Deutschen belasten wir die Umwelt mehr als z.B. die 900 Millionen Inder. Wie schon Mahatma Ghandi sagte: “Die Welt hat genug für die Bedürfnisse eines jeden, aber nicht genug für die Gier eines einzigen”.

    Biomasse - mit Holz heizen
    Amtsblatt am 18.4.2002
    Holz als nachwachsender Brennstoff ist bei uns in riesigen Mengen vorhanden. Kein Wunder, dass die baden-württembergische Forstkammer den Holzanteil am Energiemarkt drastisch erhöhen will.
    Heute kann man mit Stückholz im Kamin oder mit Hackschnitzeln oder gepressten Holzpellets inZentralheizungen vollautomatisch heizen. Bei jeder privaten Heizungserneuerung ist dies also eine CO
    2-freie Alternative! Wir beraten Sie gerne.
    Weiterhin gibt es auch Holzheizkraftwerke mit bis zu 600 kW Leistung, die Wärme und Strom erzeugen. Bei diesem Trend unserer Zeit machen auch die Großkonzerne mit. Die EnBW hat gerade im März ein Holzheizkraftwerk gekauft, das jährlich etwa 40.000 Megawattstunden Strom und 150.000 Megawattstunden Nutzwärme erzeugt.
    Bis 2003 will Fa. Shell 8 Biomasse Heizkraftwerke in Deutschland errichten. Den Auftakt bildet ein 45 Millionen Mark teures Holzheizkraftwerk im brandenburgischen Milmersdorf. Also wird es Zeit, sich auch für Aichwald ein Konzept zu überlegen. Die Lokale Agenda hat ein Holzkraftwerk in Ihrem Energieentwicklungsplan für Aichwald, den wir im Oktober 2001vorgestellt hatten, vorgesehen, siehe
    www.agenda-aichwald.de. Weitere Beispiele finden Sie in www.schurwald-solar.de

    Blockheizkraftwerk (BHKW) statt Ölheizung
    Amtsblatt am 11.4.2002
    Wir laden Sie ein zu einer Exkursion, um sich über Mini-BHKWs zu informieren.

    Wenn man mit fossilen Brennstoffen heizen will, sollte man sich bei Heizungserneuerungen überlegen, ob man nicht ein Mini- BHKW im Keller installieren will. Dieser Motor mit Stromgenerator ist nahezu schalldicht in einer Geräuschkapsel eingebaut und erzeugt aus Öl oder Gas zu etwa 60% Wärme und zu 30% Strom bei nur 10% Verlusten.

    Der fossile Brennstoff wird im BHKW mit einem Wirkungsgrad von 90% besser genutzt als im Verbrennungsofen – und darauf kommt es an, wenn man schon fossile Brennstoffe nutzt.

    Wir fahren am 17.4. um 13:30 Uhr nach Nürtingen zum Ing. Büro Haussmann.
    Herr Haussmann wird uns umfassend über BHKWs informieren. Wer mitfahren möchte, rufe uns bitte bald an, Tel.: 3655489.

    Energieeinsparungs-Tipp: Warmwasser
    Amtsblatt am 14.3.2002
    Hohe Wärmeverluste treten durch die ständige Warmwasserzirkulation auf, da die Wärme der langen Warmwasserrohre ständig in die Hauswände abgezogen wird. So heizt man 24 Stunden täglich die Wände und der Warmwasserkessel im Keller muss immer wieder nachgeheizt werden. Wie hoch Ihr Wärmeverlust ist, können Sie selbst leicht nachmessen, wenn Sie die Warmwasserzirkulationspumpe mal abstellen und vorher und nach zwei Stunden die Wassertemperatur im Bad messen. In vielen Häusern sind folgende Energieeinsparungen möglich:
    Tipp 1: Viel Energie können Sie sparen, wenn Sie die Warmwasserzirkulationspumpe zeituhrgesteuert nur morgens und abends für je ½ Stunde laufen lassen.

    Tipp 2: Noch mehr Energie sparen Sie, wenn Sie die Warmwasserzirkulationspumpe ganz abstellen und im Bad bei Bedarf das Wasser 2 Minuten laufen lassen, bis es warm kommt. Dabei haben Sie natürlich selbst die Entscheidung zu treffen, ob Sie lieber kaltes Wasser vergeuden oder Ihre fossilen Brennstoffe. Ein Kompromiss wäre die zeituhrgesteuerte Warmwasser- Zirkulationspumpe.

     

    Energie-Tipp: Grünen Strom bestellen
    Amtsblatt vom 28.2.2002
    Wie Sie wissen, kann jeder "grünen Strom" beziehen, wenn er zu einem Stromlieferanten wechselt, der Strom aus erneuerbaren Energien herstellt. Wichtig ist aus unserer Sicht bei der Auswahl des grünen Stromlieferanten, dass der grüne Strom z.B. nicht mit alten, abgeschriebenen Wasserkraftwerken erzeugt wird und der Betreiber den Aufpreis für den grünen Strom in die eigene Tasche steckt, sondern dass die Gewinne sofort wieder in neue grüne Stromerzeugungsanlagen investiert werden. Beispiel: Die EWS - Elektrizitätswerke Schönau GmbH,
    Telefon: 07673-88850,
    www.ews-schoenau.de . Diese GmbH wird von Idealisten geführt. Bisher wurden Investitionen von 7,2 Mio DM in saubere Energieerzeugung ausgelöst. Die Liste der geförderten Anlagen finden Sie auf obiger Homepage oder kann bei Tel.: 36 55 456 eingesehen werden.
    Mehr darüber in www.schurwald-solar.de .
    Waiblinger Umwelttage
    Neben Fachvorträgen kann die Ausstellung im Bürgerzentrum Waiblingen am 2. und 3. März besichtigt werden. Dort werden alle umweltrelevanten Themen behandelt von “Bauernmarkt bis Wasserstoffwirtschaft”.
     

    Krötenwanderung wegen Wärmeeinbruch
    Amtsblatt vom 14.2.2002
    In Berlin wurden schon die ersten überfahrenen Kröten gefunden. Der jetzige Wärmeeinbruch hat die Kröten und Frösche bundesweit aus dem Winterschlaf erwachen lassen. Wegen der Wärme wandern jetzt schon die Gras-, Moor- und Springfrösche. Bitte stellen Sie sich als Autofahrer ab sofort auf die wandernden Tiere ein. Offenbar wissen die Kröten um die Klimaerwärmung, worüber die Wissenschaftler noch rätseln.

    Passivhausaustellung in Böblingen
    vom 22. bis 24.2.2002, Info Tel.: 07121- 3016-0,
    www.energie-server.de   Eingebunden ist „Erneuerbare Energien 2002“

    Biologische Krebsabwehr
    Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. , www.biokrebs.de, eröffnet ab März eine Beratungsstelle in Stuttgart, Tel.: 0711 - 3101 903. Dazu gibt es am 2.3.2002 ab 14 Uhr ein Vortragsprogramm. Dieses können Sie gerne von uns erhalten.

    Agenda-Ausstellung im Rathaus
    Amtsblatt vom 7.2.2002
    Mehr darüber im nächsten Amtsblatt (Redaktionsschluss).
    Unsere Ausstellung betraf die Themen

    • Logowettbewerb
    • Tageshospiz, palliative Medizin und Abschiedsraum
    • Erneuerbare Energien für Aichwald
  • Mehr als 20 Informationsschriften konnten wir unseren Besuchern anbieten. Diese stehen aiuch Ihnen zur Verfügung, rufen Sie uns einfach an.
    Im Folgenden eine Auswahl:
    Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
    - Die Lokale Agenda 21 in Deutschland – Förderung einer nachhaltigen Entwicklung
       in den Kommunen
    - Halt’ die Welt im Gleichgewicht: Nachhaltige Entwicklung sichert unsere Zukunft
    - Kreislaufwirtschaft statt Abfallbeseitigung
  • Vom Ministerium für Umwelt und Verkehr, Baden- Württember
    -
    Energiesparend Fahren: Wie Sie Ihren Benzinverbrauch um bis zu 30% senken
      können
    - Unser Haus ist zukunftssicher – Energiesparcheck Ihres Hauses

    Vom Landesgewerbeamt Baden-Württemberg
    - Ganzheitliche energetische Modernisierung
    - Energie und gleichzeitig Geld sparen? Das kann Ihr Haus auch!
    - Richtiges Heizen und Lüften
    - Wasser erwärmen und heizen mit der Sonne
    - Photovoltaik
    - Energiesparende Heizung und Trinkwassererwärmung in wärmegedämmten
      Wohngebäuden
    - Dämmstoffe im Hochbau

    Vom Umweltbundesamt
    -
    Umweltbewusst Leben: Kostenloses Buchmit 380 Seiten und Hunderten von Tipps

    Und folgende Zeitschriften:
    -
    Solarzeitalter: Politik und Ökonomie Erneuerbarer Energien.
    - Photon, das Solarstrom-Magazin.
    - Energiedepesche
    - Energieeffizientes Bauen

    Die komplette Liste finden Sie in  www.schurwald-solar.de
     

    Schurwald- Solar
    Amtsblatt vom 17.1.2002
    Nach entprechenden Kontakten mit den Agenda- Bürgern von Baltmannsweiler und Hohengeren im vergangenen Herbst arbeiten wir jetzt auf dem Energie- Gebiet zusammen. Aus "Aichwald- SOLAR" wird "Schurwald- SOLAR". Unsere
    gemeinsame Homepage heißt: www.schurwald-solar.de .
    Auf der Homepage ist auch unser Ziel beschrieben:
    Langfristig die Erneuerbaren Energien im Schurwald zu fördern,
    z.B. Nutzung von Sonnenstrom, Sonnenwärme, Biomasse, Biogas, Pflanzenöle, Holz, Erdwärme. Die Begründung dafür finden Sie auch auf unserer Homepage. Unsere Energieberatung erhalten Sie über unser Agenda- Telefon 36 55 489.
     

    Attraktives Aichwald 2030
    Amtsblatt vom 10.1.2002
    Wir Bürger und Bürgerinnen von der Lokalen Agenda 21 wollen uns einsetzen für ein zukunftsfähiges, attraktives Aichwald 2030. Dreißig Jahre sind im Vergleich zum Ziel der "Lokalen Agenda fürs 21. Jahrhundert" kurzgegriffen, aber aus unserer Sicht deshalb überschaubarer und realer. Gemäß der Grundlage der Lokalen Agenda 21 betrifft dies die drei Bereiche Soziale Gerechtigkeit, Wirtschaft und Umweltqualität.
    Es geht also darum, sich z.B. für folgende Schutzgüter einzusetzen:
    Zukunftsfähige Lebensqualität, Mitmenschlichkeit, wirtschaftliches Wohlergehen, saubere Luft, gesundes Wasser, Humus ohne Herbizide, Pestizide usw., saubere Energieerzeugung, Ressourcenschonung, Ökologie als Langzeitökonomie, Generationen-Gerechtigkeit,  Frieden ohne Gewalt.
    So wollen wir in Aichwald den globalen Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung unterstützen, damit unsere Gemeinde auch weiterhin blüht und gedeiht.
    Wir werden uns dafür einsetzen, dass langfristig gedacht, unsere Lebensqualität in Aichwald nachhaltig geplant und zukunftsfähig umgesetzt wird. Dazu wollen wir für etwa eine Generation voraus denken.
    Wir werden diesem Anliegen auch im Jahr 2002 tatkräftig nachgehen. Auch werden wir versuchen, die Verantwortung Tragenden in unserer Gemeinde (Gemeindeverwaltung, Parteien, Gemeinderat usw.), durch Informationen, Aktionen usw. zu unterstützen um dadurch konkrete Aussagen zu diesen Themen zu ermöglichen und zu veranlassen.
    Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes und sinnerfülltes Neues Jahr.
     

    Tageshospiz im geplanten Seniorenzentrum im Lutzen
    Amtsblatt vom 29.11.2001
    Wir haben angeregt in mehreren Gesprächen mit den Herren Irion und Norwat vom Verein für Ev. Altenheime und setzen uns dafür nachdrücklich ein:
    Im Pflegeheim sollen Räume eingeplant werden für ein ambulantes Tageshospiz

    • um die pflegenden Angehörigen zu entlasten,
    • um den Kranken z.B. einmal pro Woche Abwechslung bezüglich Umgebung, Essen, Gesprächen usw. zu bieten,
    • zu einer besseren palliativen Versorgung im häuslichen Bereich.
  • Palliativ- Medizin im Pflegeheim
    Palliativ-Medizin soll von entsprechend ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften angeboten werden.
    Was ist Palliativ- Medizin?
    • Die palliative Medizin (Palliare = ummanteln) ist die aktive, ganzheitliche Behandlung der Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung.
    • Die medizinische und pflegerische Hilfe konzentriert sich auf die Besserung von Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, aber auch Angst und Unruhe.
    • Ziel der Palliativmedizin ist es, Hilfe zur Bewältigung der Lebenssituation zu geben und eine möglichst hohe Lebensqualität bis zum Tod zu erreichen.
  • Hozpizliche Begleitung aller Bewohner des Pflegeheims im Lutzen
    Alle Bewohner des Pflegeheims sollen von Anfang an hospizlich begleitet werden
    Wir wollen uns einsetzen für eine neue, liebevolle und würdevolle Kultur des Lebens und Sterbens. Dazu brauchen wir Menschen, die bereit sind, in diesem ehrenamtlichen Bereich mitzuarbeiten

    Abschiedsraum
    Ein Abschiedsraum soll im Pflegeheim eingeplant werden. Dort können die Angehörigen und die Hausbewohner in Ruhe Abschied nehmen von den Verstorbenen.
  • Einladung:
    Wenn Sie dieses Projekt unterstützen wollen, so sind Sie herzlich eingeladen, zu uns zu kommen. Näheres hierzu vom Tageshospiz-Team der Lokalen Agenda
    Sigrid Streng, Tel. 36 10 22.
     

    Agenda-Frühschoppen
    Amtsblatt vom 15.11.01
    Kurz-Info:
    Etwa 35 Teilnehmer fanden sich im Foyer der Schurwaldhalle ein. Auf Stellwänden wurde ein Überblick zum ersten Jahr Lokale Agenda und die Ergebnisse des Logo-Wettbewerbs vorgestellt und mit großem Interesse von den Besuchern aufgenommen.
    Wichtiger war jedoch eine angeregte Diskussion mit den Gemeinderäten. Konstruktive Vorschläge für den weiteren Verlauf des Agenda-Prozesses kamen auf den Tisch.Die einhellige Meinung aller Teilnehmer war: die lokale Agenda muß und wird weiter aktiv bleiben.
    Nähere Informationen im nächsten Gemeindeblatt


    Exkursion mit Waiblingen-SOLAR
    Amtsblatt vom 27.9.2001
    Am 12.10. kann man bei diese ganztägigen Exkursion u.a. besichtigen: Blockheizkraftwerk, Photovoltaikanlage, Windkraftwerk , Biogasanlage. Fahrkosten DM 36.-. Näheres unter 
    www.waiblingen-solar.de oder
    bei unserer Agenda-Hotline 36 55 489.
    Sonnentage in Plochingen
    Am 25.10. werden die Möglichkeiten der Solarthermie in Plochingen gezeigt. Weitere Hinweise werden Sie noch mehrmals im Amtsblatt an anderer Stelle finden. Wir unterstützen die Nutzung der Sonnenwärme ausdrücklich. Dies wird in der Regel jeden betreffen, der seine Heizung erneuert und dabei auch die Solarthermie integrieren kann.
    Derzeit informieren wir in Aichwald mit der Aktion "Aichwald-SOLAR", www.aichwald-solar.de, bevorzugt über die Erzeugung von Sonnenstrom, weil dies jeder Dachbesitzer sofort umsetzen kann und zwar ohne Eigenkapital, wegen der sehr guten Förderung.
    24.000 Hungertote täglich 
    Bundespräsident Johannes Rau hat am 22.9. die "Woche der Welthungerhilfe" eröffnet. Zitat: "Bauen Sie mit an einer Welt, die sich mit Hunger und Not nicht abfindet. Sie setzen damit ein Zeichen der Hoffnung".
    Wir wollen Ihnen dazu noch folgende Informationen geben: Die Internetseite
                                   www.thehungersite.com

    informiert und macht uns darauf aufmerksam, dass auch heute wieder, da Sie dies lesen, etwa 24.000 Menschen qualvoll verhungern. Helfen Sie mit durch Ihren kostenlosen "click", dass Lebensmittel von Firmen gespendet werden. In den USA wird diese Seite täglich etwa 40.000 mal angeklickt und damit 40.000 Essensportionen veranlasst. Machen Sie mit, indem Sie z.B. täglich einmal den Spenderbutton anklicken. Sehr gut geeignet ist diese Seite z.B. als Startseite, wenn Sie ins Internet gehen. Alle 3,6 Sekunden verhungert ein Mensch, 74% davon sind Kinder. Veranlassen auch Sie per "click" Essensspenden! Auf diese Weise kommen täglich mehrere Tonnen gespendete Lebensmittel zusammen.
    Was Sie sonst noch aktiv gegen den Hunger in der Welt tun können, weiß jeder selbst. Weniger bekannt ist vielleicht die Möglichkeit Ihrer
    ethischen Geldanlage, siehe z.B. www.oikocredit.org/de , Tel.: 0711- 24 50 11. Hier können Sie Entwicklungshilfe für kleine Gewerbebetriebe in der dritten Welt leisten und so den Hunger nachhaltig lindern.
    Was hat das mit der Lokalen Agenda zu tun?
    Wir zitieren aus der Agenda-Homepage, Seite Umwelt-Ethik" einen von 6 Punkten:
    Ganzheitliche Sicht und Anpassung:
    Der zukunftsfähige Mensch muss erkennen können, dass alles mit allem zusammenhängt und dass er sich an begrenzte Ressourcen anpassen muss. Das heißt, wir müssen erkennen, dass unser Verhalten hier mit der Armut in weit entfernten Ländern zusammenhängt und dass wir uns gemeinsam an die begrenzten Ressourcen dieser Welt anpassen müssen. (Rio 1992).
    Werbung von EnBW
    Wie finden Sie eigentlich deren  neueste Werbung, wo ein Tier einem anderen Tier einen Elektroschock verabreicht mit der Schrift: "Energie intelligent nutzen"? Was lernen unsere Kinder daraus? Ihre Meinung ist uns wichtig und wird zusammenfassend hier veröffentlicht werden.
    (Es kamen keine Zuschriften)
     

    Solarbeleuchtete Hausnummern
    Amtsblatt vom 20.9.2001
    Im Amtsblatt vom 6.9.2001 erschien der Aufruf, dass die Hausnummer gut erkennbar sein soll. Wir möchten dazu informieren, dass es inzwischen auch Hausnummern gibt, die nachts beleuchtet sind mit einem Akku, der tagsüber von Solarzellen mit Sonnenstrom aufgeladen wird. Die beleuchtete Hausnummer ist nachts sehr gut zu erkennen. Weitere Infos bei unserer Hotline.

    Sonnenenergie
    A
    mtsblatt vom 13.9.2001
    Unsere Heimat ist eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Zukunft hat nur die Energie, die wir in unserer Heimat gewinnen können: Sonnenstrom, Sonnenwärme, Erdwärme und Biomasse. Windkraftwerke sind in unserer Region nur bedingt einsetzbar.
    Aichwald-SOLAR
    Derzeit können wir sehr schnell und ohne Eigenkapital Sonnenstrom erzeugen und an die Neckarwerke mit Gewinn verkaufen. Mit unserer Aktion „Aichwald-SOLAR“ unterstützen wir Sie gerne mit Rat und Tat. Über das Netzwerk von
    www.aichwald-solar.de
    www.fellbach-solar.de
    www.stuttgart-solar.de
    www.waiblingen-solar.de
    www.weinstadt-solar.de
    können wir alle für Sie wichtigen Informationen bereitstellen. Mit unserem Computerprogramm für Photovoltaikanlagen errechnen wir für Sie, wie viel Platz Sie brauchen, die Anschaffungssumme, die Finanzierung ohne Eigenkapital, den Ertrag an Sonnenstrom und Ihren Gewinn nach 20 Jahren Stromverkauf. Sie und die Umwelt werden die Gewinner sein, wenn Sie möglichst bald eine Photovoltaikanlage installieren lassen. Weitere Infos finden Sie auf www.aichwald-solar.de oder rufen Sie uns unverbindlich an: Tel.: 36 55 456.

    Fangen wir an nach dem Motto:

    Ohne Kohle und Atom,
    mach doch einfach Sonnenstrom.

    Auch Bürger, die kein Dach besitzen, aber selbst Sonnenstrom erzeugen wollen, können dies tun. Wir vermitteln Ihnen geeignete Dächer, die Ihnen zur Verfügung gestellt werden.
    Gesucht
    Wir suchen Bürger und Firmen, die ihre Dächer  zur Verfügung stellen, und Bürger, die gerne auf einem solchen Dach eine PV-Anlage installieren und den erzeugten Strom verkaufen wollen.

    Aktion “Aichwald-SOLAR”
    Amtsblatt vom 23.8.2001
    Sonnenstrom erzeugen ohne Eigenkapital nach dem Motto:

    Ohne Kohle und Atom,
    mach' doch einfach Sonnenstrom!

    Produzieren Sie Strom und verkaufen Sie ihn an die Neckarwerke. Individuelle Computer-Berechnung Ihres Ertrags an Sonnenstrom und Information zur Finanzierung Ihrer Photovoltaik-Anlage ohne Eigenkapital. Weitere Infos auf der Agenda-Homepage oder bei der Agenda-Hotline.

    Aktion "Passivhaus"
    Passivhäuser" nach dem Motto:

    Ohne Öl und Gas,
    nur das Passivhaus kann das!

    Damit Bauherren nach 30 Jahren ihr Haus und ihre Fenster nicht nachträglich teuer wärmedämmen müssen und sich ärgern, 30 Jahre lang zu viel Geld verbrannt zu haben. Weitere Infos auf der Agenda-Homepage oder bei der Agenda-Hotline.
    Erneuerbare Energien
    Dezentrale Energieversorgung
    Lange Leitungen haben u.E. keine Zukunft: 2/3 des Kraftwerkstroms bleibt in den Überlandleitungen als Leitungsverluste, nur 1/3 kommt bei uns an. Die Ölpipelines sind marode, täglich versickern in Russland riesige Ölmengen und verseuchen die Heimat der dortigen Menschen. Öltanker gehen unter und verursachen unbeschreibliches Tiersterben. Der Uranbergbau hat jährlich 20 000 Krebs-Tote zur Folge. Weitere Infos dazu bei www.aichwald-solar.de.
    Emissionen und Klima
    Die Emissionen der von weit her transportierten fossilen Brennstoffe und der Radioaktivität verursachen bei uns hier „schlechte Luft“ aus den Kraftwerksschloten, den zahllosen Auto-Auspuffrohren und unseren Haus-Kaminen.
    Wir verursachen in unseren Haushalten mit unsere
    Heizungen etwa 60% der Emissionen, mit
    Autofahren etwa 25% und unser
    Stromverbrauch etwa 15%, wenn es unser Strommix mit etwa 66%
                                           Kernspaltungsstrom ist. Unsere
    Haushalte verbrauchen etwa 40%
    der Energie Deutschlands.

    Einen Umfrage der Akademie für Technikfolgenabschätzung zufolge fürchteten sich 49% der befragten Bürger vor den Folgen einer Klimaerwärmung.
    Nach Angaben des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg hatten wir von 1990-1999 das wärmste Jahrzehnt seit 1000 Jahre. Im Spiegel 29/2001 erschien das hier abgedruckte Bild, das erschreckend ist.
    Vögel brüten zu früh
    „Die Meisen brüteten um Wochen zu früh. Da es zu dieser Zeit aber noch keine Spannerraupen gibt, verhungern deshalb bis zu 80% der ersten Meisenpopulation“ sagte Manfred Kirsten vom Deutschen Wetterdienst.
    Was jeder tun kann
    Da unsere Haushalte zu den Emissionen mit 40% beitragen, können wir auch alle zusammen gegensteuern. Die jüngsten Studie des Frauenhofer-Instituts in Karlsruhe zeigt, dass private Haushalte in Deutschland 61 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen können. Eine Broschüre
                     „Ihr Verlustgeschäft – Energieräuber im Haushalt“
    erhalten Sie kostenlos beim Umweltbundesamt, Fax: 030 – 89 03 – 29 12, siehe auch
    www.umweltbundesamt.de .
    Außerdem kann jeder den Stromlieferanten wechseln und grünen Strom bei solchen Energieerzeugern kaufen, die ihren Gewinn in Anlagen investieren, die wiederum grünen Strom produzieren. Weiter Hinweise finden Sie auf unseren Homepages.

    Verbrauchen Sie doch so viel Energie wie Sie wollen,
    sofern dadurch keine Emissionen entstehen! Dies wird in unserer Heimat Aichwald möglich werden, wenn wir beginnen,  die heimischen Energiequellen zu nutzen: Sonnenstrom, Sonnenwärme, Biogas aus vergärter Biomasse (die Landschaft ist unser Kapital, auch weil alljährlich riesige Mengen an Biomasse nachwachsen), Biodiesel und Erdwärme. Diese Energien können wir verbrauchen, ohne dass zusätzliche Emissionen entstehen. Das ist eine erstrebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder.
    Erneuerbare Energien aus Aichwald.
    Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt! Seien wir lieber aktiv als radioaktiv. Denn wer heute den Kopf in den Sand steckt, wird morgen mit den Zähnen knirschen. Fangen wir an nach dem Motto:

    Ohne Kohle und Atom,
    mach doch einfach Sonnenstrom.

    Jüngst wurde von der EU festgelegt, dass 2010 der Anteil erneuerbarer Energie in Deutschland  12,5 % betragen muss.
    Wir wollen auch in Aichwald anfangen!
     

    Neu: Agenda-Homepage
    Amtsblatt vom 16.8.2001
    Die Gemeinde hat freundlicherweise die Domain
    www.agenda-aichwald.de gekauft und den Agenda-Arbeitskreisen zur Verfügung gestellt. Die in der Agenda aktiven Bürger haben nun eine ehrenamtliche Agenda-Homepage eingerichtet, mit der wir über diesen Zukunftsprozess für ein Attraktives Aichwald 2030 informieren.
    Auf der Homepage der Gemeindeverwaltung (
    www.gemeinde-aichwald.de) finden Sie unter den Rubriken “Agenda&Soziales,  LokaleAgenda, Aktuelles aus den Arbeitskreisen” einen Link zu unserer Homepage.
    Auch alle unsere geplanten Projekte finden Sie auf der Agewnda-Homepage. Wir hoffen, mit Aichwalds Bürger und Bürgerinnen in rege Diskussion zu kommen über unsere Email (
    kontakt@agenda-aichwald.de)
    und unsere Agenda-Hotline, Tel.:36 55 489.
    Wenn Sie Informationen vermissen und wenn Sie neue Vorschläge haben, so sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.

    Car-Sharing
    Wir suchen Menschen, die sich für das „Autoteilen“ interessieren, z.B. als Alternative zum Zweitwagen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie daran interessiert sind. Weitere Informationen zum organisierten Autoteilen erhalten Sie auch unter
    www.gemeinschaftsauto.de oder unter www.vcd.org .
    Ansprechpartner: Martin Föhl, Tel. 363671,Email:
    martin_foehl@web.de
     

    Aichwald-SOLAR
    Amtsblatt vom 9.8.2001
    Mit der Aktion "Aichwald-SOLAR" wollen wir die Produktion von Sonnenstrom in Aichwald fördern. Mit unserem Computerprogramm können wir für jeden Dachbesitzer individuell berechnen, wie viel Strom seine künftige Photovoltaik-Anlage erzeugen würde, wie viel dann die Neckarwerke dafür bezahlen und wie die PV-Anlage ohne Eigenmittel finanziert werden kann. Wir werden ein Faltblatt verteilen mit folgendem Inhalt:
    Aichwald-SOLAR
    informiert Sie über Ihre Möglichkeit, selbst Sonnenstrom zu erzeugen.
    Wollen Sie jährlich DM 1000.-  von den Neckarwerken für Ihre Stromproduktion erhalten ?
    Aichwald-SOLAR
    informiert Dachbesitzer von Flachdächern und Dächer in südlicher Richtung  neutral, ehrenamtlich, kompetent und unabhängig.
    Dann können Sie Ihre Entscheidung treffen.
    Wir sind das "Energie-Team "
    der Lokalen Agenda Aichwald:
    Eugen Dürr, Peter Gulla, Eberhard Müller, Hartmut Streng.
    Unsere Aktion heißt:
    Aichwald-SOLAR
    Damit wollen wir die Photovoltaik in Aichwald fördern.
    Kontakt: Hotline: Tel. 0711 - 36 55 456 u.
    kontakt@aichwald-solar.de
    Fordern Sie einfach bald eine kostenlose und unverbindliche Information an. Nur noch in diesem Jahr ist die Förderung hoch!
    Unser Fachwissen ist Ihr PLUS !
    Wir arbeiten zusammen mit:
    www.fellbach-solar.de
    www.stuttgart-solar.de
    www.waiblingen-solar.de
    www.weinstadt-solar.de .

    Technologie:
    Die Technologie der Solarzellen wurde seit 1954 im Weltraum angewendet und optimiert. Die Hersteller geben inzwischen bis zu 25 Jahren Leistungsgarantie darauf.
    Aufgrund der heutigen langjährigen Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen auf Hausdächern können folgend Vorraussagen gemacht werden:

    Leistung einer Muster-Anlage:
    DM 1035.- jährlich erhalten Sie von den
    Neckarwerken für den Strom einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) mit z.B.12 Modulen zu je 110 Wp (110 Watt Spitzenleistung) auf einem Süd-Dach, also mit einer Spitzenleistung von 1320 Wp.
    Diesen Platz brauchen Sie:
    12 Module haben z.B. einen Platzbedarf von entweder 8,4 m mal 1,4 m oder 4,2 m mal 2,8m.
    Diese Menge Strom können Sie ernten:
    Nach 20 Jahren haben Sie etwa 20 900 kWh sauberen Sonnenstrom geerntet. Dafür erhalten Sie von den Neckarwerken eine Vergütung von etwa DM 20 800.-
    Außerdem haben Sie rund 12 500 kg Kohlendioxid gegenüber dem Steckdosenstrom eingespart.
    Finanzierung der PV-Anlage:
    Die Anlage kostet etwa DM 17 000.- mit Selbst-Montage. Dabei wird Ihnen geholfen. Maßgebend ist natürlich der Angebotspreis. Aufgrund der Abschreibung haben Sie einen Überschuss von etwa DM 6 000.- nach 20 Jahren.
    Eine PV-Anlage mit 4,84 kWp kostet etwa DM 63 000.-.  
    Der Überschuss nach 20 Jahren beträgt etwa DM 24 000.- .
    Förderung:

    Sie erhalten von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Darlehen zu 1.9%. So ist es möglich, dass Sie zunächst ohne Eigenmittel die PV-Anlage kaufen und selbst aufs Dach montieren können, natürlich mit Hilfe. Die Förderung wird jedes Jahr um 5% schlechter. Deshalb ist es unbedingt ratsam, die PV-Anlage noch dieses Jahr in Betrieb zu nehmen. Die Vorbereitungszeit für eine PV-Anlage beträgt etwa 3 Monate! Deshalb beginnen wir diese Aktion sogar in der Urlaubszeit.
    Information:
    Wenn Sie nun den Eindruck haben, dass dies alles recht kompliziert ist, so zögern Sie bitte nicht, unsere  Information  anzufordern. Wir werden mittels unseres Computerprogramms für Sie individuell eine detaillierte Berechnung durchführen und Sie über alles Wissenswerte informieren.
    Damit Sie eine gute Basis für Ihre Entscheidung haben.
    Wir suchen
    Bürger, die gerne eine eigene PV-Anlage besitzen wollen, aber kein Dach dazu haben. Bitte melden sie sich bei uns.
    Dann suchen wir umgekehrt Hausbesitzer, die keine eigene PV-Anlage
    haben wollen, aber die Ihr Süd-Dach oder Flachdach der obigen Gruppe zur Verfügung stellen würden. Bitte melden sie sich auch bei uns.
    Helfen Sie bitte aktiv mit, die Energie, die keine Zukunft hat, allmählich zu ersetzen durch die Energie der Zukunft.

    Trend:
    Heute geht der Trend dahin, dass man etwa 20% des eigenen jährlichen Stromverbrauchs selbst dezentral auf dem Dach erzeugt. So wird man auch vom steigenden Strompreis unabhängiger.

    Nichts auf der Welt ist so mächtig
    wie eine Idee,
    deren Zeit gekommen ist
    Victor Hugo

    Aichwald-SOLAR
    Wir wollen in Aichwald erneuerbare Energien fördern: z.B.

    • Sonnenstrom durch Photovoltaik
    • Sonnenwärme durch Solarthermie
  • Dafür gibt es 8 gute Gründe. Diese haben wir bereits durch Beiträge im Amtsblatt dargelegt und sie sind nachzulesen unter www.aichwald-solar.de .
    Wir bieten auch Informationen an zu
    • Niedrigstenergiebauweise, Passivhäuser
    • Wärmedämmung bestehender Häuser
    • Stromsparen
    • Autokauf
  • da Sie hier große Energieeinsparungs-möglichkeiten haben, siehe auch www.aichwald-solar.de . (Heute:   )
  • Ohne Sonne kein Wasser,
    ohne Sonne keine Pflanzen,
    ohne Sonne kein Luftsauerstoff,
    ohne Sonne keine Tiere,
    ohne Sonne keine Menschen
    und dank neuer Technologien
    von der Sonne unsere saubere Energie !
     


    Amtsblatt vom 12.7.2001

    Für Informationen aller Art wie z.B.:

    • Lokale Agenda, Jugend, Senioren
    • Stromsparen
    • Altbau-Modernisierung
    • Heizungserneuerung
    • Solar-Wärme, Photovoltaik
    • Neubauten, Niedrigenergiehäuser, Passivhäuser
    • Freizeit, Haushaltsführung
    • Autokauf, Mobilität
    • Allgemeine Informationen über zukunftsfähiges und nachhaltiges Handeln.
  • Informationen zu obigen Themen finden Sie auch auf der Agenda-Homepage und unter www.aichwald-solar.de .
    Rufen Sie bitte ganz unverbindlich an. Wir Bürger sind neutral und unabhängig.
  • Wohnen und Sparen
    Amtsblatt vom 5.7.2001
    Unser Team besteht aus den Aichwälder Bürgern  Eugen Dürr, Peter Gulla, Eberhard Müller und Hartmut Streng. Wir haben uns über den Energiebericht 2000 gefreut, der zeigt, dass unsere Gemeinde in den öffentlichen Gebäuden nach Kräften Energie einspart. Dies passt zu unserem Bericht zum Energiesparen im Amtsblatt vom 21.6.2001, im dem wir anregten, dass auch die Bürger Aichwalds selbst mit allen Kräften im Privatleben Energie einsparen und energiebewusst leben. Von den fossilen Brennstoffen werden etwa1/3 durch die Haushalte und weitere 1/3 durch den Verkehr "verheizt". Jeder kann also selbst etwas dagegen tun.
    Information über das Passivhaus
    Die fossilen Brennstoffe sind endlich. Die Preise für Gas oder Öl werden daher ständig steigen.
    Die entsprechende Industrie weiß, dass die fossilen Brennstoffe bis in etwa 50 Jahren zu Ende gehen. Davon zeugt die Initiative für den Treibstoff von Morgen, die VerkehrsEnergieStrategie: Dieser Projektgruppe besteht aus Vertretern von Aral, Shell, RWE, MAN, BMW, VW, DaimlerChrysler, Verkehrsministerium.

    Auch jeder Hausbauer muß sich also heute fragen, wie er in etwa 50 Jahren heizen will, besonders, wenn Erdöl zu kostbar geworden ist, es nur zu verbrennen.
    Bei Ihrem Neubau sollten Sie schon bei der Planung über das Sparen von Heizenergie nachdenken.
    Die optimale Lösung ist ein Passivhaus, das von der Sonne geheizt wird. Passivhäuser haben sich seit über 10 Jahren bewährt und es gibt darauf spezialisierte Planungsbüros.
    Zum Vergleich der Heizölbedarf verschiedener Haustypen für 150 m² Wohnfläche und 100 Jahre Nutzungsdauer:

    • Standard-Haus: 187 500 Liter Öl
    • Niedrigenergiehaus, 30% weniger: 131 250 Liter Öl
    • Passivhaus, 90% weniger: 0 Liter Öl, dafür wird mir Sonnenwärme geheizt.
  • Die Sonne ist am Bau kostenlos.
    Das Passivhaus ist nach Süden ausgerichtet, was nicht nur Licht, sondern auch Wärme bringt. Es hat sehr gut isolierte Wände und Fenster, eine Klimaanlage für behagliches Wohnen und eine Wärmerückgewinnung. Es kostet bei guter Planung etwa 5% mehr als ein Standard-Haus. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert Passivhäuser durch günstige Darlehen mit DM 97791.- je Wohneinheit. Vom Finanzamt erhält man 8 Jahre lang eine Ökozulage von DM 400.- jährlich.
    Jeder, der das nachrechnet, wird finden, dass das Passivhaus über die Nutzungsdauer spart und spart und spart - an Öl/Gas, CO2-Emission und Betriebskosten. Daher gilt:

    Ökologie ist Langzeitökonomie.
    Für interessierte Bauherren werden wir gerne eine Informationsveranstaltung mit einem erfahrenen Passivhausbauer durchführen. Wenn Sie daran teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bei uns an. Bitte sprechen Sie uns auch bei allen weiteren Fragen unverbindlich an.
  • Aichwalder Seniorenzentrum in Schanbach
    Amtsblatt am 28.6.2001
    Wir haben uns im Hinblick auf das Baugebiet Lutzen mit Niedrigenergiehäusern bzw.  Passivhäusern auseinandergesetzt, weil diese während der nächsten 50 bis 100 Jahren bis zu 90% weniger Heizenergie benötigen als Häuser nach der Bauvorschrift.
    In diesem Sinn haben wir Gespräche geführt mit

    • der Gemeinde-Bauverwaltung
    • dem Agenda-Forum
    • dem Verein für Ev. Altenheime
    • dem Siedlungswerk
    • dem beratenden Technologiezentrum.
  • Wir haben alle Entscheidungsträger gebeten, die Gebäudeteile des Seniorenzentrums so zu planen, dass die Bewohner künftig aufgrund der Ausrichtung zur Sonne nach Süden und besonders guter Isolierung des Baukörpers möglichst geringe Heizkosten bezahlen müssen. Dies ist um so wichtiger, da unsere fossilen Brennstoffe immer knapper und damit immer kostbarer und teurer werden, während die Kaufkraft der Rente der Senioren aufgrund der Inflation stets sinken wird.
  • Car-Sharing in Aichwald
    Die Lokale Agenda21 (Arbeitskreis „Umwelt und Verkehr“) in Aichwald sucht Interessent(innen) für das Car-Sharing. Beim organisierten  Autoteilen können Sie sich  das eigene Auto oder den Zweitwagen sparen und einen Pkw gemeinschaftlich nutzen. Zahlen Sie für ein Auto nur, wenn Sie es wirklich brauchen! Haben Sie Interesse an einem Gemeinschaftsauto in Aichwald? Dann melden Sie sich bei Martin Föhl & Georgis Pachot unter Tel. (0711) 363671 oder martin_foehl@web.de. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.gemeinschaftsauto.de .


    Aktion "Energiesparen im Haushalt"
    Amtsblatt am 21.6.2001
    Auch Sie können mithelfen!
    Dr. Gerhard Timm, Bundesgeschäftsführer des BUND: "Jeder Einzelne kann jeden Tag zum Tag der Umwelt machen, wenn er oder sie die vielen Möglichkeiten zum Energiesparen nutzt. Im Haushalt, im Büro, in der Freizeit - überall schlummern Reserven für den Klimaschutz, die wir mit unserer gemeinsamen Stromsparaktion erschließen wollen". ... "Wir rufen dazu auf, auch im Haushalt das Sparen von Strom an die oberste Stelle zu setzen".
    Zu diesem Thema nachfolgend einige Hintergrundinformationen:

    Ressourcenschonung und Klimaschutz
    Die Bundesregierung, die Landesregierung und die Gemeinde Aichwald haben die Ziele, unsere fossilen Brennstoffe, die nicht nachwachsen, zu schonen und damit auch zwecks Klimaschutz die CO2 Emissionen zu verringern.
    Jeder Einwohner könnte dabei mithelfen:
    Wenn man z.B. durch den Standby-Betrieb von Fernsehen, Video, Stereo-Anlage, Computer  u.s.w. pro Jahr 300 kW verbraucht, kann man diese einsparen. Das hilft einerseits dem eigenen Geldbeutel, andererseits verringert es die radioaktiven Emissionen und CO
    2 Emissionen aus den Kernkraftwerken, wenn alle BürgerInnen so mithandeln. Von geschätzten 5000 Haushalten in Aichwald könnten  also gemeinsam etwa 1 500 000 kW gespart werden.
    Für ganz Deutschland gilt: Allein durch Strom-Sparen könnten 9 Atomkraftwerke abgeschaltet werden! Dies belegte eine Studie vom Wuppertal - Institut 10/98.

    Es gibt  Energieverbrauchsmeßgeräte, mit denen Sie selbst messen können, wie hoch der Stromverbrauch Ihrer verschiedenen Geräte liegt. Solche Meßgeräte können Sie leihen bei Ihrem Energieversorger oder beim Arbeitskreis "Umwelt und Verkehr", Herrn Streng, Tel. 36 55 489.

    Klimaschutz
    Heute wird über Klimaschutz kontrovers diskutiert, weil bei den Wissenschaftlern zwei Modelle diskutiert werden. Eine Gruppe von Wissenschaftler glaubt, die anthropogene (menschenverursachte ) CO2 Emission führe zur weltweiten Erwärmung. Die andere Gruppe von Wissenschaftlern glaubt, die Erwärmung werde durch z.B. Sonnenflecken-Aktivitäten verursacht und nicht durch CO2 Emission. Was soll jetzt der Laie tun, der erst recht  nicht weiß, was eigentlich stimmt?

    Die Folge einer Erwärmung der Erde ist jedenfalls unermeßliches menschliches Elend in der 2/3-Welt (sog. Dritte Welt). Der Arbeitskreis "Umwelt und Verkehr" hat dieses Thema am 12.6.diskutiert und gibt dazu folgende Stellungnahme ab:
    Faktum ist, dass wir Menschen die riesigen CO2- Vorräte an fossilen Brennstoffen, die seit etwa 350 Millionen Jahren entstanden sind, jetztim Industriezeitalter von 1900 bis 2100 völlig verbrennen und als CO2 in der Atmosphäre ablagern. Unsere Atmosphäre kann daher nicht mehr so im Gleichgewicht sein wie seit Jahrtausenden. Wir meinen daher, dass der Wert "Generationen-Gerechtigkeit" wichtig ist und wir deshalb weiterhin Ressourcen sparen und Emissionen vermeiden sollten, damit unsere Enkel auch noch mit der heutigen Lebensqualität oder besser leben können.

    Glühbirnen und Energiesparlampen
    Wenn Strom vom Kraftwerk zu uns fließt, beträgt der Leitungsverlust etwa 70%. Werden also 333 Watt geschickt, erreichen uns nur 100 Watt.
    Wenn wir eine Glühbirnen zu 100 Watt abends einschalten, werden nur 5 Watt in Licht umgewandelt. Der Rest, = 95 Watt, werden in Wärme umgewandelt. Dies ist kein effizienter Umgang mit Strom! Deshalb sind  Energiesparlampen vorteilhaft, die bei einem Verbrauch von 15 Watt eine Lichtausbeute wie eine 75 Watt-Glühbirne haben. Dies ist eine 5fache Effizienz in der Ausnutzung des Stroms.

    Klima schützen – und dabei Geld sparen
    Lautete das Motto zum 5. Juni 2001 - dem Tag der Umwelt. In fast allen Zeitungen erschienen Artikel zur Aktion "Energiesparen im Haushalt", auch nachzulesen unter www.umweltbundesamt.de. Sinngemäß wurden folgenden Aussagen gemacht:
    "Strom sparen, weniger Geld ausgeben und obendrein das Klima schützen"
    "Keiner muss auf Liebgewonnenes verzichten, das Sparen ist einfacher, als viele denken".
    Auf den Stromverbrauch zu achten, lohnt sich auch finanziell, denn: In den eigenen vier Wänden gehen viele ausgesprochen großzügig mit Strom und Wärme um. Licht, Warmwasser, Heizung, Waschmaschine, Geschirrspüler, Stereoanlage, Computer – alles ist jederzeit auf Knopfdruck oder Ventildrehung verfügbar.

    Prof. Dr. Andreas Troge, nahm die hohen Leerlaufverluste vieler Elektrogeräte aufs Korn: "In einem gut ausgestatteten Haushalt geht mindestens ein Zehntel des Stromverbrauchs durch Leerlauf bei Elektrogeräten, zum Beispiel für unnötige Stand-by-Schaltungen, drauf. Das Geld lässt sich sicherlich sinnvoller anlegen."

    Klaus Wilmsen, Umweltschutzbeauftragter der Karstadt Warenhaus AG, betont: "Klima schützen, Energie sparen, Geld sparen hat nichts mit Kürzertreten zu tun, sondern mit Weiterdenken."

    "Wer will schon im Treibhaus wohnen"
    ist der Titel einer kostenlosen Informationsbroschüre von BUND, Karstadt und Umweltbundesamt. Der Energiehunger vieler Haushaltsgeräte frisst die knapper werdenden Rohstoffe Gas, Öl, Uran und Kohle auf und schädigt das Klima. Dabei zieht der Energiehunger den Verbraucherinnen und Verbrauchern bares Geld aus der Tasche – mehrere Hundert Mark pro Jahr, von denen man 200 Mark und mehr sparen könnte. Auf 24 Seiten zeigen praktische Beispiele, wie einfach man Strom und Wärme besser ausnutzen kann. Da ist viel drin: Durch den bewussten Umgang mit Strom können schnell bis zu 30 % Energieeinsparung erreicht werden.

    Die kostenlose Broschüre und weiteres Informationsmaterial zur Aktion sowie zum Thema "Energiesparen im Haushalt" gibt es bei der Karstadt Warenhaus AG, Bernd Schott, Abt. Umweltschutz,  Tel.: 0201/727-5251, Fax: 0201/727-4790, E-mail: qs-umwelt@karstadt.de, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Jozo Juric,  Fax. 030/275-86440, E-mail: jozo.juric@bund.net und dem Umweltbundesamt, Zentraler Antwortdienst, Fax: 030/8903-2912, E-mail: renate.hardt@uba.de.
    Der Arbeitskreis "Umwelt und Verkehr" empfiehlt allen Einwohnern, diese Aktion "Energiesparen im Haushalt" im eigenen Haushalt  zu diskutieren und umzusetzen.

    © Lokale Agenda Aichwald

 


    Dies ist keine Fun-Site.
    Diese Homepage entspricht einer Sammlung von Zitaten zu verschiedenen Themen mit einigen Kommentaren von mir,

    für deren Lektüre man recht viel Zeit einplanen sollte.

    Leitmotiv:

    Güte
    Wäre das Lächeln nicht stärker als das Zähnefletschen
    und die Güte nicht stärker als der Hass,
    dann gäbe es die Menschheit sicher nicht mehr.
    Chr. Rueger


    Für die psychologischen und spirituellen Seiten gilt:

    Auf diesen Seiten gebe ich die Weisheitslehren von Menschen,
    die sich überwiegend im egolosen, erleuchteten Zustand des Eins-Seins befinden,
    kurz zusammengefasst so wieder, wie ich sie bisher intellektuell verstanden habe.
     

    Kraft macht keinen Lärm. Sie ist da und wirkt.
    Albert Schweitzer


    Wo die Natur nicht will,
    da ist die Arbeit umsonst.
    Seneca, 65 n. Chr.


    Nächstenliebe lebt mit tausend Seelen,
    Egoismus mit einer einzigen, und die ist erbärmlich.
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Hinweis:
    Es geht um das Erspüren von Prozessen, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Jedes Wort steht also für etwas Unnennbares - wie etwa, wenn jemand “sein Herz verschenkt”. Also versuchen Sie bitte zu spüren, was jedes Wort und jeder Satz eigentlich beschreiben will
    und versuchen Sie vor allem, ES selbst zu erfahren - und das geht nur ohne Denken.
    Es geht um ganzheitliches, inneres Wissen, das in unserem Bauchzentrum, Herzzentrum oder Geistzentrum (Intuition, Inspiration) erspürt werden kann und nicht um dualistisches Denken und mentale Konstrukte oder Begriffe.

    Wenn Sie jetzt bereits die Seite wegklicken wollen, so schildern Sie doch bitte rasch mal mit ihren Worten Ihr Lieblings-Musikstück. Auch das Gesicht Ihrer Mutter kann man nicht mit Worten beschreiben, aber man weiß es.
    Das ist die eigene, innere Gewissheit, die unnennbar ist.

    Sie können sich gerne mit Fragen zu diesen Themen an mich per Email wenden.